Archiv
Im Wettstreit um die Ehrung als „Sächsischer Bierkönig” setzte sich in diesem Jahr Stefan Glaab von der Stadtbrauerei Wittichenau durch. Wie seine Mitbewerber aus 12 Brauereien des Landes absolvierte der 28jährige Brauer vor den Gästen des größten sächsischen Volksfestes am 5. September in Hoyerswerda mit Bravour alle fachlichen und theoretischen Aufgaben. Beim abschließenden Bierzapfen bewies er der Jury, die vom Geschäftsführer des Sächsischen Brauerbundes, Reinhard Zwanzig, souverän geleitet wurde, großes praktisches Geschick und die besseren Nerven. Stefan Glaab ist Brauer in der siebten Ganeration und arbeitet als Technischer Leiter im väterlichen Betrieb.
Seit 1994 wird in Sachsen der „Bierkönig“ gekrönt. Den ersten „König“ stellte vor fünf Jahren die Görlitzer Brauerei.
D.
Reststoffe
Die WPT, Vertriebsgesellschaft für Wasser- und Prozeß-Technik mbH, Bonn, wird mit der Wassertechnischen Abteilung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) ein Forschungsprojekt durchführen, in dem ein Standard für die Qualität von Recyclingwasser zum erneuten Einsatz in der Mälzerei erarbeitet werden soll. Es wird ein Gesamtkonzept entwickelt, mit dem Recycling von Weichwasser mikrobiologisch sowie malz- und brautechnisch absolut unbedenklich und das zudem auch für mittlere und kleinere Mälzereien wirtschaftlich attraktiv ist. Dieses Projekt, das innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden soll, wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück, unterstützt. eine Qualität definiert, die für eine unbedenkliche Qualität des Malzes nicht unbedingt benötigt wird.
Archiv
Die neue Bier-Spezialität aus der Kronenbrauerei Tettnang heißt Tettnanger See-Weizen. Es ist das 1. Bio-Hefeweizen vom Bodensee, ein süffiges in der Flasche vergorenes Bier, das zur Sommerzeit auf den Markt gebracht wurde und in einem Umkreis von 30 km um Tettnang vertrieben wird.
AfG
Bis Mitte d.J. stagnierte der deutsche Mineralwassermarkt auf sehr hohem Niveau. Kein Wachstum verzeichnete Mineralwasser mit normalem CO2-Gehalt, Heilwasser verlor 6%, dagegen liegt CO2-reduziertes Mineralwasser mit +5% ungebrochen im Trend. Die Brunnenerfrischungsgetränke erholten sich und ihr Absatz stieg um 3% an.
Rohstoffe
Mit etwas Verspätung konnte die Europäische Union wieder eine durchschnittliche Sommergerstenernte einbringen. Nur im Norden Europas ist die Ernte noch nicht beendet, weil die Abreife durch Regen verzögert und die Erntearbeiten immer wieder unterbrochen wurden.
Auch wenn die Produktionsmenge insgesamt nur geringfügig unter dem Vorjahr liegen wird, so gibt es doch erhebliche Unterschiede in den einzelnen Ländern. Dort, wo frühzeitig ausgesät und auch geerntet werden konnte, zeigen sich die besten Ergebnisse. So haben Spanien und Frankreich hervorragende Erträge und Qualitäten eingebracht.
In England, Schottland, den skandinavischen Ländern und Finnland macht man sich inzwischen über die noch nicht geernteten Gersten Sorgen wegen der Qualität. September 1998 (alle Zahlen ca.):.
Rohstoffe
Große Schwankungen in Ertrag und Qualität kennzeichnen die diesjährige Ernte in vielen Regionen. Unterschiedliche Aussaatzeiten, extreme Witterungsverhältnisse und wegen Regen verzögerte Ernteeinbringung sind im wesentlichen dafür verantwortlich. Insgesamt ist die Braugerstenernte aber etwas besser ausgefallen, als befürchtet. Reichliche Niederschläge im Juli haben dazu beigetragen, daß die guten Hektarerträge von 1997 oft wieder erreicht oder sogar überschritten wurden. Allerdings ist die Erntemenge dennoch um ein Fünftel kleiner als im Vorjahr, weil die Aussaatfläche sehr stark eingeschränkt wurde.
Der Erntebeginn war in den südlich gelegenen Bundesländern um den 20. Juli, weiter nördlich erst Anfang August.
Die Aussaatfläche ist um 21 % reduziert worden.):.
Marketing
Zeitgleich mit dem erfolgreichen Abschluß der Bauarbeiten an der Braustätte Kangwon hat die Brauerei Chosun ihren Namen abgelegt und den Namen der in Korea berühmtesten Biermarke „Hite“ angenommen. Im folgenden Bericht beschreiben die Autoren die Entwicklung der Brauerei und stellen die neuen Anlagen vor.
Hite wurde 1933 als erste Brauerei in Korea gegründet und betreibt heute zwei Mälzereien und drei Brauereien einschließlich der Kangwon-Anlage, die 1997 modernisiert wurde.
Die Hite-Gruppe restrukturierte ihr Management. Heute besteht die Geschäftsführung aus dem Vorsitzenden – Kyong Bok Park und zwei Präsidenten – Mun Duk Park und Myung Hyun Kim.
In den eigenen Mälzereien können 54 000 t Braumalz hergestellt werden. Die Hite-Gruppe exportiert in mehr als 10 Länder.
Archiv
Neben allgemeinen Ausführungen und Rückblicken zum Thema „Bier“ soll dieser Beitrag eigentlich der Brauerei-Situation in
Österreich gewidmet sein.
Die geschichtliche Entwicklung und Qualität des österreichischen Bieres hat weltweit einen guten Ruf. Einige markante Punkte sollen hier kurz umrissen werden.
Wer hat den Satz „Bier ist so alt, wie die Kulturgeschichte der Menschheit“, noch nicht gehört? Er beinhaltet Wahrheit, aber auch Beweise: Schon die alten Sumerer, das älteste der Geschichtsforschung bekannte Kulturvolk, stellte das Getränk „Bier“ her, mit der heutigen Qualität natürlich nicht vergleichbar..
Archiv
Der polnische Biermarkt wächst seit 1985 kontinuierlich mit jährlich zweistelligen Zuwachsraten. 1997 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 49 l, eine neue Rekordmarke in Polen. Dieser Wert liegt allerdings noch im unteren Mittelfeld in der EU und ist somit noch ausbaufähig.
Trotz des dynamischen Wachstums konzentriert sich der polnische Biermarkt zunehmend. Die fünf größten Brauereien halten einen Marktanteil von nahezu 60% des Gesamtausstoßes von 18,805 Mio hl 1997 (siehe Tabelle).
Laut Zentrum für Wirtschaftsanalysen befindet sich die polnische Bierbranche zu 70% in ausländischer Hand. Investoren sind einerseits internationale Brauereikonzerne wie Heineken, Carlsberg oder SAB, aber auch private Investoren, wie die in den Niederlanden registrierte Australische Brewpole Pty Ltd.A..
Diverses
Angesichts schrumpfender Gewinne und zunehmender Konkurrenz hat sich im Großhandel das Bemühen der Unternehmensleitungen fortgesetzt, die Effizienz des Außendienstes zu steigern und gleichzeitig die Vertriebskosten zu senken. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bestimmt die Leistungsfähigkeit des Vertriebs den Markterfolg. Immer schwieriger wird es, neue Kunden zu gewinnen. Auch Kunden zu halten ist heute mehr denn je eine Herausforderung. Selbst treue Stammkunden werden zunehmend von der Konkurrenz umworben. Wichtigstes Ziel ist es deshalb, sich durch umfassende Servicequalität, maßgeschneiderte Problemlösungen sowie ein Höchstmaß an Flexibilität und Schnelligkeit von anderen Anbietern zu unterscheiden und – wenn möglich – sich dem Preiswettbewerb zu entziehen.