Diverses
Immer mehr Brauereien und Mälzereien sowie Getränkehersteller lassen sich ihre nach international harmonisierten Normen unternehmensindividuell aufgebaute Qualitätsmanagement-Systeme zertifizieren. Ende Januar 1995 waren es in Deutschland knapp 20 Betriebe aus dieser Branche. Qualität ist aber lt. Dr. Peter Dilly und Jutta Kantelberg, Hamburg, mehr als die 20 QM-Elemente der DIN EN ISO 9001. Sie haben daher zehn Kernsätze aufgestellt, aus denen sich der Begriff Qualität aufbaut. Qualität bedeutet, die richtigen Dinge richtig zu tun: Effektivität ( die Dinge richtig zu tun) und Effizienz ( die richtigen Dinge zu tun), also die operative und strategische Komponente der Qualität, müssen beide hinreichend erfüllt sein, wenn ein Unternehmen langfristige Erfolge haben will. Sie allein zählen.
Markt
Category Management und Efficient Consumer Response. Kurzlebige Modeerscheinungen aus den USA oder neue Strategien? -- Auf einem Kongreß für Industrie und Handel im Münchener Hilton wurde versucht zu klären, worum es sich bei den Begriffen Category Management und Efficient Consumer Response (ECR) handelt und auf welche Entwicklungen sich Hersteller und Lieferanten, die mit dem Einzelhandel Geschäfte machen, in diesem Zusammenhang einstellen müssen.
Diverses
In Westeuropa wurden 1994 um 26 Prozent mehr karbonisierte Softdrinks in Mehrweg-PET- Flaschen (Refillable PET, REFPET) verkauft als im Jahr zuvor; in Norwegen dominiert dieses Gebinde den Softdrink- Markt zu fast 90 Prozent, in den Niederlanden sind es mehr als zwei Drittel, in Finnland und Dänemark etwas mehr als die Hälfte. Dies geht aus einer Untersuchung von Zenith International, Bath/UK, hervor. In Deutschland werden mit 13 Mio hl am meisten Softdrinks in Mehrweg-PET abgefüllt; der Marktanteil liegt aber lediglich bei 18,5 Prozent. Im Wassermarkt beginnt REFPET sich ebenfalls Marktanteile zu verschaffen; der Trend geht von Norwegen, Schweden und den Niederlanden aus..
Markt
Ausgegorene Verkaufsföderung. Mit Biereifer in aller Munde - - Verkaufsförderung gehört im Werbedeutsch zu den below- the-line-Aktivitäten. Das verstehen viele Werbeagenturen und auch deren Auftraggeber immer noch als unter der Gürtellinie: VKF wird zum niveaulosen Rummel degradiert, der viel überflüssige Arbeit macht, bloß Geld vom aufsehenerregenden Medienauftritt abzweigt und als notwendiges Übel gilt. Dabei stecken gerade in der Verkaufsförderung noch Potentiale zur Umsatzsteigerung. Wie Sie die für sich nutzen können, macht unser Autor Ingo Köhler deutlich.
Markt
Erfolgreiche bierorientierte Gastronomie -- Gastronomiebetriebe, die einen relativ hohen Bierumsatz haben, sind selten erfolgreich; man findet sie mehrheitlich am unteren Ende der Erfolgsskala. Eine Studie zum Thema Erfolgsfaktoren und Potentiale in der Gastronomie, die von Dieter Hübel im Auftrag der Firma Rastal, Höhr- Grenzhausen, erstellt wurde, macht deutlich, wie wenig das Warenangebot insgesamt zum Erfolg eines Betriebes beiträgt. Über ein gutes Getränkeangebot, so behauptet die Studie, sei es noch schwieriger, Gäste zu gewinnen als über das Speisenangebot. Für die große Mehrheit der Gäste reicht es nicht aus, in einem Lokal nur ein gepflegtes Bier zu bekommen, ohne daß weitere positive Erlebnisfacetten geboten werden. Das Wichtigste aber sind die Leute, die man dort trifft..
Archiv
Finnland Gasthausbrauereien weltweit. Kappeli Panino in Helsinki, Finnland -- Im Rahmen dieser Reihe werden Gasthausbrauereien aus aller Welt kurz vorgestellt.
Recht
Konkretisierung der Unabhängigkeit -- Zur Prüfung der rechtlichen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit einer Brauerei gemäß _ 2 Abs. 3 Biersteuergesetz 1993 (Biersteuermengenstaffel) hat das Bundesministerium der Finanzen am 28. Juli 1993 einen Erlaß an die Oberfinanzdirektionen herausgegeben, der zu einzelnen Fragestellungen und Fallgestaltungen in diesem Bereich Stellung bezieht. Im Hinblick auf die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Brauereien wird das Bundesministerium der Finanzen diesen Erlaß unter Beteiligung des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien e.V. nunmehr präzisieren bzw. ergänzen. Auf diese für einige Brauereien möglicherweise sinnvolle Kooperationsmöglichkeit hatte der Bundesverband bereits 1992 im Gesetzgebungsverfahren hingewiesen..
Rohstoffe
Möglichkeiten zur Bewertung des Gesundheitszustandes von Braugerste und Malz -- Anhand von Beispielen werden moderne Analysenmethoden zur Bewertung des Gesundheitszustandes von Braugerste und Malz betrachtet sowie Möglichkeiten der Methodenkombination vorgestellt.
Diverses
Möglichkeiten zur Verbesserung der Ökobilanz von Brauereibetrieben -- Die EG hat im Juli 1993 beschlossen, ein System zur freiwilligen Umweltbetriebsprüfung einzurichten. Die Teilnahme an diesem System ist mit einer Qualitätszertifizierung nach ISO 9000 vergleichbar. Der zunächst freiwillige Charakter dieser Prüfungen könnte in den nächsten Jahren im Zuge zunehmenden Umweltbewußtseins zu einer gesetzlichen Vorschrift werden. Daher ist es von Vorteil, sich schon heute mit Ökobilanzen und deren Verbesserung zu befassen. Der vorliegende Beitrag schildert die Ergebnisse einer Untersuchung der TU Hamburg- Harburg, die in Zusammenarbeit mit der Bavaria-St. Pauli- Brauerei AG, Hamburg, für das Brauwirtschaftsjahr 1992/93 durchgeführt wurde.
Archiv
Mit der Frage der Entsorgung von Altetiketten in der Getränkeindustrie und den sogenannten Stanzabfällen der Etikettendrucker ist man seit vielen Jahren und bereits vor Entstehen der einschlägigen Verordnungen konfrontiert worden.
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