Diverses
Der Fabieranteil in Deutschland ist im Zeitraum 1991 bis 1996 leicht zurückgegangen, so eine Studie der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung, Wiesbaden. 1991 waren noch 22,9% des Bierausstoßes Faßbier während es 1996 nur noch 21% sind. Mehrwegflaschen mußten im selben Zeitraum auch einen Rückgang von 62,3% (1991) auf 60% in 1996 hinnehmen. Zugelegt haben bei der Einwegverpackung vor allem die Weißblechdose, die von 7,4% (1991) auf 12,1% (1996) anstieg.
Diverses
Wie bereits berichtet, wird eine 1-l-PET-Zweiweg-/Einweg-Flasche für Mineralwasser auf den Markt kommen. Bereits im Vorfeld hatte der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels darauf hingewiesen, daß sich die neue Flasche in Form und Größe deutlich von der 1-l-PET-Mehrwegflasche unterscheiden muß, um Verwechslungen zu verhindern.
Nach Angaben des Brunnens, der jetzt die 1-l-PET-Zweiweg-/Einweg-Flasche einführen will, sollte diese neue Flasche deutlich höher sein als die bisherige PET-Mehrwegflasche, so daß sie als Fremdflasche sofort zu erkennen und darüber hinaus die Stapelfähigkeit mit PET-MW nicht gegeben ist. Eine derartige Leergutsortierung mußte der Getränkefachgroßhandel aber immer schon aus Kostengründen ablehnen.
„Das Chaos ist zur Zeit vorprogrammiert”..
AfG
In seinem Beitrag über die „Chancen für regionale Brunnen – Märkte und Strategien“ anläßlich des 5. Deutschen I. I. R. AfG-Kongresses 98 in Frankfurt wies Jürgen W. Peschel, Geschäftsführer der Spreequell Mineralbrunnen GmbH, Berlin, darauf hin, daß sich die Marktschichtenstruktur verändert hat. Hatte man früher als klassische Marktform eine Zwiebel, in der der mittlere Markt am größten war, stellt sich heute mit dem Verlust-der-Mitte-Phänomen die neue Marktform als Glocke dar, in der der untere Markt am größten ist. Dabei ist zu berücksichtigen, daß der ROI mit dem Anstieg der Marktanteile zunächst einmal abnimmt und erst dann wieder ansteigt, wenn die Kostenführerschaft sichergestellt ist. Während vor 30 Jahren z. B. Insgesamt ist jedes Unternehmen den fünf Wettbewerbskräften nach M..
Markt
Im ersten Quartal 1998 setzten die deutschen Brauereien 24,1 Mio hl Bier ab, 0,4% mehr als im Vorjahresvergleich. 22,2 Mio hl (+/-0%) wurden versteuert, d.h. im Inland abgesetzt, 2,0 Mio hl (+4,4%) in EU-Länder und 0,7 Mio hl (+7,7%) in Drittländer ausgeführt.
Reststoffe
In der Schweiz werden seit Anfang 1990 wiederverwertbare Produkte und Verpackungen auf privatwirtschaftlicher Basis freiwillig gesammelt, wiederaufbereitet und dann dem Wirtschaftskreislauf erneut zugeführt. Darauf verwies René
Herzog, Geschäftsführer PET-Recycling, Zürich, Schweiz, in seinem Referat anläßlich des 5. Deutschen I. I. R. AfG-Kongresses am 24. März 1998 in Frankfurt. Getränkeflaschen aus PET werden in der Schweiz seit 1991 gesammelt. Das geschieht in der Schweiz auf drei Wege:
q Sammelcontainer für unbepfandete Einwegflaschen;
q bepfandete Kisten mit bepfandeten Ein- oder Mehrwegflaschen;
q Bepfandete Kisten mit unbepfandeten Einwegflaschen.
Im Jahre 1997 konnten rund 17 000 t PET der Wiederverwendung zugeführt werden. Die Recyclingquote lag bei 80%.Fr..
Diverses
Über die ersten Erfahrungen mit PET-Flaschen aus der Sicht des Handels berichtete Uwe Ringelberg, Köln, anläßlich des 5. Deutschen I. I. R.-AfG-Kongresses ‘98 Ende März in Frankfurt. Für Ringelberg hat die PET-Flasche folgende Vorteile:
q leichtes Handling sowohl für den Verbraucher als auch für das Personal im Handel;
q attraktives und zeitgemäßes Gebinde;
q enorme Gewichtseinsparung;
q größere Gebindeformen bei nahezu gleichem Gewicht;
q Steigerung der Absatzzahlen, wie das Beispiel der französischen Wässer zeigte.
Bei steigendem „Pseudo-Mehrweg”-Anteil bei PET sieht Ringelberg die Mehrwegquote gefährdet, die der Handel bei all seinen Überlegungen in den Vordergrund stellt.
Dies stellt aus der Sicht des Handels eine nicht zu bewältigende Aufgabe dar..
Diverses
Anläßlich der „Münchner Mehrwegwochen”, die vom 20. April bis 2. Mai auf Initiative der Stadt München unter Beteiligung des Handels stattfanden, haben die deutschen Mineralbrunnen und der Naturschutzbund Deutschland ein gemeinsames Zeichen für Mehrwegverpackungen gesetzt. In unmittelbarer Nähe des Münchner Rathauses wurden von den beiden Künstlern Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt vier „Kastenhäuser” aus rund 1600 Mineralwasserkästen errichtet. Die künstlerische Präsentation des „Alltagsgegenstandes” Mineralwasserkasten soll für die Dauer der Mehrwegwochen nicht nur optische Attraktion für die Bürger, sondern auch Anlaufpunkt für Gespräche und Aufklärung rund um das Thema Mehrweg sein.
Beide Organisationen propagieren die vorrangige Vermeidung von Abfall vor der Müllverwertung.
Diverses
Auf sehr großes Interesse ist der Vortrag von Dr. Hans-Otto Gerber, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Weihenstephan, und von RA Georg Kocks, Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, München, über „Organisatorische und arbeitsrechtliche Aspekte bei der Auslagerung des Brauereifuhrparks” gestoßen.
Dieses Referat wurde anläßlich der 43. Brauwirtschaftlichen Tagung am 28. April 1998 in Weihenstephan gehalten.
Nach Angaben von Dr. Gerber ergab der Weihenstephaner Betriebevergleich, daß die Selbstabholrate bei den deutschen Brauereien im Durchschnitt bei 37% liegt. 39% der Betriebe haben einen eigenen Fuhrpark und 24% beschäftigen Speditionen. Der Speditionsanteil liegt bei 2 bis 5%. Dieser Anteil soll bis zum Jahre 2000 auf 48% ansteigen. 23% Fremdvergabe im Fuhrpark.T.
Markt
Zur Fußball-Weltmeisterschaft promotet der Fruchtsafthersteller Kumpf eine Sportiv-Serie. Pro Sportiv-Kiste gibt es vom 25. Mai bis 20. Juni 1998 ein 0,4-l-Schorleglas mit Fußball-Apfelmotiv. Parallel dazu laufen verschiedene andere Werbeaktionen.
Marketing
Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt ist zuversichtlich, daß es im Falle des Alkohols keine Werbeeinschränkung geben wird, weil hier zu viele Interessen auch anderer EU-Länder betroffen sind. „Alkohol mit Alkoholismus gleichzusetzen ist genauso töricht, wie jedem Autofahrer Geschwindigkeitssucht zu unterstellen”.
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