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Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

Bierglas auf einem Tisch im Außenbereich einer Gastronomie (Foto: Chips & Champagner auf Unsplash)

Export 2024 | Für viele Brauereien ist der Export ein wichtiger Teil ihres Geschäfts. Das deutsche Bier genießt seit jeher im Ausland einen ausgezeichneten Ruf, das Reinheitsgebot sorgt für natürliche Zutaten und hohe Qualität. Die lange Brautradition und die große Auswahl an Biersorten bieten Abwechslung. Die deutsche Bierkultur inklusive: In vielen Ländern wird das Oktoberfest alljährlich gefeiert – mit Festbier, Weißwurst, Bierkrugstemmen und Wettsägen. Doch wie hat sich der Export im Jahr 2024 entwickelt?

Brett mit vielen verschiedenen Kronenkorken

Getränkefachmarkt | Die Getränke Hoffmann Gruppe plant, ihr Warenangebot internationaler und überregional tätiger Getränke-Lieferanten zukünftig gemeinsam mit dem Lebensmittelhändler Edeka einzukaufen. Damit reagiert die Getränkefachmarkt-Kette auf einen sich verschärfenden Wettbewerb im deutschen Getränkemarkt, der Fachmarktbetreiber zunehmend unter Druck bringt. 

Person zapft Bier in ein Glas (Foto: Amie Johnson auf Unsplash)

Besser als Gesamtmarkt | Der Biermarkt ist weiterhin rückläufig. Die Brauereien ächzen noch immer unter der Last der hohen Kosten für Material und Produktion. Die Kunden sind vielfach verunsichert angesichts der allgemeinen Lage und zurückhaltend beim Einkauf und Restaurantbesuch. Die Fußball-Europameisterschaft 2024 war keine große Hilfe und das Wetter nur bedingt auf der Seite der Brauereien. Doch wie ist es dem Fassbier dabei ergangen?

Zum ersten Mal sind Baltika und United Breweries Holding (OPH) in die BarthHaas-Rangliste der 40 größten Brauereien der Welt (2024) aufgenommen worden – und zwar vor den deutschen Konkurrenten, wie russische Medien am 3. Juli unter großem Jubel verkündeten. 

Martin Dickie, 42, der vor fast 20 Jahren zusammen mit James Watt BrewDog gründete und heute noch etwa 20 Prozent der Anteile hält, hofft, Marktführer bei medizinischem Cannabis zu werden. Er will in den nächsten fünf Jahren 20 Mio GBP (23 Mio EUR) in sein Unternehmen Waterside Pharmaceuticals investieren und damit 100 neue Jobs schaffen. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist wieder in den Schlagzeilen. Sie will, dass weltweit die Preise für zuckerhaltige Getränke, Alkohol und Tabak in den nächsten zehn Jahren durch Steuern um 50 Prozent erhöht werden – zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. Die Initiative „3 by 35“ („3 bis 35“) wurde am 4. Juli auf der UN Entwicklungsfinanzierungskonferenz in Sevilla, Spanien, vorgestellt.

Der Bundesstaat Missouri hat ein Gesetz verabschiedet, das die Steuern auf Bier auf das landesweit niedrigste Niveau senken wird. Der republikanische Gouverneur von Missouri, Mike Kehoe, unterzeichnete am 10. Juli den „American Beer Act“ zur Förderung der lokalen Malzindustrie, des verarbeitenden Gewerbes und von Arbeitsplätzen. Die Zeremonie fand vor der St. Louis Brauerei von AB-InBev statt. 

Cannabis-Firmen und -Verbände drängen den US-Kongress, ein Schlupfloch zu schließen, das die Herstellung und den Verkauf von berauschenden Substanzen, etwa THC, aus legalem Hanf erlaubt. Dagegen wehrt sich die Hanf-Industrie. Das derzeitige Landwirtschaftsgesetz läuft Ende 2025 aus. Daher muss der Kongress die bestehende Gesetzgebung neu autorisieren oder revidieren. 

Eine Person zapft Bier in ein Glas (Foto: Louis Hansel auf Unsplash)

Inlandsausstoß 2024 | Auch wenn Brauer-Bund-Präsident Christian Weber der Brauwirtschaft zum Jahresbeginn eine bemerkenswerte Resilienz bescheinigte und die Innovationsstärke der Brauereien lobte, gab es keine Umkehr für die Branche: 2024 war es nicht gelungen, den Bierabsatz in Deutschland zu erhöhen und die Brauer aus dem Dauertief zu befreien. Die Rahmenbedingungen blieben schwierig, die Kosten hoch, und auch das Wetter spielte nur bedingt mit.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.

Aktienkurse auf einem Laufdisplay (Bild: Tyoer Easton auf Unsplash)

Geschäftsklimaindex | Die Ergebnisse des ifo-Konjunkturtests für das 2. Quartal 2025 liegen vor. Der dieser Analyse zugrunde liegende Geschäftsklimaindex, der sich auf die Urteile der befragten Brauereien zur Geschäftslage im Berichtsquartal ebenso wie auf die Geschäftserwartungen der Firmen für die nächsten sechs Monate stützt, zeigt gegenüber dem 1. Quartal 2025 eine zunehmende Verschlechterung des Geschäftsklimas an.

Nahaufnahme eines Glases mit Cola (Foto: Bruno auf Pixabay)

Genuss mit wenig Kalorien | Nachdem das vergangene Jahr für die Brauer keine Verbesserung brachte, gibt es seitens der Mineralbrunnen erfreuliche Nachrichten. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen meldet für das Jahr 2024 einen Anstieg beim Absatz um insgesamt 1,5 Prozent. Unser Ranking schließt mit einem Plus von 1,8 Prozent für die Süßgetränke ab. Viele Hersteller äußern sich positiv und haben bereits eine Reihe von innovativen Produkten im Portfolio – insbesondere die Erfrischungsgetränke mit wenig oder ohne Zucker konnten punkten.

Eine kanadische Flagge weht im Wind, dahinter ist ein hellblauer Himmel zu sehen (Foto: Hermes Rivera auf Unsplash)

Im Vorfeld des G7-Gipfels (16. – 17. Juni), der in Kananaskis, Alberta, auf Einladung des kanadischen Premierministers Mark Carney stattfand, hat die Provinz Alberta ihr Embargo gegen amerikanische Alkoholimporte aufgehoben. Dieser Schritt sollte die Verhandlungen über ein neues Handelsabkommen zwischen Kanada, den USA und Mexiko (USMCA) erleichtern.

Bronzefigur der Justitia mit verbundenen Augen, die in ihrer rechten Hand eine Waage nach oben hält (Foto: Tingey Injury Law Firm auf Unsplash)

Im Kartellverfahren gegen die Brau Union bestreitet die Heineken-Tochter jegliches Fehlverhalten und zeigt sich kampfbereit. Ein Vergleichsangebot der Richterin hat sie abgelehnt. Daher wurde der Prozess über den angeblichen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung am 3. Juni fortgesetzt.

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