Qualitätssicherung
Im Rahmen der zeitgemäßen Schädlingsbekämpfung geht es heutzutage primär um die Fragen, wie man Schädlinge im Betrieb verhindert und wie man sie frühzeitig erkennt. Ziel ist es, mit moderaten Mitteln und Verfahren zu reagieren, nicht gleich mit der chemischen Keule. Während man früher also in den Lebensmittelbetrieben gewartet hat, bis ein Schädlingsbefall vorlag, setzt man heute mit prophylaktischen Maßnahmen im Vorfeld an. Für diese Zwecke sind mittlerweile sehr zuverlässig wirkende sowie ausgereifte Mittel und Verfahren auf dem Markt.
Management
Mit dem neuen Web Access (beta) Upgrade veröffentlicht die Oculyze GmbH, Wildau, eine umfassende Erweiterung für die Hefe-Management-App Better Brewing: Durch den neuen Kunden-Webzugang können Anwender nun auf die verschlüsselte Oculyze Cloud-Platform zugreifen und ihre Hefeanalysen jederzeit und überall aufrufen.
Qualitätssicherung
Ende Juni trafen sich in Köln über hundert Qualitätsverantwortliche der Lebensmittelindustrie zur neunten „QS-Leiter Tagung“ der Akademie Fresenius. Die Agenda spiegelt die Vielfalt der Aufgaben und Herausforderungen wider, der sich Qualitätsverantwortliche in der Lebensmittelindustrie stellen müssen: von der Bekämpfung von Lebensmittelfälschung über Risikomanagement in der weltweiten Rohwarenbeschaffung bis zur Zulassungspflicht für Novel Foods. An Diskussions- und Gesprächsthemen herrscht kein Mangel.
Gärung/Lagerung
In industrieller Fermentation werden Hefen üblicherweise für einen Fermentationszyklus verwendet. In der Brautechnologie hingegen werden Hefen mehrfach weitergeführt, was auch durch die ständig aufeinanderfolgenden Produktionsprozesse begründet ist. Dabei müssen konstante und vor allem reproduzierbare Fermentationsergebnisse erzielt werden. Um dieses zu erreichen, ist ein optimales Hefemanagement erforderlich. Ferner ist die Anzahl der Führungen entscheidend für die Fermentationsleistung und geprägt vom Hefestamm sowie von der Erfahrung und Philosophie des Braumeisters.
Filtration
Im Brauwesen ist die Kieselgur das traditionelle Filterhilfsmittel für die Anschwemmfiltration. Aufgrund strenger Entsorgungsvorschriften und negativer Berichterstattung findet in den letzten Jahren jedoch ein Umdenken statt. Kieselgurfreie Verfahren und neue Filterhilfsmittel stehen im Fokus aktueller Untersuchungen und verdrängen zunehmend das etablierte Filterhilfsmittel aus der Getränkeproduktion. Dieser Beitrag basiert auf einer Veröffentlichung in der Zeitschrift BrewingScience, 69 (2016), S. 26-32.
Vorbericht
Der European Beer Star gilt als einer der erfolgreichsten und etabliertesten Wettbewerbe seiner Art. Seit Jahren wächst die Zahl der teilnehmenden Brauereien und der bewerteten Bierkategorien. Da muss die Organisation stimmen. Schließlich müssen die Biere in bestmöglicher Qualität beim Verkoster ankommen und dieser darf nicht erfahren, aus welcher Brauerei der jeweilige Wettbewerbsteilnehmer stammt. Wie das klappt? Wir haben in diesem Jahr bei der Doemens Akademie einen Blick hinter die Kulissen des European Beer Star geworfen.
Labor
Ob Mikrofaser oder Glyphosat – die Aufreger der jüngeren Vergangenheit haben wieder einmal deutlich gemacht, dass Lebensmittel- und Getränkehersteller in der Lage sein müssen, schnellstmöglich auch auf unerwartete Nachfragen zu ihren Produkten zu antworten. Meist geht es glücklicherweise darum, dass etwas eben nicht enthalten ist. Aber das muss nachweisbar sein. In solchen Fällen sind Speziallabore gefragt, die über diese analytischen Möglichkeiten verfügen oder sie innerhalb kürzester Zeit, manchmal innerhalb von Stunden, entwickeln können.
Qualitätssicherung
Mit den gestiegenen Anforderungen in der Lebensmittelhygiene rückt auch das Thema Schädlinge, Prophylaxe und Bekämpfung immer mehr in den Vordergrund und stellt dabei die Verantwortlichen in den Lebensmittelbetrieben vor immer komplexere Aufgaben.
Filtration
Faserförmige Filterhilfsmittel wie Viskose oder Cellulose unterscheiden sich maßgeblich von Kieselgur oder Perliten dadurch, dass sie einen kompressiblen Filterkuchen bei der Anschwemmung an ein Trägerelement ausbilden. Je nach Kompression ergibt sich dadurch eine andere Permeabilität und Porosität im Kuchen. Ein neu entwickeltes Verfahren zur Filtration mit faserförmigen Filterhilfsmitteln macht sich diese Eigenschaft zunutze.
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