Archiv
USA US-Soft Drinks mit Plus -- Die US-Hersteller von Soft Drinks sind mit der Entwicklung im vergangenen Jahr zufrieden. Gegenüber 1992 konnte mit einem Absatz von 8,4 Mrd KistenWin Plus von 2,9% erreicht werden. Im Vorjahr hatte das Plus lediglich 1,5% betragen. Besonders günstig ist der Absatz von alternativen Getränken ohne Kohlensäure, wie von fertigen Tees (vor allem Eistees), Zitronengetränken, gemischt mit anderen Fruchtsäften usw., verlaufen. Nach dem Maxwell Consumer Report setzen sich auch klare Produkte ohne Farbzusatz langsam durch. Sie sind 1993 erstmals in größerem Umfang auf dem Markt erschienen und konnten einen Gesamtabsatz von 57 Mio Kisten verbuchen. Marktführer ist hier Diet Crystal Pepsi mit 17 Mio Kisten. Der Anteil von PepsiCo fiel von 31,3% auf 30,8%. von 2,3%..
Diverses
Logistik als Einsparungspotential -- Der Bayerische Brauerbund hielt am 24. Februar 1994 in Erlangen sein Logistik-Seminar zum dritten Male ab. Wegen des regen Interesses an diesen Seminaren, zu dem bis jetzt schon knapp 100 Teilnehmer gekommen waren, will, wie Geschäftsführer Max Kringer bei der Begrüßung der Teilnehmer in Erlangen andeutete, der Bayerische Brauerbund dieses Seminar in Zusammen- arbeit mit Diplom-Betriebswirt J. Hiltmair, Geschäftsführer der MAN TransCom GmbH, Logistikberatung, Karlsfeld, noch ein weiteres Mal durchführen. Gerade in Zeiten der Rezession spielen Kosteneinsparungen die entscheidende Rolle. Laut Max Kringer hat das Jahr 1993 für die bayerischen Brauereien ein Minus von 7 bis 8 Prozent gebracht. Diese liegen in erster Linie noch in der Logistik (s.a..
Markt
Getränke-Konjunkturtest Januar 1994 -- Biere: Das Jahr 1994 begann für die Brauereien mit einer - weitgehend saisonbedingten - Reduzierung des Bierausstoßes. Gleichwohl sind die Lagerbestände leicht angestiegen. Die Verkaufspreise konnten nur vereinzelt erhöht werden. Insgesamt gesehen hat sich die Geschäftslage im Berichtsmonat leicht verschlechtert. Für die nächsten Monate erwarten die Brauereien eher eine ungünstigere Entwicklung als bisher, wenngleich die pessimistischen Stimmen im Vergleich zu den Vormonaten geringer geworden sind. Die Preise könnten, den Erwartungen der Brauereien zufolge, in den kommenden Monaten wieder etwas nach oben in Bewegung geraten. Die Geschäftslage wurde vom größten Teil der Hersteller nach wie vor als befriedigend bezeichnet..
Markt
Börsenbericht -- Schon die ersten Wochen des neuen Jahres haben gezeigt, daß der deutsche Aktienmarkt 1994 keine Einbahnstraße in Richtung Hausse sein wird. Die Entwicklung dürfte vielmehr wesentlich differenzierter verlaufen als 1993, wo der DAX um stolze 47 Prozent zulegen konnte, eine Entwicklung, an der Brauereien aber nur stark unterkühlt teilnehmen konnten. Im neuen Jahr dürfte es für bisher zurückgebliebene Spezialwerte, wozu auch die meisten Bieraktien zählen, bessere Kurschancen - zumindest im Vergleich zu den meisten blue chips - geben. Die Kurse der Brauwerte wurden teilweise von Sondereinflüssen geprägt. So verspricht Haake-Beck (Bremen) für 1992/93 (30. 9.) eine höhere Dividende von 11 DM. Der Nahrungsmittelkonzern Gebr. März AG konnte 1992/93 (30. 9. Kropf.A.S. 4..
Markt
Gesamtbierausstoß 1991 bis 1992 in EG und EFTA (in 1000 hl) -- Tabelle
Diverses
Neue Anlagen im Blickpunkt: Distelhäuser Brauerei, Ernst Bauer GmbH & Co., Distelhausen: Zweistufige Wasserenthärtungsanlage für 25 m3/h -- Die bisherige Anlage mit einer Leistung von 10 m3/h bestand aus einem Kationen- und Anionenaustauscher doppelstraßig von der Firma Euwa. In Folge der schnelleren Sudfolge durch den Läuterbottichumbau liegt der Engpaß in der Bereitstellung von Brauwasser. Einen weiteren Brauwasserbedarf hatte die Brauerei im Filterkeller. Das Anschwemm-, Leerdrück- und Dosierwasser ist zwar entgast, aber nicht enthärtet. Im Hinblick auf den Nitratgehalt wollte man auch hier mit Brauwasser fahren..
Markt
Anzahl und Ausstoß der gewerblichen Braustätten in EG und EFTA nach Betriebsgrößenklassen -- Tabelle
Archiv
Ampullitis -- Dieser Begriff ist im Fremdwörter-Duden nicht zu finden, obwohl er durchaus in die Fachsprache der Brauer eingehen könnte. Etymologisch abgeleitet ist der Begriff vom lateinischen ampulla für eine Getränkeflasche; das Affix -itis definiert einen krankhaften Organbefund. Leiden also die Brauer an einer Flaschenentzündung? Ist es nur der häßliche Glasschorf oder wird der Fall gar infektiös? Das Scuffing hat man weitgehend überwunden, aber die Ampullitis scheint doch chronisch zu werden. Zugegeben: Jeder Brauerei bleibt es unbenommen, in welche Flaschen sie ihr Bier abfüllt, sofern es funktionell, ästhetisch und rechtlich zulässig ist und die Kosten im vorgegebenen Rahmen bleiben. Die grüne oder braune Einheitsflasche war da, kaum als häßlich empfunden.
Recht
Vorschriften für Ökoprodukte -- Bei der Herstellung von ökologischen Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs dürfen nach Angaben des Bundesernährungsministeriums nur noch 34 Zusatzstoffe natürlicher Herkunft und Form eingesetzt werden. Bei normalen Lebensmitteln dagegen sind mehr als 400 Zusatzstoffe unterschiedlicher Herkunft erlaubt. Bei den Öko-Produkten sind nur noch natürliche und keine naturidentischen Aromastoffe zugelassen. Nur im Einzelfall dürfen chemische Hilfsstoffe als Verarbeitungshilfen eingesetzt werden. Bei der Weiterverarbeitung von Öko-Produkten sind alle Mikroorganismen, die herkömmlicherweise bereits bei der Herstellung von Bier und Wein verwendet werden, erlaubt. Gentechnisch veränderte Organismen dürfen bei der Herstellung von Öko-Produkten nicht verwendet werden.
Recht
Arbeiten mit Flüssigkeitsstrahlern -- Am 1. Oktober 1993 trat die UVV Arbeiten mit Flüssigkeitsstrahlern (VBG 87) in Kraft. Bisher wurde dieses Fachgebiet durch die Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler (Spritzgeräte) (ZH1/406) geregelt. Die UVV gilt für das Arbeiten mit Flüssigkeitsstrahlern, deren zulässiger Betriebsüberdruck 25 bar und mehr beträgt oder bei denen das Druckförderprodukt die Zahl 10 000 erreicht oder übersteigt. Die UVV gilt auch für Flüssigkeitsstrahler mit Betriebsüberdrücken unter 25 bar und einem Druckförderprodukt unter 10 000, wenn mit Gefahrstoffen oder Flüssigkeiten mit einer Betriebstemperatur von mehr als 50 Grad C gearbeitet wird. Nach _ 6 Beschäftigungsbeschränkungen darf der Unternehmer nur Mitarbeiter, die das 18. Änderungen gibt es bei den Prüfanforderungen.