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Die Bierstraße in Lothringen -- Seit der Invasion der Römer wissen wir von der Bedeutung des Brauens in Gallien und vor allem in Lothringen. Die Bierstraße mit ihren Museen und Sehenswürdigkeiten ist ein lebendiger Beweis der Geschichte des Bieres in Lothringen: Bereits unter der Schirmherrschaft von Saint-Arnould (im 7. Jh. Bischof von Metz) erlebte das Brauwesen in Lothringen einen großen Aufschwung, er wurde der Patron der Brauer. In Dieulouard pflanzten englische Mönche neue Hopfenarten. Und in Tantonville schließlich, in der Brauerei Tourtel, legte Pasteur den Grund für das moderne Brauwesen. Lothringen war also die erste Region der industriellen Bierherstellung in Frankreich. Bis zum 19. Im 19. Dieses Erbe ist in Lothringen noch immer gegenwärtig. 29 80 68 78..
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Light-Bier bei Rockfestival -- Eine der wichtigsten Aufgaben beim Veranstalten eines Musikfestivals ist es, die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Beim belgischen Rock Torhout hat es der Gemeinderat durchgesetzt, daß nur noch Leichtbier ausgeschenkt werden darf. Dabei stellte es sich heraus, daß im Vergleich zum Vorjahr 10% mehr Bier getrunken wurden. Die auf übermäßigen Alkoholgenuß zurückzuführenden Zwischenfälle, die vom Sanitätsdienst behandelt werden mußten, gingen von mehr als dreißig auf nur noch sieben zurück. Bürgermeister Norbert DeCuyper bezeichnete den Beschluß, beim Rock Torhout nur das Stella Artois Light der Interbrew zuzulassen, als einen Erfolg und als positiv auf der ganzen Linie.
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Energiesparende Antriebe im Faschenkeller -- In der Bitburger Brauerei wurden im Flaschenkeller zum Antrieb der Flaschenabfüll- und Transportanlagen von der Fa. Ströter Antriebstechnik GmbH, Düsseldorf, Kegelstirnradgetriebe mit einem Wirkungsgrad von über 95% installiert. In der gesamten Anlage sind nach Angabe der Fa. Ströter 36 000 Getriebe eingebaut, 75% davon Schneckengetriebe, die in der Anschaffung um 10% billiger sind als die Kegelstirnradgetriebe. Die Schneckengetriebe haben aber systembedingt nur einen Wirkungsgrad von 73% und damit einen wesentlich höheren Energieverbrauch. Pro Antrieb lassen sich bei der Bitburger Brauerei durch Umstellung auf Kegelstirnradgetriebe 300 DM/Jahr an Energie und noch einmal über 300 DM/Jahr an Wartungskosten einsparen. sich leicht anpassen lassen..
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Großbritannien Größter Faßbiermarkt weltweit. -- Nach einer Studie von Euromonitor, London, werden in Großbritannien 69% des Bierausstoßes als Faßbier verkauft. Damit werden 17,5% des Welt-Faßbierausstoßes in Großbritannien getrunken, bzw. 1,5 mal mehr als in Deutschland, dem schärfsten Rivalen im Faßbiertrinken und das, obwohl der deutsche Biermarkt fast doppelt so stark ist wie der englische. Zwischen 1988 und 1992 ist der britische Biermarkt bezogen auf die heutigen Preise um 37,8% gestiegen. Damit liegt Großbritannien hinter Portugal und Schweden an dritter Stelle. Der reale Wertzuwachs betrug in der gleichen Periode 5,5%, während der Konsum um 8,4% zurückging. Die Briten zeigten trotz der Rezession mehr Interesse an teuereren Premiumbieren und Lagerbieren, konsumierten aber weniger..
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Finnland Alkoholkonsum nahm ab. -- Gemäß dem neuen Jahresreport der Alko Ltd, Helsinki, der staatlichen Alkoholmonopol-Behörde, wurden 1993 in Finnland von der Alko und über das Vertriebsnetz für mittelstarkes Bier 34,3 Mio l an reinem Alkohol verkauft. Das entspricht einem Pro- Kopf-Verbrauch an reinem Alkohol von 6,8 l, 5,6% weniger als 1992. Zurückgeführt wird dies auf den abnehmenden Trend bei den höherprozentigen Getränken. So stieg der Anteil an Medium-Bier am Gesamtkonsum an Alkohol auf 49%, gegenüber 44% im Jahre 1992. Insgesamt machte Bier und Stout 56% des Alkoholkonsums aus. In Finnland sind acht Braustätten in Betrieb. Sie gehören zu vier Unternehmen. Sie lieferten an Alko und an die Absatzstätten für Medium-Bier insgesamt 4,26 Mio hl, 2% weniger als 1992..
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Kanada Molson braut Asahi Super Dry. -- Die Molson Breweries, die größte Braugruppe Kanadas, erweitert ihre Braustätte in Vancouver, um Asahi Super Dry in Lizenz herzustellen. Molson will zunächst mit einer Produktion von 40 000 hl/Jahr starten.
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Dänemark Umsatzanstieg bei der Carlsberg-Gruppe. -- Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 1993/94 hat die Carlsberg-Gruppe ihren Umsatz um 8% auf 7,871 Mrd DK gesteigert und das angesichts der allgemeinen Rezession und des sinkenden Bierkonsums in Europa. Ein kleiner Anteil dieses Wachstums fällt auf die 50%-ige Beteiligung von Carlsberg A/S an Carlsberg-Tetley plc/UK, die erst im zweiten Quartal des letzten Geschäftsjahres erworben worden war. Aber auch bei der Hannen-Brauerei und bei der Wiibroes Bryggeri waren Umsatzsteigerungen zu verzeichnen. Die Erträge vor Steuern sind um 5% auf 731 Mio DK gestiegen. Die Ergebnisse von Carlsberg-Tetley PLC waren leicht besser als die der britschen Carlsberg-Unternehmen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Carlsberg-Tetley war z.T..
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Kanada Labatt-Ice-Beer in Japan sehr beliebt. -- In Japan wurde Labatt Ice-Beer zum beliebtesten Importbier. Die japanischen Biertrinker werden 1994 voraussichtlich 60 Mio Flaschen von diesem Bier trinken. Darauf weist Labatt, Kanadas zweitgrößte Brauerei, jetzt stolz in großen Inseraten in vielen Zeitungen hin.
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Niederlande Wie viele Zapfhähne sind vertretbar? -- In den meisten niederländischen Gaststätten läuft Faßbier aus einer Zahl von ein bis vier Zapfhähnen, doch gibt es wie in Deutschland auch Lokale völlig ohne Ausschank vom Faß. Die in der Alliantie van Biertapperijen zusammengeschlossenen Gastwirtschaften, die auf Bier spezialisiert sind, verfügen im Mittel über neun Zapfhähne, wobei die Gaststätten Wildeman in Amsterdam und das Pumpke in Nijmegen mit 17 führend sind. Auch die Bierspezialisten der Beiaard-Gruppe schenken viel Faßbier aus, das Cafe de Beiaard in Amsterdam beispielsweise von 16 Hähnen. Dabei werden diese Zahlen im Nachbarland Belgien noch übertroffen. Hierzulande sollte man sich des lateinischen Wortes entsinnen multum, non multa, zu deutsch viel, aber nicht viele..
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Polen Engpaß bei Braugerste. -- Die polnische Brauindustrie hat nach der Ernte 1993 zu wenig Braugerste gekauft. Die jetzt benötigten Vorräte sind inzwischen verfüttert worden. Etwa 300 000 t Braugerste werden in Polen jährlich benötigt, um daraus 200 000 t Malz herzustellen. Der Bedarf ist stark steigend. Eine Erleichterung des notwendigen Importes durch Senkung der Importsteuern von 20 auf 10% wurde von der Regierung abgelehnt.