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Wasser

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Um die notwendigen hygienischen Vorgaben bei der Lebensmittel- und Getränkeproduktion erfüllen zu können, müssen Maschinen und Anlagen regelmäßig gereinigt werden. Dabei ist es eine große Hausforderung, bedarfsgerecht den erforderlichen hygienischen Level auf den Punkt zu treffen. Hohe Sicherheitsaufschläge bei der Reinigung führen dazu, dass Ressourcen im Übermaß eingesetzt werden.

Erst vor wenigen Wochen jährte sich die Finanzkrise zum zehnten Mal – der drastische Anstieg der Kreditkosten für Banken löste eine regelrechte Panik an den Finanzmärkten aus, führte zu den turbulenten Ereignissen im folgenden Jahr und kostete zweistellige Milliardenbeträge [1]. Über diese Krise im Jahr 2007 und den daraus gewonnenen Erkenntnissen wurde mittlerweile viel geschrieben. Weshalb wurden die vielen frühen Warnsignale nicht beachtet? Eine der wichtigsten Erkenntnisse daraus ist ein erneuter Fokus auf Stresstests.


In der Getränke- und Brauwirtschaft hat sich die Entgasung als Teil der Wasseraufbereitung durchgehend etabliert. Je nach Industrie und Einsatz des entgasten Wassers werden Restsauerstoffwerte unter 10 ppb gefordert. Allen in der Getränkewirtschaft üblichen Verfahren ist die Verwendung eines Strippgases, meist CO2, in seltenen Fällen N2, gemein. Eine neue Technologie der Firma corosys kommt ohne Strippgas und ohne den Eintrag von thermischer Energie oder Chemikalien aus. Sie erreicht nach eigenen Angaben dabei dieselben niedrigen Restsauerstoffwerte wie die effektivsten der üblichen Verfahren.


Auf dem 4. Bensheimer Abwassersymposium der US-amerikanisch-deutschen Firmengruppe Hach-Lange am 29. Juni 2017 berichtete Stefan Minich, Leiter der Verfahrenstechnik bei der Stadtentwässerung Mannheim, über die erfolgreiche Spurenstoffentfernung (4. Biologische Reinigungsstufe) im kommunalen Klärwerk Mannheim.


Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser hat jetzt ihre Übersichtsstudie zum Zustand des deutschen Grund- und Trinkwassers veröffentlicht. Das „Schwarzbuch Wasser“ fasst erstmals aktuelle gesamtdeutsche Daten zur Wasserverschmutzung mit Daten aus fünf Bundesländern zusammen und kontrastiert diese mit Zahlen aus Österreich.


Bei der Reinigung von Brauereiabwasser sind viele Restriktionen zu beachten. Es hat eine hohe Konzentration an leicht abbaubaren organischen Verbindungen (BSB5), Desinfektionsmittel kommen zum Einsatz und der pH-Wert ist stark schwankend, da saure und basische Reinigungsmittel abwechselnd bei den CIP-Prozessen eingesetzt werden.


Superhydrophobizität, Entmanganungsfiltration, Entsorgung von Adsorbentien – Tag 2 des diesjährigen Wasserseminars am Internationalen Getränkewissenschaftlichen Zentrum Weihenstephan konnte das hohe Level der Vorträge aus Tag 1 (siehe BRAUWELT Nr. 29, Seite 819) locker halten. Wir fassen im Folgenden zusammen, was den 63 Teilnehmern des Seminars der AG Wassertechnologie, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik, am 30. Juni in Weihenstephan geboten wurde.


Das Thema Wasser in all seinen Facetten und für den Brauer ein informativer Blick über den Tellerrand, was im Bereich der Forschung um das kühle Nass gerade los ist – Das bietet seit elf Jahren das Weihenstephaner Seminar für Wassertechnologie. In diesem Jahr lud die Arbeitsgruppe Wassertechnologie des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik unter der Führung von Dr. Karl Glas am 29. und 30. Juni 2017 ins Internationale Getränkewissenschaftliche Zentrum Weihenstephan.


Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) ist da und tritt mit den für Industrie und Gewerbe geltenden Anforderungen am 1. August 2017 in Kraft.


Naturland e.V. ist jetzt Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. Damit unterstreicht der Öko-Verband seine umfassende Unterstützung für das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft und das damit verbundene Engagement der Bio-Mineralwasser-Brunnen.


Die Spezialisten für Wasseraufbereitung der Euwa H.H. Eumann GmbH, Gärtringen, haben Grund zur Freude: Am 24. März wurde das neue Bürogebäude eingeweiht. Nach nur einem Jahr Bauzeit kann nun im 2-geschossigen Neubau auf rund 600 m2 Bürofläche gewerkelt werden. Das Investitionsvolumen von 1,5 Mio EUR floss unter anderem in eine moderne Glasfassade.


Wasser ist das wichtigste Lebensmittel, das es gibt. Bei der Gewinnung von Wasser wird auf unterschiedli­che Rohwässer zurückgegriffen, für den Anwender ist aber eine gleichbleibende, hohe Qualität unbedingt nötig. Dabei unterliegt Trink­wasser strengsten Kontrollen und muss bestimmte Grenz­werte einhalten, die in Deutschland durch die Trinkwasserver­ordnung vorgegeben werden.


Die Arbeitsgruppe Wassertechnologie von Dr. Karl Glas lädt bereits zum elften Mal zum Weihenstephaner Seminar für Wassertechnologie am 29. und 30. Juni 2017 in das internationale Getränkewissenschaftliche Zentrum Weihenstephan (iGZW) der TU München ein.


Der Radarsensor Vegapuls WL S 61 wurde, genauso wie der seit längerem am Markt eingeführte Vegapuls WL 61, speziell für den Einsatz in der Wasser- und Abwasserwirtschaft konzipiert. Die Radartechnologie biete gegenüber den früher üblicherweise eingesetzten Ultraschallsensoren zahlreiche Vorteile: Sie ist unabhängig von Temperatureinflüssen, Windbewegungen, Nebel oder Regen. Darüber hinaus ist keine Kompensation der Signallaufzeit durch Temperaturschwankungen erforderlich. Mit einer Genauigkeit von +/– 5 mm decke der Vegapuls WL S 61 ein breites Anwendungsgebiet ab.


Loehrke hat sein Portfolio um ein neues Produkt aus dem Bereich Wasserfiltration für die Getränke- und Lebensmittelindustrie erweitert: Im November 2016 wurden die Loehrke Be­­ads zum ersten Mal dem Fachpublikum auf der BrauBeviale in Nürnberg vorgestellt. Das Filtermaterial besteht aus hochwertigen Glaskugeln, welche als Alternative zu Kies für die Produkt- und Prozesswasseraufbereitung eingesetzt werden.


Der Aufruf richtete sich an alle Hobby-, Mikro- und Handwerksbrauereien: Anfang des Jahres bot Wateriga in der BRAUWELT an, das SmartBrew genannte Wassertest-Kit zu Testzwecken ein Jahr lang kostenlos zur Verfügung zu stellen. Mit guter Resonanz; nun berichten drei der Testteilnehmer von ihren Erfahrungen.


Mit der zunehmenden Verwendung von Plastik seit über 60 Jahren ist auch ein unerwünschter Eintrag in die Umwelt verbunden. Unter Leitung der TU Berlin, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, und der Firma GKD AG, Düren, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das zweijährige Verbundforschungsvorhaben „OEMP – Optimierte Materialien und Verfahren zur Entfernung von Mikroplastik im Wasserkreislauf” im Rahmen der Fördermaßnahme „Materialien für eine nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas”. Mikroplastikpartikel sind nach aktueller Definition kleiner als 5 mm.


Die Forschergruppe PaInT (Particle and Interfacial Technology) der Universität Gent will mit einem etwas ungewöhnlichen Projekt auf die Bedeutung von Wasserwiederaufbereitung aufmerksam machen.