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Diverses

Konjunktur beeinflußt Einstellung zu Geldfragen -- Die Konjunkturentwicklung hat die Einstellungen der Verbraucher zu Geldfragen sichtlich beeinflußt; obwohl die vergleichsweise hohe Inflationsrate deutliche Spuren im Vertrauen der Bürger hinterlassen hat, bleibt die Notwendigkeit des Sparens unbestritten. Dies geht aus einer Studie der GfK Marktforschung hervor. Die zum Teil recht kräftigen Einkommenszuwächse in den letzten zehn Jahren ließen das private Geldvermögen in Deutschland stark ansteigen. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank erreicht es in den alten Bundesländern rund 3,4 Billionen DM, das sind knapp 120 000 DM pro Haushalt. In den neuen Ländern sind es immerhin schon 210 DM. Das Sparen wird jedoch im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung kritisch gesehen..

Diverses

Strukturelle Veränderungen und strategische Allianzen in der deutschen Brauwirtschaft -- Wie bereits kurz berichtet (Brauwelt, Nr. 46/47, 1994, S. 2501), kommt der jüngste Branchenbericht der IKB Deutsche Industriebank, Düsseldorf/Berlin, zu dem Schluß, daß sich die Polarisierung in der deutschen Brauwirtschaft fortsetzt. Der Konzentrationsprozeß hält an. Waren es 1991 noch 1315 Braustätten, so wurden Ende 1993 nur noch 1280 gezählt. Im laufenden Jahr mußten weitere Braustätten schließen, so daß man jetzt von 1167 betriebenen Brauereien ausgehen kann. Allerdings wird durch die jetzt erfolgte Erfassung auch kleinster Braustätten bei der Oberfinanzdirektion Stuttgart das Bild etwas verfälscht. Auf einmal tauchen wieder mehr Braustätten als bisher in der Statistik auf. Brauwelt Nr. 2502)..

Recht

Unfall durch Getränkedose -- Als der Besucher einer Sportveranstaltung infolge weggeworfenen Abfalls stürzte, verlangte er vom Veranstalter Schadenersatz. Es ging um die Frage, ob die allgemeine Verkehrssicherungspflicht verletzt war. Dafür sind die Sicherungserwartungen n des Verkehrs maßgebend. Es wird aber weder allgemein noch vom Publikum von Sportveranstaltungen mit großem Andrang erwartet, daß schon während der Sportveranstaltung Unrat, der von Besuchern achtlos weggeworfen wurde, auf Veranlassung des Veranstalters beseitigt wird. Schon aus diesem Grunde konnte und mußte der Besucher nicht damit rechnen, daß auf der Tribünentreppe keine Getränkedose lag. Er muß sich entsprechend darauf einrichten und die Treppen besonders vorsichtig besteigen und verlassen. 11. 1993 - 12 U 83/93).

Recht

Änderung der Gefahrstoffverordnung -- Gefahrstoffe kommen bei Getränkebetrieben in der Reinigung, im Labor und in den Werkstätten vor. Die Gefahrstoffverordnung regelt deren Kennzeichnung (Symbole wie Ätzend, Giftig, Sicherheitsdatenblätter) und Sicherheitsvorkehrungen: Bisher mußten für die betroffenen Arbeitsplätze Betriebsanweisungen erstellt und die Mitarbeiter mindestens einmal jährlich unterwiesen werden. Die Gefahrstoffverordnung ist nun erheblich verschärft worden. Zum einen muß - unabhängig von der Menge - ein Verzeichnis aller Gefahrstoffe geführt werden, mit denen Arbeitnehmer im Betrieb umgehen. Der Arbeitgeber muß zudem prüfen, ob gefährliche Stoffe durch weniger gefährliche ersetzt werden können..

Rohstoffe

Bayerischer Mälzerbund: Unbefriedigender Ertrag und qualitative Mängel bei der Ernte 1994 -- Die Situation der Rohstoffproduzenten wird immer schwieriger. Klagten bereits die Hopfenpflanzer über eine kleinere Ernte mit niedrigerer Qualität als 1993 sowie über zu niedrige Erlöse, so gaben nun auch die bayerischen Mälzer ähnliches bekannt.

Rohstoffe

Rohstoffe und Bierqualität -- In einem Gespräch am 31. Oktobr 1994 haben sich die Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes und des Deutschen Brauer-Bundes, Constantin Freiherr von Heereman und Dr. Michael Dietzsch, über die aktuelle und künftige Situation am Braugersten- und Hopfenmarkt unterhalten. Für beide Verbände standen dabei die Sicherung des Absatzes und die Rentabilität des Anbaus von deutscher Braugerste und deutschem Hopfen im Vordergrund. Die Gesprächsteilnehmer waren sich darüber einig, daß die Qualität der deutschen Braugerste und des deutschen Hopfens wesentlich zum Ruf und zur Qualität des deutschen Bieres beiträgt. Deshalb muß der deutsche Braugersten- und Hopfenanbau erhalten und nachhaltig gefördert werden. April 1995 geschehen..

Rohstoffe

Deutsche Brauwirtschaft hat Talsohle durchschritten -- Im Vorfeld der Brau '94 hielt der Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern am 9. November 1994 im Nürnberger Messezentrum eine Pressekonferenz ab. In einem umfangreiche Statement zur momentanen Lage der deutschen Brauwirtschaft kam Rainer Pott-Feldmann, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien, zu dem Schluß, daß die deutsche Brauwirtschaft die Talsohle des Negativjahres 1993 durchschritten habe. Ein bis September 1994 aufgelaufenes Plus beim deutschen Bierabsatz von 3% auf 87,85 Mio hl läßt seine Organisation optimistisch in die Zukunft blicken. Nach wie vor liegt Nordrhein-Westfalen mit einem Bierabsatz von 23,72 Mio hl (+ 3,9%) an der Spitze aller Bundesländer. 14% kommen. Am 31. Der.

Archiv

EBC Good Proctice Manuals -- Das Technology and Engineering Forum der European Brew-ery Convention (EBC) hat erkannt, daß es kaum gute, fundamentale Informationen, speziell ausgerichtet auf Brauer und Ingenieure in der Brauerei, gibt, die den Verantwortlichen in den Betrieben die Wahl geigneter Anlagen und Prozeßmethoden erleichtern können. Um diesen Mangel zu beheben, bereitet das Forum eine Reihe von Handbüchern unter dem Titel Good Practice Manuals vor. Diese behandelt 16 der wichtigsten technischen Bereiche der Bierherstellung. Bei diesem Vorhaben wird die EBC dankenswerter Weise durch die EU finanziell unterstützt, um die Arbeit des Forums zu erleichtern. Berücksichtigt wird auch die Bedeutung der Minimierung von Beeinflussungen der Umwelt. Die Arbeiten dazu wurden 1992 aufgenommen..

Archiv

Argentinien Casa Isenbeck kurz vor der Inbetriebnahme -- Nach nur zehnmonatiger Bauzeit will die argentinische Warsteiner-Tochter Casa Isenbeck nach einem Bericht im Handelsblatt vom 20. 10. 1994 in Kürze nach einer Investition in Höhe von rd. 140 Mio DM die Produktion in Zarate aufnehmen, noch rechtzeitig vor dem Hochsommer im Januar und Februar. Diese Investition ist der erste Baustein einer international ausgelegten Strategie der Warsteiner Brauerei Haus Cramer GmbH & Co. KG., Warstein. Weltweit will man mit lokalen Partnern Joint-ventures gründen, denen eine Isenbeck-Lizenz erteilt und deutsche Technologie zur Verfügung gestellt wird. Ziel ist es, eine lokale Marke mit einem deutschen Hintergrund zu etablieren. Für 1998 wird ein Pro-Kopf-Bierverbrauch von 45 l prognostiziert..

Archiv

Belgien Musikalische Brouwerijen -- Der belgische Moderator, Publizist und Produzent Fred Brouwers (Jahrgang 1948) wartet im Programm Drieklank des belgischen Radio 3 allmorgendlich um 7.45 Uhr mit einer Brouwerij auf, einer musikalischen Anekdote. Diese ist teils komisch, teils tragisch wie das Leben selbst, und hat sich an diesem Tage zugetragen oder hätte so geschehen können. Im Verlaufe eines Jahres sind diese Brouwerijen der Wecker tausender Firmen und Niederländer geworden. Das Buch Brouwerijen bündelt den ersten Jahrgang dieser Anekdoten, die musikwissenschaftlich keinen besonders guten Ruf haben, weil Musik von innen beurteilt werden soll. Biographische Tatsachen könnten den Genuß lediglich belasten. Fred Brouwers: Brouwerijen. 03/238 12 96, Fax 03/238 80 41..

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