Archiv
Die Brauerei in ihrer Umwelt -- Die Herstellung von Malz wie auch die Bereitung von Bier erfordert viel Energie (Heizung, elektrische Energie, Kälte). Die aus hygienischen Gründen unerläßliche Reinigung der Gerste, der Geräte und Gefäße beim Mälzen, Brauen und vor allem im Gär-, Lagerkeller- und Abfüllbereich verbraucht Wasser, das seinerseits - soweit es nicht im Produkt verbleibt - wieder als Abwasser anfällt. Darauf wies Professor Dr. Ludwig Narziß, Weihenstephan, in einem Vortrag anläßlich der Inbetriebnahme der neuen Würzekochung bei der Anker- Brauerei in Nördlingen hin. Daneben werden Neben- oder Abfallprodukte erzeugt; während die beiden hauptsächlichen, Malzkeime und Treber, früher ein begehrtes Viehfutter darstellten, sind sie heute mancherorts kaum mehr zu verwerten.B.B.B.h.B.B.
Archiv
Kölschausstoß minus 8% -- Nach Angaben des Kölner Brauerei- Verbandes ist der Ausstoß an Kölsch im Jahre 1993 um 8 Prozent auf rund 3,2 Mio hl zurückgegangen. Diese Absatzminderung traf die zwei Dutzend Kölsch-Brauereien nicht in gleicher Schwere. Während einige Konzernbrauereien Einbußen in zweistelliger Höhe erlitten haben sollen, konnten einzelne Privatbrauereien ihren Ausstoß sogar erhöhen. Hier werden in Fachkreisen Früh, Gaffel und Reißdorf genannt. Fast hälftig waren die Anteile von Kölsch auf dem Faß (49,6%) und auf der Flasche (50,4%).
Reinigung/Desinfektion
Reinigung und Desinfektion. Schluß -- Wirkungsweise von Reinigungsmitteln: Das Reinigungsmittel ist nach Art und Ort der zu entfernenden Rückstände auszuwählen. Als Faustregel gilt: Rückstand organisch: - Reinigungsmittel alkalisch. Rückstand anorganisch: - Reinigungsmittel sauer. Alkalische Produkte quellen und lösen organische Ablagerungen wie Eiweiß, Fette und Zucker (Trub, Brannthefe, Hopfenharze). Saure Produkte lösen anorganische Ablagerungen mit hohen Gehalten an Calcium- und Magnesiumsalzen sowie Oxalaten (Bierstein etc.). Die Wirkung der einzelnen Reinigungsmittel ist also spezifisch, die Anforderungen, die an sie gestellt werden wegen des komplexen Reinigungsvorganges, jedoch vielfältig. Ebenso verstärken hohe Temperaturen und mechanische Effekte die Reinigungswirkung erheblich.
Reinigung/Desinfektion
Prozeßhygiene in der Brauerei -- Unter dem Titel Prozeßhygiene hat die European Brewery Convention Mitte März bei der Brewing Research Foundation International in Nutfield/GB ein Symposium abgehalten, an dem 45 Teilnehmer aus 12 Ländern beteiligt waren. Bereits vor dem Symposium war man sich einig darüber, daß sich die Prozeßhygiene in Brauereien in zwei verschiedene Bereiche gliedert, die eng miteinander verknüpft sind. Der erste Bereich bezieht sich auf die Aspekte bei der Herstellung wie gesetzliche Anforderungen und die gesundheitlichen Aspekte beim Bierkonsumenten. Der andere Bereich ist verknüpft mit den Verfahren, die für die Produktqualität von Bedeutung sind. Hier bringen Fehler keine Gefahr für den Konsumenten. Sie beeinträchtigen lediglich die Produktspezifikation. So wurden z.
Rohstoffe
Welthopfenernte 1993 -- Aufgrund der vorliegenden Zahlen wird ersichtlich,daß 1993 die Welthopfenernte 2,7 Mio Ztr überschritten hat und fast an die Rekordernte von 1982 mit 2,9 Mio Ztr heranreicht. Die voraussichtliche Endabwaagemenge wird allein in Deutschland circa 850 000 Ztr betragen. Bei nahezu allen Hopfensorten lagen die Erträge über den Schätzzahlen für die Ernte 1993 und im Vergleich zur vorangegangenen Ernte 1992 wurden in Deutschland ca. 265 000 Ztr mehr Hopfen geerntet. Weltweit wurden 1993 im Vergleich zu 1992 eine Mehrmenge von circa 362 000 Ztr produziert. Bei einer leicht vergrößerten Anbaufläche in Deutschland setzte sich die Umstellung auf neue Hopfensorten weiter fort. Flächenmäßig weiter rückläuftig waren die Sorten Hersbrucker, Nordbrauer und Brewers Gold.
Reinigung/Desinfektion
Chlordioxid-Flaschenreinigung -- Unter den Bedingungen einer Flaschenreinigungsmaschine hat Chlordioxid eine wesentlich höhere Desinfektionswirkung als Chlor. Deshalb kann Chlordioxid in sehr viel geringeren Einsatzkonzentrationen verwendet werden. Hieraus resultiert ein deutlich geringerer Chemikalienverbrauch. Aufgrund der unterschiedlichen Reaktionsmechanismen von Chlor und Chlordioxid entstehen beim Einsatz von Chlordioxid keine Chlorphenole, somit auch kein unter der Bezeichnung Apothekengeruch bekannter Fremdgeruch, der vor allem bei Mineralwässern häufig zu Reklamationen führt. Die Wahrnehmung von Chlorphenolen erfolgt bereits bei sehr geringen Konzentrationen (ab 1 ppb). Im Abwasser stellen diese Substanzen in vielen Fällen einen abgabepflichtigen Parameter dar..
Rohstoffe
Sorten für den Braugerstenanbau 1994 -- Für den Sommerbraugerstenanbau wurden in Bayern nach Angaben des Vereins zur Förderung des bayerischen Qualitätsgerstenanbaus für 1994 folgende Braugerstensorten empfohlen: - Oberbayern: Krona, Maresi und Sissy als hochlösende (h) Sorten und Steffi als normallösende Sorte (n); - Niederbayern: Krona, Maresi, Sissy (h) und Steffi (n) ; - Oberpfalz: Krona, Sissy (h) und Steffi (n); - Oberfranken: Krona, Sissy (h); - Mittelfranken: Krona, Maresi, Sissy (h) und Steffi (n); - Unterfranken: Alexis, Krona, Maresi (h); Steffi n); - Schwaben: Krona, Maresi, Sissy (h) und Steffi (n). In diesem Zusammenhang empfiehlt der Bayerische Brauerbund, daß in Malzschlußscheinen, die Braugerstensorte (n), aus denen das Malz hergestellt wurde, angegeben sind..
Rohstoffe
Sommergerste 1994 in Europa -- Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über den Saatenstand am 14. April 1994 (alle Zahlen ca., Vorjahr in Klammern) gegeben. Allgemeine Aussaatbedingungen: Bis auf Spanien haben alle europäischen Anbaugebiete im letzten halben Jahr überdurchschnittlich viel Niederschläge erhalten. Der über einige Jahre anhaltende Wassermangel hat sich vielerorts in eine übermäßige Durchfeuchtung der Böden umgekehrt, oft stehen ganze Landstriche unter Wasser. Die naßkalte Witterung der letzten Wochen hat allgemein zu einer Verzögerung der Aussaat geführt. In Frankreich ist die Sommergerste zwar jetzt im Boden, jedoch mit einer 2 - 4 wöchigen Verspätung. Die Natur hat schon oft gezeigt, daß trotz eines verpatzten Starts das Ende noch gut wurde.
Rohstoffe
Sommergerste 1994 in Deutschland -- Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über den Saatenstand am 14. April 1994 (alle Zahlen ca., Vorjahr in Klammern) gegeben. Allgemeine Aussaatbedingungen : Die Aussaat ist im gesamten Bundesgebiet erst zu etwa 50% durchgeführt. Nur in Baden-Württemberg und Thüringen ist die Sommergerste mit nahezu 90% bereits im Boden. Ungewöhnlich hohe Niederschläge haben in vielen Gebieten zu einer Feuchtigkeitsübersättigung der Böden geführt. Auf bereits gesäten Flächen muß häufig mit starker Verschlämmung und geringem Feldaufgang gerechnet werden. In fast allen Bundesländern wird trotz der gravierenden Reduzierung im Vorjahr ein weiterer Rückgang der Anbaufläche erwartet. Auch bei der Wintergerste gibt es Probleme. Neue Sorten wurden nicht genannt.
Diverses
DIN/ISO 9000 ff. - Zauberformel oder Manie -- In der Tat sind viele Brauereibetriebe fast schon wie von einem ISO-Virus befallen und so mag kaum ein kritisches Gespräch darüber aufkommen. Um so mehr faßte sich der Autor ein Herz, seine Überlegungen zu veröffentlichen, um eine Diskussion über das gestellte Thema zu entfesseln.
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