Archiv
J. R. Ewing ließ als skrupelloser Ölmagnat nichts anbrennen, doch gegessen hat er zu Hause bei Muttern auf der Southfork Ranch. Auswanderer, ob Farmer, Abenteurer, Goldsucher oder Brauer, folgten dem amerikanischen Traum, der ihnen verhieß: Freiheit, Macht, Erfolg. Geheiratet haben sie dann trotzdem eine Miss Ellie. Denn wer sein Glück gemacht hatte, der wollte Söhne und eine Dynastie.
Das 20. Jahrhundert war das „amerikanische“ Jahrhundert. Mit der Formel des „American Way of Life“ verband der Rest der Welt alles, was irgendwie „modern“ war: Größe, Standardisierung, Automatisierung, Effizienz. So stand es zu lesen in der Brauwelt 3/01. Will man das Phänomen der Weltmacht Amerika verstehen, muss man ihre beispiellose ökonomische Dynamik ins Zentrum stellen.“)..
Marketing
Die im Bier enthaltenen Polyphenole erhöhen nach einer italienischen Studie signifikant die antioxidative Kapazität des Blutes (Ghiselli A., et al.: Beer increases plasma antioxidant capacity in humans; J. Nutr Biochem 11 (2000) 76 bis 80). Diese Entdeckung könnte zusätzlich zu der positiven Wirkung des Alkohols auf HDL, Plättchenaggregation und Fibrinolyse eine Erklärung für die kardioprotektive Wirkung eines moderaten Bierkonsums sein.
Die italienischen Wissenschaftler untersuchten die Wirkung von alkoholhaltigem und alkoholfreiem Bier sowie reinem Alkohol auf das antioxidative Potential des Blutes. Dabei erhielten Erwachsene im Alter von 25 - 45 Jahren jeweils einen halben Liter des entsprechenden Getränks. Diese war zwar im Blut, aber nicht im Bier nachweisbar..
Diverses
Die Bundesregierung plant ab 2002 ein Zwangspfand auf Getränkedosen und Einwegflaschen. Umweltminister Jürgen Trittin und Wirtschaftsminister Werner Müller stellten am 31. Januar 2001 in Berlin die Eckpunkte für eine neue Verpackungsverordnung vor. Das Pfand soll nach Einführung des Euro 25 EUR-cts (0,50 DM) auf kleine Dosen und Flaschen sowie 50 cts (1,00 DM) auf große Flaschen betragen. Wein- und Sektflaschen sollen pfandfrei bleiben.
Die Investitionskosten der Wirtschaft für Rücknahmeautomaten bezifferte Trittin auf etwa 2 Mrd DM, was jährlichen Kosten von etwa 250 Mio DM entspricht. Jede Einwegverpackung würde damit knapp 2 Pfennig teurer als heute.
Lt. Trittin bietet die veränderte Verordnung gegenüber der geltenden eindeutige Vorteile. Begrüßt wird diese Regelung u.a..
Markt
Brauereien
Im Verlauf des 4. Quartals verschlechterte sich die Geschäftslage der Brauereien deutlich. Im Dezember beurteilte per saldo ein Fünftel der Firmen die Geschäftslage als schlecht, während im Oktober die positiven Stimmen noch leicht überwogen. Bezeichnend für die Situation ist der Rückgang des Gesamtbierabsatzes im Dezember um 8,5%. Zuletzt war nicht nur der Inlandsabsatz, sondern auch das Auslandsgeschäft unbefriedigend. Die Verkaufspreise blieben im Bereichszeitraum weitgehend stabil; auch für die nächsten Monate sind keine Preiserhöhungen geplant. Der Bierausstoß wird sich - nach den Plänen der Brauereien - im ersten Vierteljahr 2001 nicht erhöhen. Auch das Exportgeschäft wird schwach bleiben. Quartal von einer zufriedenstellenden Geschäftslage..
Archiv
Im Biermarkt der VR China zeichnet sich die Bildung von wenigen Brauereigruppen ab. Auch wenn der Bierdurst mit dem Wachstum der Produktionskapazität nicht mithält, so bauen die inländischen Brauereien ihre Anlagen doch aus, um im zunehmenden Wettbewerb stark dazustehen. Von der Modernisierung und Erweiterung können ausländische Anbieter von Maschinen jedoch immer weniger profitieren. Insgesamt dürften in der VR China im Jahr 2000 etwa 220 Mio hl Bier hergestellt worden sein, nach 209 Mio hl im Jahr 1999, so Angaben der China Alcoholic Drinks Industry Association (CADIA). Dabei sollen 1999 jedoch 40 Mio hl Produktionskapazität nicht genutzt worden sein.
Das Wachstum der Bierindustrie, das bis Mitte der 90er Jahre bei über 10% gelegen hatte, verlor in den vergangenen Jahren an Dynamik.
Archiv
Das erste Jahr im neuen Jahrtausend brachte im hart umkämpften europäischen Biermarkt dramatische Veränderungen. Die Geschwindigkeit der Konsolidierung hat sich erhöht. Nach einem Bericht des englischen Marktforschungsinstitutes Canadean Ltd. führten die Fusionen zu einer Reihe von europäischen "Super-Gruppen", die einen beträchtlichen Marktanteil erobern konnten. Die rasanten Veränderungen lassen sich an der folgenden Tabelle ablesen: Bei Bass ist der Ausstoß von Radegast enthalten, bei Carlsberg ist BBH nicht berücksichtigt. Die Zahlen für das Jahr 2000 beruhen auf Schätzungen. Die Tabelle stammt aus dem neuen "Europe Beer Report -The Changing Competitive Landscape", der von Canadean Ltd. (+44 (0) 1256 394 223) für 5200 englische Pfund angeboten wird.
Markt
Das aktuelle Wörtchen BSE zeigt es ganz deutlich: Krisen sind oft schneller da als gedacht. War vor nicht allzu langer Zeit das Steak noch wahrer Hochgenuss, werden die Genießer von zartem Rindfleisch heute bereits mit einem Schuss Verwunderung beäugt. "Ein solcher Extremfall kann in der Getränkebranche nicht vorkommen." Mit diesem Argument auf den Lippen lehnt sich so mancher heute beruhigt zurück. Doch, so Petra Sammer, Group Manager Food & Nutrition Ketchum Deutschland, anlässlich des Fresenius-Getränke-Kongresses: "Seien Sie nicht zuversichtlich, dass Ihr Betrieb von Krisen verschont bleibt. Sie könnten der nächste sein, den es trifft." Und dann heißt es vorbereitet sein. Denn: Was der Verbraucher zu sich nimmt, wird mit höchstem Interesse betrachtet.
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Archiv
Die sogenannten Low-Malt-Biere (Biere mit niedrigerem Malzanteil) gewinnen auf dem japanischen Markt zusehends an Bedeutung. Im vergangenen Jahr überstieg ihr Marktanteil zum ersten Mal 20%. Die Low Malts sind auf Grund von Steuervergünstigungen wegen des niedrigeren Malzanteils an der Schüttung günstiger als herkömmliche Biere. Den jüngsten Statistiken zufolge sank der Inlandsabsatz von Bier in Japan im Jahre 2000 um 0,7%. Der japanische Biermarkt bleibt gesättigt, teilweise auf Grund des sinkenden Anteils der jüngeren Bevölkerungsschichten sowie des steigenden Anteils älterer Personen, die einen Zuwachs der Nachfrage einschränken.
Preissensible Konsumenten steigen zudem verstärkt von regulärem Bier auf Low Malts um. Dagegen legte der Absatz der Low Malts um 15% zu..
Archiv
Österreichs Brauwirtschaft muss in den kommenden Jahren eine wesentliche Entscheidung treffen: Entweder Internationalisieren oder sich klar auf regionale Märkte konzentrieren. Denn für das ohnehin schmale Mittelfeld der insgesamt rund 80 Brauereien des Landes, in dem national agierende Brauereien wie Ottakringer oder Stiegl operieren, wird es eng, geht aus einer aktuellen Studie zur „Zukunft der österreichischen Brauwirtschaft“ der Contrast Management Consulting hervor. Zudem schließen die Studienautoren den Markteinstieg eines ausländischen Konzerns nicht aus. Noch spielten ausländische Bierunternehmen am österreichischen Markt keine Rolle, heißt es in der Studie.
Ausländisches Bier spielt auch als Import derzeit nur eine untergeordnete Rolle. 1990 waren es noch 54%.
Archiv
Dr. sc. techn. Hans-J.- Manger,
Teil 1: Maschinen, Apparate und Anlagen für die Rohstoffbehandlung in Mälzerei, Brauerei und Getränkeindustrie, 128 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Paperback, Verlag VLB Berlin, 49,00 DM
ISBN 3-921690-41-2
Im ersten Teil der Reihe "Maschinen, Apparate und Anlagen der Gärungs- und Getränkeindustrie" steht die Rohstoffbehandlung im Mittelpunkt.
Dabei versteht es sich von selbst, dass diese Schrift nicht die Grundkenntnisse zu den Gebieten Maschinenelemente, Werkstoffkunde, Technische Mechanik, Anlagenplanung, Elektro- und MSR-Technik, mechanische und thermische Verfahrenstechnik und Brauerei- und Mälzerei-Technologie vermitteln kann, sondern voraussetzt..
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