Recht
Struktur der Verbrauchsteuern auf alkoholische Getränke -- Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hatte am 14. 1. 1992 die betroffenen Verbände zu einer Erörterung über die Harmonisierung der Struktur der Verbrauchsteuern auf alkoholische Getränke eingeladen. Grundlage dieser Erörterung war die neueste Fassung des Richtlinienentwurfs der EG. Die für die Bereiche Bier und Wein zuständige Referatsleiterin im BMF, Frau Dr. Sievert, wies zu Beginn der Erörterung ausdrücklich darauf hin, daß der neue Entwurf ein Arbeitspapier darstelle, zu dem noch nicht alle Mitgliedstaaten Stellung genommen hätten. Wie der Deutsche Brauer-Bund (DBB), der bei dieser Sitzung von Dr. Nienaber, Dr. Goltermann und Dr. Dadurch werde der Begriff einheitlich und erschöpfend umrissen.-%.-% Steuergegenstand sein. 6.
Rohstoffe
Gründung des Thüringer Braugerstevereins e.V. -- Mit rund 95 000 ha Sommergerstenanbau nahm Thüringen auch im Jahre 1991 innerhalb der neuen Bundesländer die Spitzenposition ein. Gegenüber 1990 stellt das eine deutliche Zunahme dar. Das Thüringer Becken mit seinen kalkreichen und tiefgründigen Verwitterungsböden sowie der günstigen klimatischen Lage ist prädestiniert zu einem der besten Anbaugebiete Europas. Gefördert durch den großflächigen Anbau in diesem Raum, der sich auch nach der Wende fortgesetzt hat, sind Betriebe wie die Agrargenossenschaften Gräfentonna, Pfiffelbach, Weißensee oder Töttelstädt, um nur einige Beispiele zu nennen, in der Lage, den Mälzereien große, einheitliche Partien bereitzustellen. Seine Stellvertreter sind Herr Arnold, Agrargenossenschaft Thörey, und Dr..
Rohstoffe
Notierungen für Mälzereinebenprodukte -- In der ersten Dezemberdekade notierte Sortiergerste in - Mannheim mit 29,50 - 30,75 DM; - Worms mit 30,00 - 30,50 DM; - Würzburg mit 31,00 - 32,50 DM. Malzkeime notierten in - Mannheim mit 22,00 - 22,50 DM; - Würzburg mit 22,00 - 22,50 DM. Alle Preise gelten je dt ab Fabrik bzw. Verladestation.
Rohstoffe
Kaum Pestizide in Hopfenextrakten. Beitrag zur Frage der Schadstoffreduzierung mit Hopfenprodukten -- Die Situation der Pflanzenschutzmittel beim Hopfen ist kompliziert und vielschichtig, außerdem kommen immer neue, bisher bei Hopfen nicht eingesetzte Wirkstoffe hinzu. Die Pestizid-Analytik ist sehr schwierig und aufwendig, und die Kapazität der Labors ist begrenzt. Andererseits sollten möglichst viele Erkenntnisse zusammengetragen werden, um die gesamte Spritzmittelproblematik besser zu durchleuchten, wofür vorerst nur die stichprobenartige Untersuchung von Hopfen und Hopfenprodukten in Frage kommt. Es wurden deshalb Ethanol- und Kohlendioxid- Reinharzextrakte aus Hallertauer Aroma- und Bitterhopfen der Ernte '90 untersucht.
Rohstoffe
Wie können Marktvorteile bei Braugerste genutzt werden? -- Folgende Marktvorteile haben die Landwirte in der ehemaligen DDR, so Dr. H. Zimmermann von der Saatgutprüfstelle in Nossen/Sachs., der in der Ostberliner Tageszeitung Deutsches Landblatt vom 28. Januar 1992 diese Orientierung des Braugerstenvereins Nord-Ost an die Mitglieder weitergab, wenn man zur rechten Zeit große qualitätseinheitliche Braugerstenpartien an den richtigen Mann bringt. Der Braugerstenverein Nord-Ost empfiehlt generell die Sorten Krona, Maresi, Marlen und Bitrana unter Beachtung ihrer speziellen Eigenschaften gebietsmäßig und, wenn Übereinstimmung mit dem Abnehmer besteht, auch die qualitätsdefinierten polyresistenten Sortenmischungen Hami und Hamina..
Rohstoffe
Nematodenresistente Sommerbraugerste -- Die BayWa AG, München, meldet als Züchtervertriebsstelle die Neuzulassung der Sommergerstensorte Minna der Saatzucht Breun, Herzogenaurach. Minna ist die erste nematodenresistente Sommerbraugerste. Sie ist kurz im Wuchs, hat einen stabilen Halm, eine ausgezeichnete Standfestigkeit und geringe Neigung zum Halm- und Ährenknicken. Als weiteren Vorzug weist Minna eine gute bis mittlere Blattgesundheit auf. In Reife und Ertrag liegt sie auf dem für Intensivsorten üblichen Niveau. Vollgersten- und Marktwarenanteile sind mittel bis hoch. Für Verarbeiter ist Minna interessant, weil sie hohe Malzextraktgehalte erreicht, ohne dabei zur Überlösung zu neigen. Günstig ist auch das enge Verhältnis zwischen Eiweißlösungsgrad und Hartongzahl..
Rohstoffe
Der Getreide-Weltmarkt -- Ende 1991 und Anfang 1992 haben die Zeiten für alle Beteiligten der Getreidebranche sowie für alle anderen Branchen und Bereiche einen recht traumatischen Charakter angenommen. Die landwirtschaftliche Branche wird von den GATT-Verhandlungen und den CAP- Reformen beherrscht. Eigentlich soll es dabei um unterschiedliche Punkte gehen, tatsächlich aber sind die Themen eng miteinander verknüpft. Die Auflösung der UdSSR bereitet auch der Getreidebranche beträchtliche Sorgen. Verglichen mit den politischen Auswirkungen und Konsequenzen dieser Auflösung sind unsere Probleme jedoch unbedeutend. Leider sieht es so aus, als ob die betreffenden Politiker bereit seien, nahezu jeden Kompromiß auf Kosten der Landwirtschaft einzugehen, um überhaupt zu einer Einigung zu kommen.
Rohstoffe
Bei Gesprächen zwischen der sächs. Malzindustrie und den sächsischen Braugerstenanbauern wurde ein Preis von 39 DM/dt angeboten. -- Lt. Bericht der Fa. Weissheimer Malzfabrik, Andernach, werden als qualitative Voraussetzungen für diesen Preis genannt: sortenreine Braugersten der Sorten Krona, Katharina und Marina, die Verwendung von Z-Saatgut, ein Feuchtigkeitsgehalt von max. 14,5%, 90% Vollgerste, 9,5% - 11,5% Eiweiß und mind. 95% Keimenergie. Etwa 120 000 t sollen unter Vertrag genommen werden, ca. ein Drittel der erwarteten Braugerstenproduktion in Sachsen.
Diverses
Unsichtbarer Lohn -- In der Brauwelt Nr. 3, 1992, S. 48, wurde über den unsichtbaren Lohn berichtet, der von Dr. F. L. Schmucker, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, berechnet wurde. Dabei wurden die Personalkosten in Höhe von 36,58 DM/Arbeitsstunde für einen 31jährigen Facharbeiter mit 10jähriger Betriebszugehörigkeit anhand der ab Januar 1992 und nicht, wie durch einen Druckfehler irrtümlich geschrieben, ab Dezember 1992 geltenden gesetzlichen und tariflichec Bestimmungen errechnet.
Diverses
Deutschland hat die höchsten Industriestrompreise innerhalb der EG. -- Auf diesen Standortnachteil wies lt. Deutscher Brauer-Bund der BDI hin. Nach dessen Berechnungen lag der Industriestrompreis im Januar 1991 bei einer Abnahme von 10 GWh/Jahr in Düsseldorf bei 18,47, in Madrid bei 17,62 und in Mailand bei 17,72 Pf/kWh. Dagegen betrug er in Rotterdam nur 11,49, in Kopenhagen nur 11,11 und in Luxemburg 10,86 Pf/kWh.
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