Rohstoffe
Anläßlich des 10. Mälzerei-Seminares, das am 26. und 27. November 1991 in Weihenstephan von Prof. Dr. L. Narziß abgehalten wurde, kam es auch zu lebhaften Diskussionen über den Befall von Gerste und Weizen mit Fusarienarten, die im Bier zu Gushing führen können. Zum Abschluß der Veranstaltung nahmen Prof. Dr. L. Narziß und Prof. Dr. S. Donhauser noch einmal ausdrücklich Stellung zu diesem aktuellen und für die Mälzer und Brauer so wichtigen Thema. Dabei wies Prof. Narziß darauf hin, daß die beiden Institute in enger Zusammenarbeit mit der ZLBP seit nunmehr zwei Jahren an diesem äußerst komplexen Problemkreis Gushing arbeiten und bereits gute Fortschritte erzielt haben. Lt. Prof. Diese Ergebnisse wurden auch mit dem Gushing-Test abgesichert. In diesem Jahr ist Weizen lt. Prof. Nach Prof. L.
Rohstoffe
Die Hopfenanbaufläche in Deutschland betrug 1991 22 433 ha bei 3957 Betrieben. -- Davon entfielen nach einem Bericht des Bundesernährungsministeriums 20 411 ha und 3903 Betriebe auf das Gebiet der alten Bundesrepublik und 2022 ha mit 54 Betrieben auf das Gebiet der neuen Bundesländer. In den USA bauten in diesem Jahr 75 Betriebe auf 16 033 ha (+ 10%) Hopfen an, wovon rund 6000 ha auf Aromahopfen entfielen.
Rohstoffe
Sommergerste 1991 - Europa Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über die diesjährige Sommergerstenernte - Stand: 19. August 1991 - (alle Zahlen ca., bzw. Durchschnittswerte, Vorjahr in Klammern) in Europa gegeben.
Rohstoffe
Sommergerste 1991 - Deutschland -- Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über die diesjährige Sommergerstenernte - Stand: 19. August 1991 - (alle Zahlen ca., bzw. Durchschnittswerte, Vorjahr in Klammern) in Deutschland gegeben.
Rohstoffe
Hopfenernte qualitativ überdurchschnittlich -- Fast nur zufriedene Gesichter gab es bei der Hopfenrundfahrt 1991, zu der turnusgemäß der Landkreis Freising eingeladen hatte. Die Hallertau, der Welt größtes Hopfenanbaugebiet, liegt auf die vier Landkreise Pfaffenhofen, Kelheim, Landshut und Freising verteilt. Und ein Landrat ist jeweils Gastgeber für Prominenz aus Wirtschaft und Politik. Prominentester Hopfenfahrtteilnehmer war in diesem Jahr der bayerische Landwirtschaftsminister Hans Maurer. Drei Betriebe wurden besichtigt, dazwischen lagen umfangreiche Fahrten durch die in voller Blüte und kurz vor der Ernte stehenden Hopfengärten der Hallertau. Kritisch merkte dabei der Geschäftsführer der Simon H. Die gesamte Branche hoffe daher auf eine bessere Ernte 1991. mehr als 1990.
Rohstoffe
Zur Qualität von Hami und Gemina -- In den östlichen Bundesländern sind dem vorangegangenen Vermehrungsaufbau entsprechend 1991 nochmals ca. 50% Braugerste in den Sortenmischungen Hami und Gemina angebaut worden. Die Braugerstengemeinschaft im Bundesgebiet und zahlreiche Mälzereien und Brauereien haben in vorausgehenden Beratungen die Unumgänglichkeit dieser Tatsache akzeptiert. Dennoch gibt es nunmehr, da es an den Verkauf der Braugerste geht, Versuche, die Qualität von Hami und Gemina wegen angeblich uneinheitlicher Malz- und Brauqualität in Zweifel zu ziehen. Tabelle 1) Die Noten einer Malzpartie sollen möglichst eng beieinander liegen, besonders beim Eiweißlösungsgrad. Sie sind im Prinzip eine Handelssorte im echten Sinne. Zt..
Rohstoffe
Hopfenmarkt-Bericht Bundesrepublik Deutschland. Berichte aus in- und ausländischen Anbaugebieten -- Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über die diesjährige Hopfenernte gegeben (Berichtstag 24. August 1991), die die Firma H. Meier GmbH, Hopfenkommission, Georgensgmünd, für die Brauwelt zusammangestellt hat.
Recht
Einführung eines EG-Umweltzeichens begrüßt -- Die Fraktionen von CDU/CSU, FDP und SPD begrüßen grundsätzlich die Einführung eines Umweltzeichens in der Europäischen Gemeinschaft als Anreiz zur Entwicklung und Herstellung umweltverträglicher Produkte und zur besseren Information der Verbraucher. Das brachten die Abgeordneten am 16. Oktober im Ausschuß für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in einem gemeinsamen Antrag zum Ausdruck. Die Umweltpolitiker befaßten sich mit dem Vorschlag der EG- Kommission für eine Ratsverordnung über ein gemeinschaftliches System zur Vergabe eines Umweltzeichens (Rats.Dok. Nr. 4717/91). Die Kommission könne bei der Erarbeitung von Vorschlägen ad hoc Vertreter von Umwelt- und Verbraucherverbänden, der Wirtschaft und des Handels beratend hinzuziehen..
Diverses
Tebis - Ein umfassendes technisches Betriebsinformationssystem für die Getränkeindustrie -- Das Thema ,,Technisches Informationsmanagement hat in der Lebensmittel produzierenden Branche, insbesondere in der Brauindustrie, spätestens seit Inkrafttreten der neuen Rechtssprechung zur Produzentenhaftung einen besonderen Stellenwert erhalten. Sowohl die einzelnen Betriebe als auch Gremien der jeweiligen Lehranstalten beschäftigen sich derzeit mit dieser Thematik. Eine weitgehend automatisierte Betriebsdatenerfassung bildet die Basis für ein umfassendes Technisches Informationssystem. Die Verdichtung und Analyse der hierbei gewonnenen Informationen tritt dabei immer mehr in den Vordergrund.
Diverses
Aktivitäten für den Umweltschutz -- Anläßlich der offiziellen Einweihung der Siegsdorfer Petrusquelle Anfang September d. J. referierte Geschäftsführer Manfred Mödinger zum Thema Ökologie mit Phantasie. Ziel muß es sein, im Umweltdenken von der Schadensbehebung zu einer Schadensvermeidung zu kommen. Mödinger forderte für den Umweltschutz weniger Bürokratie und mehr Engagement von Politik und Wirtschaft und machte hierzu konstruktive Vorschläge.
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