Die Karlsberg Brauerei erfasst und bewertet seit 1963 ihre Daten zum Energie- und  Wasserverbrauch (Foto: Dirk Guldner)

Energieeffzienz | ISO 50001 hat vielfältige Talente: Sie hilft Unternehmen, die Energieeffizienz zu steigern, den Energiever­brauch nebst Energiekosten und CO2-Ausstoß zu senken und gegebenenfalls sogar Steuern zu sparen. Gerade in der energieintensiven Braubranche dürfte sich die Investition in ein wirksames Energiemanagementsystem also lohnen – die Karlsberg Brauerei in Homburg/Saar kann das bestätigen.

Effizient auch bei stark schwankendem Dampfanforderungen: redundante Clayton Steam-Master-Dampferzeuger

Brauerei Landsberg | Im Jahr 2017 weckte die Schnelldampferzeugerserie Steam Master von Clayton Deutschland GmbH zum ersten Mal das Interesse der Geschäftsführung der Landsberger Brauerei auf der BrauBeviale.

Experimentierfreudig | Kreativität und Wissenschaft, diese zwei auf den ersten Blick ganz unterschiedlichen Disziplinen verbindet die Taihu Brewery miteinander – ihr Craft Bier zeigt, dass diese Kombination äußerst erfolgreich ist. Pro Jahr braut die Craft Brauerei etwa 150 verschiedene Biere – und nutzt dafür einen MicroCube und einen CombiCube B von Steinecker.

Aus Alt mach Neu | Wenn etwas die Oberpfälzer Familienbrau­erei Jacob charakterisiert, dann ist es Kontinuität: Seit 1758 wird in Bodenwöhr am Hammersee gebraut, seit 135 Jahren ist die Brauerei im Besitz der Familie, seit 25 Jahren erhält das Weißbier immer aufs Neue den goldenen DLG-Preis und seit 1970 setzen die Jacobs auf dasselbe Sudwerk. Dieses wurde jetzt einem zweiten Retrofitting unterzogen; die Zielsetzung: optische Modernisierung, kleinere mechanische Umbauten und Einführung einer zeitgemäßen Prozesssteuerung.

Vor kurzem ist mit „Brewing Techniques in Practice“ die englischsprachige, komplett überarbeitete und aktualisierte Version des Fachbuchklassikers „Ausgewählte Kapitel der Brauereitechnologie“ von W. Back, M. Gastl, M. Krottenthaler, L. Narziß und M. Zarnkow im Fachverlag Hans Carl erschienen.

Wie verändert die Digitalisierung Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft? v.li. Prof. Jan Schneider, Prof. Volker Lohweg und Waliuollah Ali von itelligence (Foto: TH OWL)

Im Rahmen des Fokustages „Farming & Food“ am 25. September 2019 in Bielefeld standen die Besonderheiten von Lebensmitteln in Bezug auf Digitalisierung, aber auch die Notwendigkeit der Einführung von Industrie 4.0 in die Lebensmittelindustrie im Mittelpunkt. Neben Vorträgen und Ausstellungsobjekten fanden Workshops zu zahlreichen Themen rund um die Bedeutung der Digitalisierung für Lebensmittel und Landwirtschaft statt.

Diese Arbeit untersucht die Vorhersagbarkeit von Gerste-, Malz- und Würzequalitätsmerkmalen mithilfe spektroskopischer Methoden im nahen und mittleren Infrarotbereich. Vorteile dieser Methoden sind die sehr einfache Probenvorbereitung, kurze Analysezeiten und geringe Kosten.

In dieser Arbeit wurde der Einfluss des reaktiven Zuckerabbauproduktes 3-Desoxyglucoson (3-DG) auf die Alterungsstabilität heller Vollbiere untersucht.

Fast 60 Jahre hielt das alte Sudhaus, 2018 wurde es komplett erneuert – unter den wunderschönen Kupferhauben (Foto: Brauerei Zötler/Petra Reger – wertvoll fotografie)

Zukunftsfähig | Die Erneuerung des Sudhauses durch GEA ist eines der größten Investitionsprojekte, das die Privat-Brauerei Zötler GmbH aus Rettenberg in ihrer über 570-jährigen Geschichte gestemmt hat. Das traditionsreiche Familienunternehmen macht sich damit fit für die Zukunft.

Hopfen

Bierbittere | Ein Hauptgeschmacksattribut von Bier ist die Bittere. Ihre zentralen Bestandteile sind die Iso-α-Säuren, die aus den Hopfen-α-Säuren während des Kochvorgangs gebildet werden. Das wird häufig auch als „Schlüsselreaktion des Hopfens während des Brauens“ bezeichnet. Dieser Beitrag beleuchtet nun den chemischen Hintergrund der Bierbittere, insbesondere die Isomerisierung von α-Säuren aus Hopfen.

Messestand von Kaspar Schulz auf der BrauBeviale 2019

Sudhaustechnik auf der BrauBeviale | Auf den Messen vergangener Jahre kristallisierte sich oft ein Trend heraus, dem zahlreiche Anbieter folgten. Dieser Trend konnte in der Optimie­rung der Teilprozesse Maischen, Läutern und Würzekochen genauso liegen wie in der Energieeinsparung oder dem zunehmenden Angebot für Craft Bier-Brauer. Auf der diesjährigen BrauBeviale gab es diesen einheitlichen Trend nicht. Je nach Anbieter fanden sich Neuerungen und Optimierungen in unterschiedlichen Berei­chen – was im Rahmen dieser Übersicht die Vielfalt zum Trend erhob.

Das Sudhaus ist ausgelegt auf eine Leistung von 450 Hektolitern pro Sud bei zwölf Suden pro Tag

Turnkey-Auftrag in Russland | Seit mehr als zehn Jahren wurde in Russland keine Braustätte dieser Größe mehr errichtet. Entstanden ist die neue Brauerei von Tatspirtprom mit einer Jahres­kapazität von zwei Mio Hektolitern in Rekordzeit: Nur ein Jahr nach Auftragsvergabe konnte Sud Nummer eins eingebraut werden. Dabei war das Projekt nicht nur der erste Brauerei-Turnkey-Auftrag für Krones in Russland, sondern gleichzeitig auch das bisher am schnellsten abgewickelte Gesamtprojekt dieser Größenordnung.

Das Sudhaus wurde als Mikrobrauerei des Jahres 2019 ausgezeichnet (Foto: Anton Paar)

Modernste Messtechnik | In der Schaubrauerei im Anton Paar-Restaurant Sudhaus in Graz, Österreich, entsteht nicht nur leckeres Bier, sondern wohl auch der „am besten vermessene Gersten­saft“ der Welt. So viel Spitzentechnologie verbirgt sich
hinter diesem Bier.

Ziel dieser Masterarbeit war es, den Verlauf des Läuterprozesses mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIR) direkt aus dem Malz vorherzusagen und den Einfluss der zytolytischen Malzzusammensetzung auf das Läutern zu ermitteln.

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