Rohstoffe
Die Verwendung unterschiedlicher Hopfensorten und -produkte ermöglicht es den Brauern, ihre Biere gezielt zu differenzieren und von anderen abzugrenzen. Durch den Einsatz neuartiger Hopfenprodukte kann man andere Attribute als die Bittere und die Hopfenblume beeinflussen, z. B. den Bierschaum oder die Vollmundigkeit verbessern. Die einfachste und traditionellste Art, seinem Bier in Bezug auf hopfentypische Merkmale einen einzigartigen Charakter zu verleihen, ist jedoch die Auswahl der Hopfensorte, ganz speziell die Entscheidung für eine oder mehrere bestimmte Aromasorten. Einen Überblick über die Trends des Einsatzes von Aromahopfen in Deutschland und weltweit liefert dieser Beitrag.
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Der fortlaufende Rückgang der Anbaufläche für Sommergerste in Bayern führte 2010 zu einem neuen historischen Tiefststand (Tab. 1). Ein zunehmender Flächenanteil rentabler Alternativen war die Antwort der Landwirte auf unsichere Preiserwartungen und erhöhtes Anbaurisiko. Nach einer leicht verspäteten Saat war die Vegetation von den heißen Wochen im Juli und dem Regen während der Ernte geprägt. Beide Witterungs-
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Der „Hopfenausbeuteerhöher“ der Hertel GmbH hat den erstmals verliehenen „European Food Processing Implementation Award“ erhalten. Ausrichter dieses Wettbewerbs war HighTech Europe, das europäische Exzellenz Netzwerk, dessen Mitglieder aus Universitäten, Zentren für angewandte Forschung, Technologietransferzentren, Lebensmittelverbänden und Unternehmen stammen.
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Trotz katastrophaler Straßenverhältnisse im ganzen Bundesland war der 20. Thüringer Landesbraugerstentag Anfang Dezember hervorragend besucht.
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Zum alljährlichen Arbeitszirkel hatte der Hopfenring (HR) die ISO-zertifizierten Hopfenbetriebe ins Gasthaus Hillerbrand in Aiglsbach geladen. Die Veranstaltung wurde von hochkarätigen Referaten zu aktuellen Hopfenbauthemen in den Bereichen Bodenarten, Technik, Bodenleben, Düngung, Krankheiten und Fachberatung umrahmt. Inzwischen erzeugen 90 nach DIN EN ISO 9001 zertifizierte Hopfenbaubetriebe rund 15 Prozent des Hallertauer Hopfens. In diesem Jahr konnte sich HR-Geschäftsführer Ludwig Hörmansperger über zwei weitere Zertifizierungen der Betriebe Anton Eisenhofer, Attenhofen und Thomas Kiermeier, Oberumelsdorf, freuen. Seiner Ansicht nach bietet das Qualitätsmanagement ISO-zertifizierter Hopfenbetriebe eine gute Basis für das systematische Ordnen und Optimieren wichtiger Prozessabläufe. In diesem Zusammenhang wurden alle ISO-Betriebe geehrt, die das QMS inzwischen zehn Jahre anwenden.
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Die 115. Sitzung der Arbeitsgruppe Hopfenanalytik (AHA) fand am 8. und 9. Dezember 2010 auf Einladung von Dr. Martin Biendl bei der Firma Hopsteiner in Mainburg statt.
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Am 9. Dezember 2010 fand traditionell im Münchner Augustiner Keller der Bayerische Braugerstentag statt, der trotz widriger Witterungsbedingungen gut besucht war. Der Verein zur Förderung des bayerischen Qualitätsgerstenbaues [EV] wies dabei erneut auf das weltweite Defizit in der Versorgung mit Qualitätsbraugerste für die Malz- und Brauwirtschaft hin. Die strukturelle Unterversorgung stützt sich in erster Linie auf die Gesamtentwicklung im Weltgetreidemarkt, der von stetig wachsender Nachfrage bei geringerer Produktion geprägt ist. Trotz dramatisch sinkender Anbauflächen für Sommergerste in den vergangenen Jahren war die prognostizierte Rohstoffknappheit jedoch nur selten preisrelevant, und Braugerste wie Malz waren über Jahre hinweg zu Niedrigstpreisen und zusätzlich guten Qualitätsmerkmalen auf dem Markt erhältlich.
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Der Verband deutscher Hopfenpflanzer hat zum 15. November 2010 folgende offiziellen Abwaagezahlen zur Hopfenernte 2010 in Deutschland gemeldet:
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Im Rahmen der Brau Beviale 2010 in Nürnberg hatten der Deutsche Hopfenwirtschaftsverband und der Verband deutscher Hopfenpflanzer am 11. November 2010 zur traditionellen Pressekonferenz geladen, um über die aktuelle Marktsituation zu informieren. Dr. Johann Pichlmaier, Verband Deutscher Hopfenpflanzer, und Stephan Barth, Deutscher Hopfenwirtschaftsverband, schilderten die Vermarktungssituation bei der Hopfenernte 2010 (vgl. BRAUWELT, 44, 2010, S. 1371), während Walter König, Bayerischer Brauerbund, und Stephan Stang, Private Brauereien Bayerns, die Situation der Brauwirtschaft im Hinblick auf Rohstoffe beleuchteten.