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Markt

Der steuerpflichtige Bierabsatz bzw. Bierausstoß (ohne den Absatz von Bier mit Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% und weniger, vor allem alkoholfreies Bier und Malzbier) ist in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2000 gegenüber dem Vorjahr um 1,7% zurückgegangen. Der Konkurrenzkampf wurde um so härter, zumal die zweite Sommerhälfte „fehlte“ und außerdem noch eine Preiserhöhung erfolgte.
Betrachtet man die Tabelle 1 für den steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern für das Jahr 2000, so fällt auf, dass der größte Ausstoßanstieg in Mecklenburg-Vorpommern (+8,8%), Sachsen-Anhalt (+5,7%) sowie Thüringen und Baden-Württemberg (je +0,2%) festzustellen war.
Dies zeigt, dass besonders die Marken aus einigen neuen Bundesländern verhältnismäßig starke Zugewinne zu verzeichnen haben.h..

Marketing

Auf einer Lebensmittelausstellung in Padova/Italien wurde kürzlich ein glutenfreies Bier vorgestellt, das auch für Zoeliakie-Kranke geeignet ist. "Free Aglut" wird durch die Vergärung von Buchweizen gewonnen und erlaubt auch denen, die gegen Gluten allergisch sind, endlich ein Glas Bier zu trinken. Entwickelt wurde das neue Bier in Zusammenarbeit der Firmen Plasmon, Tochterunternehmen von Heinz/USA, auf dem Bereich Baby-Nahrung aktiv, und Heineken, Pedavena. Das filtrierte Bier schmeckt etwa wie Weizenbier und kommt für rd. 4,50 DM/0,33-l-Flasche auf den Markt. Es ist also nicht viel teurer als konventionell eingebrautes Bier, insbesondere wenn man bedenkt, dass z.B. glutenfreies Mehl sieben mal teurer ist als normales Weizenmehl. In Italien leiden mehr als 40 000 Personen an Zoeliakie.

Archiv

Bier ist so alt wie die menschliche Kultur. Seine Geschichte lässt sich bis zu den alten Sumerern zurückverfolgen. Immer schon wurde Bier auch zum Genuss getrunken, und von Anfang an war seine Herstellung streng reglementiert, um seine Reinheit und seine Qualität sicher zu stellen.
In Deutschland werden von jedem Einwohner pro Jahr im Durchschnitt knappe 130 Liter Bier getrunken. Damit liegt Bier in Deutschland mittlerweile weit hinter den alkoholfreien Getränken mit 246 Litern pro Jahr und Kopf, aber doch sehr deutlich vor Wein mit rd. 18 Litern pro Kopf und Jahr. Etwa 50% des Alkohols werden in Deutschland in Form von Bier genossen.
Diese Beliebtheit bringt Bier immer wieder in die öffentliche Diskussion. Dabei wird in der Regel nur vom Missbrauch gesprochen. Dr.-Ing..

Marketing

Die deutschen Einzelhandelsunternehmen haben jetzt den Getränkeherstellern einen eigenen Vorschlag zur Festsetzung neuer Euro-Pfandsätze im Rahmen der Euro Bargeldeinführung unterbreitet. Dabei gibt es eine Unterteilung zwischen Pfandsätzen für Getränke der Mineralbrunnen und der Fruchtsafthersteller sowie der Brauereien. Für die Produzenten von Mineralwässern und Fruchtsäften schlägt der Handel folgendes Pfandmodell vor: Ab dem 1. Januar 2002 wird dem Handel vom Lieferanten ein Pfand pro Kasten (Gebinde) von 3,30 Euro (6,45 DM) abverlangt. Diesen neuen Pfand wird der Handel dann auch von seinen Kunden verlangen. Bei der Rückgabe der Gebinde erhält der Kunde vom Handel bis zum 19. Januar 3,38 Euro (6,60 DM) je Gebinde ausgezahlt. Ab dem 20. Februar an die Getränkehersteller eingeräumt..

Diverses

Die am 6. Februar 2001 in Berlin vorgestellte Roland-Berger-Studie ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) sowie des Bundesverbandes des deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH) nicht relevant für die aktuelle Diskussion um die Pfandpflicht für Einwegverpackungen. So sind die Auftraggeber bzw. die beteiligte "hochkarätige Expertengruppe" teilweise identisch mit jenen Interessenvertretern, die gegen das Pfand auf Einwegverpackungen klagen. Die am Erhalt des bestehenden Mehrwegsystems interessierten Fachverbände des Getränkefachhandels sowie Umweltverbände waren an der Konzeption und Durchführung nicht beteiligt.
Die in der Rekordzeit von nur sechs Wochen entstandene Studie zeigt lt. So befürworten laut der jüngsten "Spiegel-Online-Umfrage" vom 5.a.B. 72 auf 66% gefallen...

Diverses

Unter der Internet-Adresse www.brauer-bund.de kann jetzt das Informationsmaterial der Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Brauer-Bundes online rund um die Uhr bestellt werden: Tipps und Fakten rund um den Gerstensaft.

Diverses

Die Unternehmensberatung Weihenstephan hat für die in der Getränkebranche relevanten Fahrzeug- und Anhängertypen auch in diesem Jahr eine Fuhrparkkosten-Kalkulationstabelle zusammengestellt und zwar für die Standardkosten der Fahrzeuge, unterschieden nach fixen und variablen Kostenblöcken sowie mit einer Anleitung zur individuellen Fahrzeugkostenkalkulation. Die Kalkulationstabelle 2001, parallel in DM und EUR, kann zum Preis von 75,00 DM unter Fax 08161/5 11 24 bzw. unter bestellt werden.

Archiv

Carlsberg A/S, Kopenhagen, hat das skandinavische Vertriebs-Joint-venture mit The Coca-Cola Co, Atlanta, aufgelöst. Carlsberg wird die Soft-Drink-Geschäfte in Finnland und Dänemark übernehmen, die derzeit noch von der dem JV Coca-Cola Nordic Beverages (CCNB) geführt werden, so die Unternehmensmitteilung. Coca-Cola erhalte die Kontrolle über die CCNB-Geschäfte in Schweden und Norwegen. Stimmen die Regulierungsbehörden der Transaktion zu, kann Carlsberg auch das norwegische Konglomerat Orkla ASA übernehmen, ohne auf wettbewerbsrechtliche Probleme zu stoßen.

AfG

Coca-Cola Co, Atlanta, hat im vergangenen Jahr einen Einbruch des Nettogewinns um 10,45% auf 2,177 Mrd USD nach 2,431 Mrd USD im Vorjahr hinnehmen müssen. Der Umsatz kletterte leicht auf 20,458 (19,805) Mrd USD. Im Jahres-
ergebnis beinhaltet den Angaben zufolge Aufwendungen von 850 Mio USD auf Grund der Änderung der Organisationsstruktur sowie weiterer operativer Kosten. Die Neuorganisation sei allerdings abgeschlossen und es seien voraussichtlich keine weiteren Aufwendungen im Geschäftsjahr 2001 notwendig. Für 2001 rechnet das Unternehmen mit einem weltweiten Absatzzuwachs (Kästen) um
6 - 7%. Im Jahr 2000 erhöhte sich der weltweite Absatz
(Kästen) um 4% und an Fassware um 2%.
Die Gruppe Lateinamerika setzte 6% mehr Einheitskästen ab und benötigte 8% mehr Konzentrate..

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