Rohstoffe
Die Joh. Barth & Sohn GmbH und Co. KG und die HVG/Erzeugergemeinschaft Hopfenverwertungsgenossenschaft e.G. werden ihre bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Hopfenverarbeitung auf eine neue Grundlage stellen. Die Gesellschafter der HVG haben sich entschlossen, über eine Kapitalerhöhung ihren Anteil an den Verarbeitungswerken Nateco2 GmbH & Co. KG sowie der Hopfenveredlung GmbH & Co. KG von derzeit 25,1 Prozent auf zukünftig 40 Prozent zu erhöhen. Die zukünftigen Anteilsverhältnisse spiegeln auch den Anteil beider Partner an den Verarbeitungsvolumina der Werke wieder.
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Einen runden Geburtstag feierte das Internationale Braugerstenseminar, das im Rahmen der diesjährigen VLB-Oktober-Tagung am 11. Oktober 2011 in Berlin stattfand. Seit 40 Jahren organisiert das Forschungsinstitut für Rohstoffe (FIR) sehr erfolgreich dieses Treffen von Wissenschaftlern, Pflanzenzüchtern, Landwirten, Händlern, Mälzern und Brauern.
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Die Grundlage der Ernteberichte bilden repräsentative Stichproben und Auswertungen für Sommergerste der Braugerstenförderverbände in den verschiedenen deutschen Anbauregionen. Auf der Grundlage der erfassten Daten für Sommergerstenbestände haben die Ämter für Landwirtschaft die zu erwartenden ha-Erträge auf durchschnittlich 50,4 dt/ha festgelegt. Die ermittelten Eiweißgehalte liegen im Durchschnitt bei 11,3 Prozent. Eine sehr breite Streuung der Eiweißgehalte von 8,8 bis über 13 Prozent lässt jedoch auf eine sehr inhomogene Qualität und regional sehr unterschiedliche Braugerste schließen. Mit zunehmender Anzahl der ausgewerteten Erntemuster für Sommergerste aus der Ernte 2011 wurde die Heterogenität der Ernte über die deutschen Anbaugebiete immer deutlicher sichtbar. Überdurchschnittlich gut bewerten alle Bundesländer die Vollgerstenanteile, die sich im Schnitt bei 94,4 Prozent bewegen. Die zu erwartende Erntemenge wird trotz der um circa 15 Prozent gesteigerten Anbaufläche auf circa 1 Mio t Qualitätsbraugerste prognostiziert.
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Der Rohstofftag, der traditionell Ende Oktober in Spalt gemeinsam vom Verband Privater Brauereien Bayern, dem Bayerischen Brauerbund und der HVG Spalt ausgerichtet wird, hat sich im Kalender der Braumeister zu einem festen Termin für Praktiker entwickelt. Knapp 100 Teilnehmer fanden sich am 18. Oktober im Gasthaus Hoffmanns-Keller zusammen, um sich über die aktuelle Ernte- und Marktsituation für Hopfen, Braugerste und Malz zu informieren.
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Mit zunehmender Anzahl der ausgewerteten Erntemuster für Sommergerste aus der Ernte 2011 wird die Heterogenität der Ernte in den deutschen Anbaugebieten immer deutlicher. Vor dem Hintergrund, dass die Streuung der Qualitätsergebnisse insbesondere im Eiweißgehalt sehr groß ist und der Mittelwert nur eine sehr begrenzte Aussage über die zu erwartende Braugerstenmenge liefert, haben wir einerseits die Spreizung der erfassten Eiweißgehalte sowie andererseits die prozentuale Braugerstenmenge unter 11, 5 Prozent Eiweißgehalt in die Tabelle des zweiten Ernteberichts integriert. Leider liegen noch nicht aus allen Bundesländern die Abschlussberichte und somit die Braugerstenanteile an der Sommergerstenernte vor.
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Am 5. Oktober 2011 erfolgte am Hopfenforschungszentrum Hüll die Bonitierung der Hopfenmuster für die 35. Deutsche Hopfenausstellung. Bei der Deutschen Hopfenausstellung sind Sackmuster aus ganz Deutschland vertreten. Die Sortensieger wurden anlässlich der 98. Oktobertagung der VLB, die am 10. und 11. Oktober in Berlin stattfand, ausgestellt.
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Der Westen Europas war in diesem Jahr von Witterungseinflüssen besonders betroffen. Die Trockenheit im Frühjahr hat zu geringeren Erträgen und damit häufig auch zu hohen Eiweißwerten vor allem in Frankreich und Deutschland geführt. Der Vollgerstenanteil fällt dagegen sehr gut aus. Frankreich geht von einem Überschuss an Sommerbraugerste in Höhe von 1,2 bis 1,4 Mio t aus. In Deutschland ist ebenfalls eine Diskussion um die Verfügbarkeit von vermälzbarer Gerste entbrannt. Das Aufkommen an Qualitätsbraugerste wird im deutschen Markt auf deutlich unter einer Mio t geschätzt, abhängig von dem, was Mälzer und Brauer akzeptieren. Die qualitativen Unterschiede zwischen den Regionen sind sehr groß. So ist die Ware im Südwesten Deutschlands entlang der Rheinschiene sowie in Franken von sehr hohen Eiweißwerten gekennzeichnet (vermehrt deutlich über 12 %). Über Kompromisse zwischen den Handelspartnern wird verhandelt. In Norddeutschland, Thüringen, Sachsen und Teilen Bayerns dagegen gibt es keine Beanstandungen. Probleme entstanden später durch den negativen Einfluss des Regens während der Ernte.
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Weltweit wurden 2010 um 1.477 t Alphasäure weniger produziert als im Vorjahr. Mit dem Flächenrückgang in der Gruppe der Bitter- und Hochalphasorten verschoben sich die Ernte- und Alphaanteile innerhalb der Sortengruppen.