Rohstoffe
Wenn heuer die Vermarktung der Braugerste trotz günstiger Eiweißwerte und guter Sortierung aus Qualitätsgründen da und dort Schwierigkeiten bereitet, muß man die Ursachen erforschen. Woher kommen die angeblichen Mängel der Spelzenverletzungen und aufgesprungenen Körner, der Verpilzung und des Premalting. Wurden die Qualitätsanforderungen bei der Braugerste überzogen?
Rohstoffe
Nach einem Bericht in der „Brauwelt“ Nr. 49/50, 1997, S. 2230 bis 2231, ist die NIT-Analytik zur schnellen Ermittlung der Qualität von Braugetreide und Malz in heftige Diskussion geraten.
Die NIT-Analytik ist eine umweltschonende und preisgünstige Schnellmethode, die es gerade den mittelständischen Betrieben ermöglicht, ohne den großen Aufwand der Referenzanalytik, einen raschen Einblick in die Qualität des Braugetreides und Braumalzes zu gewinnen.
Dabei wird jeder Analysenparameter, der einer NIT-Kalibrierung unterzogen wird, von einem eigens dafür eingerichteten NIT-Analysenkomitee begutachtet. Diesem Analysenkomitee gehören u. a. die Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, die Staatliche Brautechnische Prüf- und Versuchsanstalt Weihenstephan und die Eichbehörden an..
Rohstoffe
Auch wenn die Rekordernte des Vorjahres nicht erreicht wurde, so hat Europa auch 1997 wieder eine große und insgesamt qualitativ gute Sommergerstenernte eingebracht.
Die kurz nach der Ernte aufgetretenen Bedenken wegen Korn- und Spelzenrissigkeit und damit verbundener Keimschäden und erhöhtem Fusariumbefall haben sich bis heute nur teilweise bestätigt. In Süd-/Ostdeutschland (Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) sowie in Österreich, Irland und Großbritannien wird von Zurückweisungen beschädigter Braugerstenpartien berichtet, die aber meist durch einwandfreie Ware ersetzt werden können. Nur in Großbritannien und Irland sind die aufgetretenen Schäden erheblich stärker, und es wird bereits von zu erwartenden Braugerstenimporten gesprochen.)..
Rohstoffe
Scharf griff der Vorsitzende des Bayerischen Mälzerbundes, Hans Albert Ruckdeschel, die Doemens-Lehranstalten, Gräfelfing, und deren Angebot für Malz-Schnellanalysen bei der Mitgliederversammlung des Verbandes in München an. Seiner Ansicht nach reichten die sorgfältigen Analysen der Mälzereien sowie die Eingangsanalysen der Brauereien vollkommen aus, ein Bedarf nach einer Schnelluntersuchung bestehe nicht. Zweites Thema war der aktuelle Malzpreis, der angesichts randvoller Lager der Mälzereien und sinkendem Bedarf bei den Brauern einen extrem tiefen Stand erreicht habe. Die bayerische Ernte mit einem rechnerischen Fehlbedarf von 80 000 t müßte eigentlich zu einem Anstieg der Erlöse für Mälzer wie Landwirte führen. Dies bedeute, daß über 4 Mio t geerntet wurden.
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Auch wenn die Rekordernte des Vorjahres nicht erreicht wurde, so hat Europa auch 1997 wieder eine große und insgesamt qualitativ gute Sommergerstenernte eingebracht.
Die kurz nach der Ernte aufgetretenen Bedenken wegen Korn- und Spelzenrissigkeit und damit verbundener Keimschäden und erhöhtem Fusariumbefall haben sich bis heute nur teilweise bestätigt. In Süd-/Ostdeutschland (Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) sowie in Österreich, Irland und Großbritannien wird von Zurückweisungen beschädigter Braugerstenpartien berichtet, die aber meist durch einwandfreie Ware ersetzt werden können. Nur in Großbritannien und Irland sind die aufgetretenen Schäden erheblich stärker, und es wird bereits von zu erwartenden Braugerstenimporten gesprochen.)..
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Scharf griff der Vorsitzende des Bayerischen Mälzerbundes, Hans Albert Ruckdeschel, die Doemens-Lehranstalten, Gräfelfing, und deren Angebot für Malz-Schnellanalysen bei der Mitgliederversammlung des Verbandes in München an. Seiner Ansicht nach reichten die sorgfältigen Analysen der Mälzereien sowie die Eingangsanalysen der Brauereien vollkommen aus, ein Bedarf nach einer Schnelluntersuchung bestehe nicht. Zweites Thema war der aktuelle Malzpreis, der angesichts randvoller Lager der Mälzereien und sinkendem Bedarf bei den Brauern einen extrem tiefen Stand erreicht habe. Die bayerische Ernte mit einem rechnerischen Fehlbedarf von 80 000 t müßte eigentlich zu einem Anstieg der Erlöse für Mälzer wie Landwirte führen. Dies bedeute, daß über 4 Mio t geerntet wurden.
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Nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes hat die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Qualitätsgetreide in Bayern ihren Mitgliedern für Sommerbraugerste der Ernte 1998 den Abschluß von Vorverträgen auf der Basis eines Nettoerzeugermindestpreises in Höhe von 27 DM/dt empfohlen (Vorjahr: 28,50 bis 29,25 DM/dt). Die Qualitätskriterien blieben gleich: Nachweisliche Verwendung von zertifiziertem Saatgut, Eiweiß max. 11,5%, Wassergehalt max. 14,5%.
Der Arbeitskreis „Sortenempfehlung“ hat die Aufnahme der Sorten „Barke“ und „Mentor“ in die Sortenliste diskutiert. Die Sorte „Barke“ erfüllt die qualitativen Anforderungen an eine Braugerste und wird in die Sortenliste aufgenommen, die Sorte „Mentor“ wurde abgelehnt..
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Nach dem Hopfenmarktbericht vom 4. November 1997 sind bisher in Deutschland 596 386 Ztr Hopfen der Ernte 1997 abgewogen worden, davon 405 861 in der Hallertau, 47 749 in Tettnang, 35 600 Ztr im Anbaugebiet Elbe-Saale, 14 967 Ztr in Spalt und 2209 Ztr in Hersbruck. Im Anbaugebiet Hallertau schwankten die Preisgebote für Freihopfen zwischen 50 DM/Ztr für Perle und Brewers Gold und 150 DM/Ztr für Magnum. In Tettnang lagen die Preise zwischen 200 und 250 DM/Ztr und in Spalt zwischen 230 bis 310 DM/Ztr.
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Die Vereinigug der Erzeugergemeinschaften für Qualitätsgetreide Nord- und Südbaden, Karlsruhe, vertritt angesichts der schlechten betriebswirtschaftlichen Aussichten auch für die Gerstenernte 1998 die Ansicht, daß mindestens 30% der Braugerstenanbaufläche stillgelegt werden müßten, um eine Marktkorrektur zu erreichen. Als Alternativen zur Braugerste werden Stoppelweizen, Raps, Mais und Erbsen genannt.