Die Rangfolgeliste für die Jahre 2009 und 2008 zeigt die 53 meldenden GFGH-Unternehmen mit dem Gesamtumsatz und Gesamtabsatz (in Mio hl) für Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 30 Mio EUR. Weiterhin erfolgte eine Aufteilung in Überregionalität, Nord-, Ost-, West - und Süddeutschland. Ferner ist separat jeweils nur der Großhandelsumsatz aufgeführt.
Seit „Ausbruch“ des Sommers Ende Juni und der fortdauernd heißen Witterung im Juli erhielt die Bundesverbandsgeschäftsstelle in Düsseldorf regelmäßig Meldungen über erhebliche Lieferschwierigkeiten bei verschiedenen Industriepartnern.
Anmerkung unseres Autors Dr. Kai Kelch zum Artikel „Weißbierabsatz klettert erneut“, BRAUWELT Nr. 30, S. 895:
Wenn Sie sich einmal ganz gezielt fragen, welche Funktionen in Ihrer Brauerei eigentlich aktiv für Umsatz sorgen und damit die Voraussetzung schaffen für Kostendeckung und Gewinnerzielung – dann müsste der Vertrieb an vorderster Front stehen.
Die nutzerfreundliche Gestaltung ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg eines Online-Shops. Eine mangelhafte Landingpage, eine Registrierungspflicht oder eine unzureichende Produktauswahl können dazu führen, dass Besucher des Online-Shops diesen trotz Kaufabsicht wieder verlassen. Das sind Ergebnisse des ECC-Shopmonitor Spezial, der vom ECC Handel und der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company erstellt wurde.
Der Freistaat Sachsen liegt mit 8,643 Mio hl (–2,8%) nach
Folgt man dem saisonbereinigten und geglätteten ifo-Geschäftsklimaindex, so verschlechterte sich die konjunkturelle Situation im Bereich Bier im zweiten gegenüber dem ersten Quartal. Die Klimaverschlechterung trat vor allem im Mai und – noch stärker – im Juni ein. Gab es im April noch vereinzelt Stimmen, die von einer guten Geschäftslage sprachen, so tauchten im Juni ebenso vereinzelt „schlecht“-Stimmen auf. Ein Fünftel der befragten Brauer verringerte im Juni seinen Ausstoß, ebenso viele wollten allerdings in den nächsten drei Monaten ihre Produktion ausweiten. Die Fertigwarenlager erwiesen sich durchweg als normal. Sprachen im April per saldo noch 26 Prozent der Brauereien von einer zunehmenden Nachfrage, so war der entsprechende Firmensaldo im Juni stark im Minus (–49%). Nahezu parallel entwickelten sich die Auftragsbestände, die zuletzt von einem Fünftel der Brauer als zu klein angesehen wurden. Die Verbraucherpreise waren im April und Mai nach Angaben der Testfirmen unverändert, im Juni sprach man vereinzelt von Preissenkungen. In den nächsten drei Monaten wird es nach Meinung von ganz wenigen Firmen Preisanhebungen geben. Bezüglich der Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr 2010 ist teilweise Skepsis vorhanden, d. h. man rechnet eher mit einer Verschlechterung der Geschäftslage.
Aufgrund des Biersteuergesetzes sind Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% oder weniger (alkoholfreies Bier und Malztrunk) nicht mehr Steuergegenstand und werden daher nicht mehr in der Biersteuerstatistik erfasst. Das lässt die hier zu lesende Aufstellung besonders interessant werden für den Markt. Während vom alkoholfreien Weizenbier Impulse ausgehen, verliert der Malztrunk zehn Prozent.
Im Jahr 2009 stieg der Schwarzbiermarkt in der Bundesrepublik bei den in der Recherche erfassten Daten um ein Prozent. Der gesamte Bierabsatz ging 2009 um 2,8 Prozent zurück.
Nach Angaben des Verbandes der Deutschen Fruchtsaftindustrie stieg die industrielle Produktion an Frucht- und Gemüsesäften sowie an Frucht- und Gemüsenektaren von 3320,5 Mio l im Jahr 2008 auf 3370,5 Mio l im Jahr 2009. Dieser Produktionszuwachs um +1,5 Prozent ergab einen wertmäßigen Anstieg von 1, 3 Prozent. In der folgenden Darstellung sind aus Vergleichsgründen die Gemüsesäfte und -nektare nicht enthalten. Sie werden im kommenden Jahr mit abgefragt werden und dann im Zweijahresvergleich für die einzelnen Unternehmen mit enthalten sein. Die Produktionsmengen für die Gemüsesäfte und -nektare wurden mit 82,1 Mio l für 2008 und 75,3 Mio l für 2009 angegeben.
Produktinnovationen tragen das Biermixsegment auch ins neue Jahrzehnt und verhelfen der Wachstumssorte der letzten zehn Jahre auch weiterhin zur Impulskraft im nationalen Biermarkt. Nach jahrelangen, zuweilen rasanten Zuwächsen erreichte der Biermixmarkt 2009 mit einem moderaten Rückgang von –3,1 Prozent (Quelle: Deutscher Brauer-Bund 2009) erwartungsgemäß zwar seine Konsolidierungsphase, konnte aber bereits in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht aufholen. Der Anteil von Biermischgetränken im Handel lag 2009 laut AC Nielsen nahezu unverändert bei 6,5 Prozent (+0,1%). Damit rangiert Biermix nach Pils und Export gleich hinter Weizenbieren und ist aus dem Sortenportfolio der deutschen Brauer nicht mehr wegzudenken.
Nach der alljährlichen BrandFinance® Global 500 Umfrage zu den 500 wichtigsten globalen Marken, die von Brand Finance plc, dem weltweiten Marktführer beim Evaluieren von Markenwerten, veröffentlicht wurde, mussten die europäischen Biermarken Heineken, Amstel und Stella Artois ihre Spitzenplätze an Budweiser, Corona und Foster’s abtreten.
„Der deutsche Getränkefachgroßhandel braucht starke Marken mit entsprechenden Spannen, um seine Dienstleistungen darstellen zu können“, lautet der zentrale Appell des Bundesverbandes des deutschen Getränkefachgroßhandels [EV] (BV GFGH), den sein Geschäftsführender Vorstand Günther Guder im Jahresgespräch mit der Presse am 18. Mai 2010 mit einer konkreten Erwartung verband: „Wir erwarten daher von der Getränkeindustrie eine unterstützende Vertriebspolitik, die mehr Wertschöpfung ermöglicht und mit der Wertevernichtung im Handel Schluss macht.“
Für Biermischgetränke gibt es nach der offiziellen Statistik im Jahr 2009 einen Absatzrückgang um 3,1 Prozent, aus der Erhebung des Autors 3,7 Prozent. Über die Gründe für den Rückgang und die variierenden Zahlen informiert dieser Artikel.
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