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Recht

Angabe des Alkoholgehalts bei Bier -- Die Ermittlung des Alkohol-, Extrakt- und Stammwürzegehalts gehört seit eh und je zur Grundanalyse des Bieres, wobei die Angabe der genannten Analyten in Gewichtsprozenten erfolgt. Erst die Weiterentwicklung des Kennzeichnungsrechts hat in Anlehnung an andere alkoholhaltige Getränke (Wein, weinhaltige Getränke, Spirituosen) auch für den Bieralkohol die Deklaration in Volumenprozenten gebracht. Für die Angabe des Alkoholgehalts bei Bier spielt die Lebensmittel- Kennzeichnungs-Verordnung (LKV) eine zentrale Rolle. Von Bedeutung sind hier die Paragraphen 3 und 7a sowie die Anlage 3 zu Paragraph 7a. Die Angabe hat nach Maßgabe des Paragraphen 7a zu erfolgen.-% mit +- 0,5 Vol.-% und für Bier mit einem Alkoholgehalt von mehr als 5,5 Vol.- % mit +- 1,0 Vol.

Recht

Alkoholfreies Bier in Großbritannien -- In der Brauwelt Nr. 46, 1993, S. 2297, und Nr. 3, 1994, S. 51, berichteten wir über die Bezeichnung für alkoholfreie Biere in Großbritannien. Bei der Angabe der Grenzwerte für alkoholfrei und alkoholarm (Brauwelt Nr. 3, 1994) unterlief uns ein Fehler. Um Irritationen zu vermeiden, geben wir nochmals den korrekten Wortlaut wieder: Die Grenzen für alkoholfrei und alkoholarm bleiben ... unverändert bei 0,05% und 1,2 Vol.-%.

Recht

Anforderungen an Bewirtungsbelege -- Ab dem 1. Januar 1995 werden die Finanzbehörden nur noch maschinengeschriebene Bewirtungsbelege akzeptieren. Zudem muß der Verzehr auf dem Beleg detailliert aufgelistet werden, um das Geschäftsessen als Betriebsausgabe absetzbar zu machen. Die einschlägige Einkommensteuerrichtlinie sieht folgende wichtige Eckdaten vor: - Bis zum 30. Juni 1994 dürfen Bewirtungsbelege noch handschriftlich ausgestellt werden und brauchen lediglich einen Vermerk Speisen und Getränke. Die bisherigen Vorschriften für die Rechnungsstellung wie Datum, Unterschrift etc. bleiben davon unberührt. - Ab Mitte des Jahres (zum 1. Juli 1994) müssen Bewirtungsrechnungen nach dem individuellen Verzehr spezifiziert werden. - Ab dem 1..

Diverses

Mikrobiologische Qualitätssicherung -- An das Endprodukt Bier werden sensorische, chemisch-physikalische und mikrobiologische Anforderungen gestellt. Die biologische Betriebskontrolle hat die Aufgabe, Schädigungen der Zwischen- oder Fertigprodukte durch Mikroorganismen zu verhindern. Sie ist damit ein Zweig der Qualitätssicherung. Infektionen (besser: Kontaminationen) des Bieres können während des Produktionsprozesses (Primärinfektionen) oder bei der Abfüllung (Sekundärinfektionen) erfolgen. Diese Vorgänge sind unabhängig von der Betriebsgröße. Die Maßnahmen zu ihrer Erkennung und Beseitigung müssen jedoch auf die Betriebssituation zugeschnitten sein. Durch regelmäßige Routinekontrollen muß der biologische Zustand des Betriebes überwacht werden.

Diverses

Sensorische Analyse. Schluß -- Raum für Verkostung: Es wäre gut, wenn Verkostungen in einem separaten, nur für diese Zwecke genutzten Probierraum erfolgen könnten. Da hierfür die räumlichen Voraussetzungen oft nicht gegeben sind, sollte ein Raum gewählt werden, der folgenden Mindestanforderungen entspricht: Abgeschirmt vom Betriebs- und Straßenlärm, gleichmäßig neutral hell, ohne störende Sonnenreflexe, mit möglichst gleichmäßig neutralen Wänden im Blickfeld der Prüfenden, um Ablenkungen durch äußere optische Reize auszuschließen. Auch der Arbeitsplatz soll neutral, mit ausreichendem Abstand zum Nachbarn sein. Der Raum sollte auch gut belüftbar und frei von ablenkenden Gerüchen sein. Ideale Raumtemperatur ist 18 bis 20 Grad bei nicht zu trockener Luft... oder A, B, C... 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Diverses

EBC-Analysenkomitee in Bremen -- Ende November 1993 traf sich das Analysen-Komitee der European Brewery Convention zu seinem 78. Treffen in Bremen. An diesem Meeting nahm auch I. Rosendal, Vizepräsident der EBC teil, der als Verbindungsmann zwischen dem Präsidium der EBC und dem Analysenkomitee dafür sorgen soll, daß die Arbeit der EBC effizienter und der Informationsfluß zwischen dem Analysenkomitee und dem EBC-Präsidium schneller wird. Nach einer Pressemitteilung von Dr. S. Home, Helsinki, der Vorsitzenden des Analysen-Komitees, gaben die Subkomitees zu den einzelnen Punkten ihre Berichte ab, die hier kurz zusammengefaßt werden. Vitalität der Gerste: Die Methode der Bestimmung des Keimungsprofils, publiziert von Riis und Bang-Olsen, Prod. EBC-Congr., Lissabon, 1991, S. Angelino, NL/K.3.

Diverses

Einfluß der Mikrobiologie auf Technologie und Qualität -- Man unterscheidet, wie Prof. Dr. W. Back, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I, während der Brauwirtschaftlichen Tagung ausführte, drei Teilbereiche: - Betriebshefe; - Biologische Säuerung; - Kontaminationen. Bei der Betriebshefe spielen der Stamm mit seinen physiologischen Eigenschaften, der Zustand bzw. die Reinheit sowie die Gärführung und die gesamte Hefewirtschaft eine wichtige Rolle. Die Biologische Säuerung hat nur Vorteile sowohl für die Technologie als auch für die Sensorik und besonders auch für die biologische Stabilität. Lediglich die Ausbeute der Bitterstoffe ist bei zu früher Dosierung des Sauergutes in die Würze geringer, so daß die Zugabe häufig erst beim Ausschlagen erfolgt.U.U. zurückgedrängt). lindneri, L.

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Großbritannien Alkoholfreies Bier in Großbritannien -- In der Brauwelt Nr. 46, 1993, S. 2297, und Nr. 3, 1994, S. 51, berichteten wir über die Bezeichnung für alkoholfreie Biere in Großbritannien. Bei der Angabe der Grenzwerte für alkoholfrei und alkoholarm (Brauwelt Nr. 3, 1994) unterlief uns ein Fehler. Um Irritationen zu vermeiden, geben wir nochmals den korrekten Wortlaut wieder: Die Grenzen für alkoholfrei und alkoholarm bleiben ... unverändert bei 0,05% und 1,2 Vol.-%.

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Großbritannien Zusammengehen in der britischen Brauereipresse. -- Die Zeitschrift The Grist, der jüngste Zweig der britischen Brauerei-Fachpresse, und The Brewer, ein alter Kämpfer im Besitz der Brewers' Guild, des britischen Braumeister-Bundes, haben sich zu einem Zusammengehen entschlossen.

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Großbritannien Glasverpackungen rückläufig. -- In Großbritannien geht der Absatz an Glasflaschen weiter zurück. Die Brauereien füllen noch 18% des Bieres in Einwegglasflaschen ab. Rückläufig ist der Glasflascheneinsatz aber in den Molkereien zugunsten der Kunststoff- und Kartonverpackungen. Dieser Trend könnte sich noch verstärken, wenn es durch die Öffnung des EU- Binnenmarktes zu weiteren Übernahmen und Rationalisierungen in diesem Bereich kommt. Die Hersteller von Spirituosen haben ihren Bedarf an Glasflachen rezessionsbedingt gekürzt. Glasrecycling ist in Großbritannien kaum entwickelt. Die Recyclingquote liegt bei 26%. Damit rangiert Großbritannien in Europa vor Griechenland und der Türkei an drittletzter Stelle.

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