Archiv
Der gesamte Bierabsatz in den USA belief sich 1994 auf 230,7 Mio hl. Davon entfielen auf die einheimische Produktion 210,2 Mio hl (- 0,6%), auf Importbiere 12,27 Mio hl (+ 13,4%) und auf Exporte 8,2 Mio hl (+ 32%). Insgesamt ist der amerikanische Bierabsatz in den letzten vier Jahren relativ konstant geblieben. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist in den letzten zehn Jahren von 86,8 l auf 80,8 l zurückgegangen. Die Handwerksbrauereien produzierten 1994 rd. 2,94 Mio hl, 50% mehr als im Vorjahr. Damit ist ihr Marktanteil von 0,9% auf 1,3% angestiegen. Ihr Umsatz lag bei 1,238 Mrd US-Dollar. Insgesamt gab es 1994 in den USA 745 handwerklich betriebene Brauereien, die sich wie folgt aufteilten: - Regionale Spezialitätenbrauereien: 18; - Mikrobrauereien: 251; - Gasthausbrauereien: 476.C..
Markt
Der Marktanteil von Red Bull im Segment Energiegetränke dürfte in Österreich und Deutschland von über 90% im Jahre 1994 auf nunmehr rd. 75% abgesunken sein. Die wachsende Konkurrenz in diesem Segment hat vor allem in Deutschland zu vom Hersteller unerwarteten Rückschlägen geführt.
Diverses
Vision 2000 - Informationsmanagement in der Getränkewirtschaft (Teil 2). Nicht Trend, sondern Zwang zum Neuenondern Zwang zum Neuen -- Beitragsreihe wurden verschiedene, entscheidende Instrumentarien vorgestellt, um im heutigen Verdrängungswettbewerb bestehen zu können. Lean Management, Corporate Identity, Benchmarking, Controlling und Total Quality Management lauteten einige Schlagworte. Der Leser sollte sich jedoch folgendes vergegenwärtigen: Die genannten Instrumentarien werden aufgrund neuer Erkenntnisse laufend optimiert, modifiziert, verfeinert oder in der Zukunft gar durch noch wirkungsvollere Maßnahmen ersetzt. Der vorliegende zweite Teil beschreibt einen Weg zur Kontrolle und betrieblichen Steuerung der Informationsvielfalt.
Reinigung/Desinfektion
KMA-Separator verdoppelt Filterstandzeit -- Die Gothaer Brauerei hatte die Aufgabe zu bewältigen, den Produktionsengpaß Filtation aufzuweiten. Mit steigendem Ausstoß geriet der Filterkeller nach Erneuerung von Gärkeller und Abfüllung trotz Dreischichtbetrieb an seine Leistungsgrenzen, zumal auch die Drucktankkapazität begrenzt war. Zielvorgabe war neben der verlängerten Filterstandzeit eine deutliche Reduktion der Kosten für Wasser, Filterhilfsmittel, Abwasser, Energie sowie die Möglichkeit, Weizenbiere nicht mehr filtrieren zu müssen. Abhilfe brachte hier, nach Erstellen einer Kosten-Nutzen-Analyse, ein Klärseparator. Gleichzeitg erfolgte eine Optimierung und Automation von Filtrations- und Reinigungsabläufen. 300 hl/h gewählt. Leistungen von 600 hl/h sind mit KMA-Separatoren möglich..
Recht
Fruchtsaft-Richtlinie -- Im Zuge der Absicht, das europäische Lebensmittelrecht zu vereinfachen, ist nunmehr auch die Fruchtsaft-Richtlinie auf den Prüfstand bei der Europäischen Kommission gekommen. Es geht darum, diese Richtlinie zu vereinfachen, so daß nur die grundlegenden Anforderungen berücksichtigt werden, denen die durch die jeweiligen Richtlinien geregelten Erzeugnisse entsprechen müssen, damit sie im Binnenmarkt frei verkehren können. Die Fruchtsaft-Richtlinie enthält bislang gemeinsame Vorschriften über die Zusammensetzung, die Verwendung der Verkehrsbezeichnung, die Herstellungsmerkmale und die Etikettierung dieser Produkte. des Fruchtmarks zu ergänzen. einen ähnlichen Ausdruck oder Angabe der Anzahl der verwendeten Fruchtarten ersetzt werden. ...% anzugeben...
Rohstoffe
Nachfolgend wird über die vorläufigen Ernteergebnisse der Sommergerstenernte in Bayern 1996 berichtet (Stand: 6. September 1996).
Archiv
Gelöster Stickstoff bei der Bierherstellung -- Dr. Peter Jäger, ÖGI Wien, behandelte anläßlich der 45. Arbeitstagung des Bundes Österreichischer Brauereitechniker und Braumeister am 14. September 1995 in Murau das Thema Gelöster Stickstoff bei der Bierherstellung bis zur Kegabfülung. In der Betriebsberatung waren Faßbiere negativ aufgefallen, die keine Rezens mehr hatten, schal im Geschmack waren und denen der CO2-Biß fehlte. Schlechter Schaum war nicht reklamiert worden. Dabei handelte es sich um Biere, die mit einem konfektionierten Mischgas CO2/N2 mit 20 % CO2 gezapft wurden. Im Ausschank waren mehrere Biere, die länger als eine Woche am Zapfhahn hingen. Diese Befunde veranlaßten Dr. Orbisphere zur Verfügug steht. In der Anstellwürze nach der Belüftung fand Dr. Jäger z. B. Dr..
Markt
Indien mit minimalem Bierkonsum -- Nach dem neuesten Bierreport über Indien, herausgegeben von der Canadean Ltd., Teddington, liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier in Indien zur Zeit bei 0,4 l. Insgesamt wurden 1995 3,9 Mio hl Bier in Indien gebraut. Allerdings bedeutet dies gegenüber 1991 eine Steigerung von 37%. Bis zum Jahre 2001 könnte der Ausstoß auf 8 Mio hl/Jahr steigen. Die United Breweries hatten 1995 einen Marktanteil von 39%, Mohan Meakin kam auf 20%, Shaw Wallace auf 13%, Associated Breweries & Destilleries auf 3% und der Rest auf 25%..
Archiv
Schweden Appeltofftska Bryggeri mit internationalen Erfolgen -- In einem Leserbrief zu einer Brauwelt-Nachricht in der Ausgabe Nr. 17/18, 1996, S. 828, weist Uwe Leibfacher, Appeltofftska Bryggeri AB Krönleins Bryggeri, Halmstad, darauf hin, daß die Brauerei Bofferding in Luxemburg nicht die erste ausländische Brauerei war, die an einer DLG-Prämierung für Bier teilgenommen hat. Bereits 1994, so Leibfacher, ist die DLG-Prüfung für ausländische Brauereien mit Bieren, nach dem Reinheitsgebot gebraut, geöffnet worden. Die Brauerei Kapsreiter AG, Schärding, Österreich und die Appeltofftska Bryggeri AB Krönleins Bryggeri erhielten 1994 den Großen DLG-Preis. Die Appeltofftska Bryggeri AB Krönleins Bryggeri hat auch 1995 wieder den Großen DLG-Preis erhalten..
Archiv
Der niederländische Alternatieve Konsumentenbond (AKB) hat einen Bericht über das einheimische Bier veröffentlicht, in dem nicht nur auf den eigentlichen Produktionsprozeß und dessen Art eingegangen wird, sondern auch auf Energieverbrauch, Verpackung und Trennung des Abfalls. Dabei verurteilte der AKB, daß einige der niederländischen Brauereien auf dem Etikett nicht deklarieren, mit welchen Roh- bzw. Hilfsstoffen sie arbeiten. Bavaria, Dommelsch, Oranjeboom und De Kroon verschweigen den Maisanteil in der Schüttung, Alfa, Dommelsch und Heineken geben den Zusatz von Säuren nicht an, und keine Brauerei bekennt sich zur Verwendung von Enzymen und zum Zuckerzusatz. Bavaria, Grolsch und De Kroon verzichten auf derartige Zusätze. befragten Brauereien..