Recht
Bauliche Erweiterung eines Betriebes im Außenbereich -- Wenn ein Bauvorhaben im sogenannten unbeplanten Innenbereich, also einem Bereich, für den kein Bebauungsplan vorliegt, errichtet werden soll, muß es sich in die Umgebungsbebauung einfügen. Dies gilt aber nicht gleichermaßen, wenn das Bauvorhaben im Außenbereich ausgeführt werden soll, weil es dort keine bauliche Prägung gibt. Soll also ein Bauvorhaben im Außenbereich ausgeführt werden, kommt es entscheidend darauf an, ob es öffentliche Belange beeinträchtigt. Allein aus der Größe des Bauvorhabens läßt sich aber nicht eine Beeinträchtigung öffentlicher Belange herleiten. Ebenso ergibt sich aus der Expansion eines im Außenbereich neben Wohnhäusern angesiedelten Betriebes nicht die Beeinträchtigung öffentlicher Belange. Maßgebend ist u..
Recht
Betriebsräteschulung während eines Streiks -- Während eines mehrtägigen Streiks besuchte ein Arbeitnehmer eine Schulungsveranstaltung, zu der er sich als Betriebsratsmitglied mit Zustimmung des Arbeitgebers schon geraume Zeit vorher angemeldet hatte. Für solche Schulungen ist nach Paragraph 37 Absatz 6 Betriebsverfassungsgesetz der Lohn fortzuzahlen. Der Arbeitgeber lehnte jedoch eine Lohnzahlung ab, weil er meinte, an diesen Tagen hätte auch der Arbeitnehmer gestreikt, wenn er nicht zur Schulung gewesen wäre. Das Bundesarbeitsgericht hat den Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verurteilt: Durch einen Streik verliert der Arbeitnehmer nur dann seinen Lohnanspruch, wenn er sich auch am Streik beteiligt; das muß er ausdrücklich oder schlüssig erklären. (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15. 1.
Diverses
Automatische Bestimmung von Bittereinheiten (EBC/ASBC) -- Die Autoren berichten über ihre ersten Erfahrungen mit dem automatischen Analysegerät Bittertec 5800 Analyser der Firma Tecator. Beschrieben wird das Prinzip, der Aufbau des Gerätes, das bei erheblicher Zeitersparnis zu zuverlässigen Analysenergebnissen führt.
Diverses
Automatische Stickstoffbestimmung mittels Verbrennungsmethode -- Die Bestimmung des Stickstoff- beziehungsweise des Eiweißgehaltes von festen und flüssigen Proben nimmt in der Lebensmittelindustrie als Qualitätskriterium für Rohstoffe und Endprodukte einen breiten Raum ein. In den Brauerei- und Mälzereibetrieben sind hier in erster Linie die Cerealien und deren Malze sowie Würze und Bier betroffen. Die am weitesten verbreitete Methode zur Untersuchung dieser Proben stellt immer noch die traditionelle Methode nach Kjeldahl dar. Da diese Methode jedoch relativ zeit- und arbeitsaufwendig ist, wurden in den letzten Jahren immer mehr Bemühungen in die Entwicklung einfacherer Analysenmethoden gesteckt.
Diverses
Computermesse CeBIT 92 -- Vom 11. - 18. März 1992 findet in diesem Jahr in Hannover wieder eine der mit knapp über 5000 Ausstellern weltgrößten Messen rund um den Computer statt. 21 Hallen und rund 430 000 m2 Bruttoausstellungsfläche stehen zur Verfügung. Erstmals wird der Bereich Forschung und Entwicklung eine komplette Messehalle belegen. Einige Sonderveranstaltungen und eine Reihe von Fachtagungen und Foren sowie die Workshops des CeBIT Forums ergänzen die Fülle des internationalen CeBIT- Angebotes. Schon seit einigen Jahren sind die USA, Taiwan, Großbritannien, die Schweiz und Frankreich die größten Ausstellerländer der CeBIT.
Diverses
Magere Gehälter für ostdeutsche Brauereimanager -- In einem krassen Mißverhältnis stehen nicht nur der auf 16000 bis 20000 Topmanager in den besten Jahren geschätzte Bedarf der Wirtschaft in den neuen Bundesländern und die Bereitschaft von Führungskräften aus dem Westen, derartige Positionen zu bekleiden, sondern auch die Vergütungen beider Gruppen. Bekanntlich hat die Treuhandanstalt im Dezember 1990 eine Richtlinie erlassen, derzufolge Führungskräfte im Osten zunächst höchstens 40% eines entsprechenden westdeutschen Gehaltes beziehen können. Mitte 1991 haben nun zwei Unternehmensberater Geschäftsführer und Vorstände in Unternehmen der neuen Bundesländer über ihre Einkommen befragt und die Ergebnisse ihrer Studie im Information Verlag in Freiburg veröffentlicht. Februar 1992..
Reinigung/Desinfektion
Formaldehyd -- Alles ist Gift - es kommt nur auf die Dosierung an, befand Paracelsus bereits im 16. Jahrhundert. Mit dieser Erkenntnis könnte man alle Diskussionen um die Toxizität von Substanzen, die in den letzten Jahren geführt wurden, ad acta legen, unabhängig davon, ob es sich beispielsweise um - Nitrosamine im Bier; - Natriumcyclamat als krebserregenden Süßstoff; - Butter als Herzinfarkt begünstigenden Brotaufstrich; - nitrithaltige Wurstwaren; - Alkohol als Genuß- und Suchtmittel handelt. Unsere Massenmedien beschaffen sich Informationen und verarbeiten sie zu gefährlichen Halbwahrheiten, die wissenschaftlich völlig unfundiert sein können. Berufsgenossenschaften und Verbände bis hin zum einzelnen Bürger werden dadurch stark verunsichert.
Diverses
Mindestangaben für Sudwerke in Brauereien -- Auf Einladung der Technisches Büro Weihenstephan GmbH (TBW) und der Brauwelt fand am 25. 2. 1992 unter Leitung von Dr.-Ing. Walter Flad, Geschäftsführer des TBW, ein Round-Table- Gespräch zum Thema Mindestangaben für Sudwerke in Brauereien statt, an dem Vertreter von Anlagenbauern, von Betreibern, Untersuchungsstationen und der Wissenschaft teilnahmen. Dabei sollte nicht ein zusätzlicher Arbeitskreis zu bereits bestehenden in Konkurrenz treten. Ziel dieses Gespräches war es vielmehr, eine für alle Beteiligten annehmbare und praktikable Synthese aus den mehr technologisch-analytischen MEBAK-Richtlinien (s. Brauwelt Nr. 45, 1991, S. 2086) und den eher technisch orientierten Vorschlägen von Dipl.-Ing. P. Kollnberger, VLB, Berlin, zu schaffen. 3..
Diverses
Neues Malzschrotmühlen-Konzept für größere Leistungen -- Entsprechend dem in Brauwelt Nr. 34, 1989, beschriebenen neuen Malzschrotmühlen-Konzept wird nachstehend eine Neuentwicklung mit bis zu 12 t/h Schrotleistung (Läuterbottich-Gesamtschrot) vorgestellt.
Diverses
Neue Anlagen im Blickpunkt: J. Andreas Klosterbrauerei KG, Eschwege: Keg-Anlage für 1,8 Mio DM -- Am 2. Mai 1991 wurde vom Eschweger Bürgermeister Jürgen Zick offiziell die neue, vollautomatische Keg-Anlage in Betrieb genommen. Mit einem Investitionsvolumen von 1,8 Mio DM ist die Umstellung auf Kegs die größte Investition für die Brauerei in diesem Jahr. Das herkömmliche Aluminium- Bauchfaß wurde vollständig abgelöst; die jetzt verwendeten Schäfer-Plus-Kegs ersetzten mit den Größen 20 l, 30 l und 50 l die alten Gebindegrößen sowohl im Wirtebereich als auch im Partybereich. Die Keg-Anlage wurde von der Firma m+f Keg-Technik termingerecht geliefert und am 2. Mai betriebsbereit übergeben..