Anlässlich der drinktec präsentiert KHS Till u.a die neue Innokeg Contikeg-Generation, die den Hochleistungsbereich bis zu einer Abfüll-Leistung von 1200 Kegs/h bedient. Hier kommt eine Entwicklung zum Tragen, die hinsichtlich der Produktzuführung, des Automatisierungskonzepts und des mechanischen Aufbaus zukunftsweisend ist.
Speziell bei dem Innokeg Contikeg-Füller ist ein neues Hygienic Design-Konzept umgesetzt. Durch ihre offene Konstruktion ist die Maschine noch leichter zu reinigen und zu warten als dies bislang möglich war. Der neue Füllkopf ist mit innovativer Membranventil-Technik ausgestattet. Er wird künftig einheitlich bei sämtlichen Innokeg-Füllanlagen aller Leistungsstufen eingesetzt. Hier überzeugt die Kommunikation, die nahezu in Echtzeit stattfindet. ...

Mit einer Gesamtinvestition von rund 4,5 Mio Euro für die Installation einer neuen Mehrwegglas-Abfüllanlage und die dazu nötige Hallenerweiterung hat die mittelständische Privatbrauerei Aldersbach Frhr. v. Aretin eine respektable Geldsumme in die Hand genommen, um damit langfristig ihre selbständige Existenz zu sichern. Das Projekt entwickelte sich mit der Eigendynamik einer durch die Brauerei selbst koordinierten Planung zu einem Pool an Neuentwicklungen, die beispielhaft für zukünftige Investitionen in mittelständischen Abfüllbetrieben sein könnten.
Aldersbach zeigte hohe Investitionsbereitschaft und auch Innovationsbereitschaft. Die Krones AG, Neutraubling, lieferte den überwiegenden Teil der Neumaschinen. Die Fa. A. Ellerich war zudem Mitglied der Ideenwerkstatt. ...

Dipl.-Ing. Dieter Bischkopf, Syskron GmbH, Neutraubling, sprach auf dem Dresdner Brauertag 2005 über die Kostensenkung im Abfüll- und Verpackungsbereich eines Getränkebetriebes. Im Getränkebetrieb läuft ein Batch-orientierter Prozess ab. Die Folge, der Stillstand einer Einzelmaschine wirkt sich als Stau- bzw. Mangelverhalten auf die Vorgänger- bzw. Nachfolgemaschine aus. Im sequenziellen Herstellungsprozess erfolgt der Materialfluss horizontal. Der Informationsfluss in einem Unternehmen ist dagegen vertikal aufgebaut, d.h. von der Automatisierungsebene über die Produktionsleitebene zur Unternehmensleitebene in der Spitze der Führungspyramide.
Bischkopf zeigte, wie bei einer zeitlichen Störanalyse bei Betrachtung der Laufzeitverluste der Wirkungsgrad berechnet wird.a..

Die Brauerei Egg im österreichischen Egg/Vorarlberg füllt Bier und Limonaden in fünf Flaschenformate mit unterschliedlichen Verschließarten. Der neue Kurzrohrfüller BKM Varifill 24/KK/6/SV6 bietet der Mittelstandsbrauerei wesentliche Vorteile. Diese finden Sie ebenso wie die Daten der Inbetriebnahme im folgenden Beitrag.

Egger Gastwirte gründeten 1894 die Brauerei Egg und belieferten bald schon die ganze Talschaft mit ihrem Egger Bier. Der Bregenzer Wald ist noch heute das Haupt-
absatzgebiet, neben Montafon und Arlberg. Mit 23 Mitarbeitern erwirtschaftet die Brauerei Egg ca. 3 Mio EUR.
Ganz besonderes Augenmerk gilt dem Wasser - alle Biere werden ausschließlich mit frischem, positiv energetisiertem Bergquellwasser aus der hauseigenen Quelle gebraut. ...

Es sind die so genannten sensiblen Getränke wie Säfte und Nektare, stille Fruchtsaftgetränke, Eistee und Eiskaffee, Sport und Energydrinks, plattes Wasser, Near Water, Milchmischgetränke und UHT-Milch, die einer hochkeimfreien Behandlung bei der Abfüllung bedürfen. Bei der aseptischen Abfüllung dieser Getränke wird zum einen die Kartonverpackung genutzt. Diese etablierte Verfahrensweise arbeitet mit relativ kostengünstigen, kleineren Abfüllmaschinen, hat jedoch unter betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Gesichtspunkten den Nachteil, dass sich ihr Leistungsbereich in verhältnismäßig engen Grenzen bewegt. Zudem ist es eine Frage des Marketings, für welche Produkte welche Verpackungsarten gewählt werden. PP- oder HDPE-Behälter heraus. ...

Cold Aseptic Filling verlangt eine aseptisch arbeitende Füllanlage, vollkommen keimfreie Füllbehältnisse und eine der Füllanlage vorgeschaltete Anlagenperipherie, mit der das abzufüllende Produkt thermisch vollständig keimfrei gemacht und über längere Zeit keimfrei und rückgekühlt der Füllanlage übergeben werden kann. Nur so lässt sich eine immer längere Haltbarkeit der Erfrischungsgetränke ohne konservierende Zusatzstoffe in Verbindung mit der Convenience einer leichten Kunststoffverpackung zuverlässig realisieren.

Der Cold Aseptic Filling (CAF)-Peripherie kommt aus prozesstechnischer Sicht eine zentrale Bedeutung zu. Komplexität und die notwendige Reproduzierbarkeit der Abläufe lassen einen manuellen Betrieb nicht zu. ...

Dr.-Ing. Tobias Voigt, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der TU München-Weihenstephan, stellte auf dem 11. Flaschenkeller-Seminar 2004 in Freising die Anforderungen und ausgewählte Lösungsansätze zur automatisierten Chargen- und Artikelverfolgung vor. Ausgangspunkt für die ausgelösten Aktivitäten des letzten Jahres in der Getränkewirtschaft ist die EU-Verordnung 178/2002. ­Diese Verordnung führte zugleich zu einer Präzisierung schon bekannter Gesetze, Normen und Standards und erinnerte die Hersteller von Lebensmitteln an ihre Pflichten zur Identifizierung /Dokumentation der Lieferanten und Abnehmer. ...

Mit dem pneumatischen Normaldruck-Füllsystem Innofill NV greift KHS die Trends zu PET und zu stillen Getränken auf. Bei einer Leistung zwischen 6000 und 60 000 Mehrweg- oder Einweg-Flaschen gelangen stilles Wasser, Fruchtsäfte, Nektare, Milchgetränke und Co. in Flaschengrößen von 100 ml bis zu 5 l. Die Volumenfüllung mittels magnetisch induktiver Durchflussmessung garantiert präzise Füllmengen. Bei Flaschenwechsel fallen keine Umrüstzeiten an, da per Knopfdruck auf unterschiedliche Formen und Größen umgeschaltet wird. Das berührungslose Befüllen über ein Freistrahl-Füllventil gewährleistet die geforderte mikrobiologische und hygienische Sicherheit. Das System realisiert je nach Produkt eine ein- oder zweistufige Abfüllung..

Der Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der TUM bestätigte mit dem 11. Flaschenkeller-Seminar die Bedeutung des Forschungsschwerpunktes Getränkeabfüllung. Referenten aus Forschung und Praxis diskutierten am 7. und 8. Dezember 2004 in Freising ein breites Spektrum neuer Ideen und Forschungsergebnisse, die die "Brauwelt" in loser Reihenfolge zusammenfasst.

Hygienegerechte Gestaltung von Füllsystemen
Qualität setzt Hygiene voraus. Die Erfahrungen der aseptischen Abfüllung finden weitgehend bei der konventionellen Getränkeabfüllung Berücksichtigung. Dr.-Ing. Sven Fischer, Krones AG, Neutraubling, schlug diesen Bogen und stellte neue Komponenten an den Füllmaschinen vor. Membrandichtungen haben dagegen eine geringere Lebensdauer.-Ing.

Befüllungsstrategie - Die Gaffel-Brauerei produziert auf einer Gesamtfläche von ca. 2000 m2 über 500 000 hl Bier im Jahr. Die betrieblichen und infrastrukturellen Gegebenheiten erfordern großes Know-how, Fachkompetenz und Ideenreichtum von den für Technik und Logistik Verantwortlichen. In diesem Artikel werden die Vorteile einer modularen Messanlage zur Befüllung gezeigt.

Der Automatisierungsgrad in der Brauerei sollte kontinuierlich und systematisch gesteigert werden. Dies ist eine Grundvoraussetzung, um den jährlichen Ausstoß qualitativ abzusichern, erklärt Reiner Radke, Geschäftsführer für Technik und Produktion.
Die Verteilung des Bieres am Ausgang der Filtration ist im Produktionsablauf ein Aspekt unter vielen. 1). ...

Kommt die Kunststoff-Flasche in großem Ausmaß oder bleibt sie Randerscheinung - die entscheidende Frage. Ein Blick auf osteuropäische Biermärkte zeigt, dass Bier in der Kunststoff-Flasche zum Standard werden kann. Hier halten Kunststoffgebinde vielfach um die 50 Prozent
des gesamten Verpackungsszenarios bei Bier. Dass Bier in der Kunststoff-Flasche weltweit immer mehr Beachtung finden wird, darüber sind sich Experten indes bereits einig. Langfristig könnten 30 Prozent und mehr des Bierabsatzes in der Kunststoff-Flasche getätigt werden.

Der zu erwartende Verbrauchertrend in Richtung Bier in Kunststoff-Flaschen - die eine Seite der Medaille. Die andere Seite der Medaille betrifft die optimierte Abfüllung von Bier in Kunststoff-Flaschen. Der CO2-Verbrauch beträgt 280 g/hl Bier.

Im April 2001 wurde in der zur Haus Cramer Gruppe gehörenden Paderborner Brauerei eine neue Flaschenabfülllinie installiert. Die Verantwortlichen bei Warsteiner prüften die gängigen Methoden zur zweckmäßigen und mikrobiologisch einwandfreien Reinigung der Transporteure. Umfangreiche Tests ergaben, dass ein Desinfektionsmittel wie Chlordioxid dem Bandgleitmittel zugemischt werden kann und die Reinigungsergebnisse den gestellten Anforderungen entsprechen.

Da zahlreiche unterschiedliche Reinigungsmethoden für Gebindetransporteure existieren, wurden drei Varianten intensiv betrachtet. Eine Version war die bereits seit Ende der 70er Jahre in der Warsteiner Brauerei praktizierte und installierte Reinigung mittels automatischer Transporteur-CIP.
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Am 1. September gründeten der Hamburger Maschinenbauer SIG Corpoplast und der Technologiekonzern Schott AG, Mainz, die Schott SIG Barrier Technologies GmbH. Beide Unternehmen halten je 50 Prozent der Anteile und stellen jeweils einen Geschäftsführer. Das Joint Venture mit Sitz in Mainz entwickelt und produziert Beschichtungsmodule für Abfüllanlagen von Getränken. Die Beschichtungsanlage Plasmax erzeugt transparente und vollständig recyclebare Barriereschichten auf der Innenseite von PET-Flaschen, die durch Gasundurchlässigkeit und Bruchsicherheit die Haltbarkeit verlängern. Das Beschichtungsmodul wird ausschließlich von SIG Corpoplast vermarktet, montiert und vertrieben. SIG Corpoplast übernimmt den gesamten After-Sales-Service..

Seit Ende August steht in der Bitburger Brauerei das Herzstück der künftig größten KHS-Turnkey-Glasanlage. Der weltweit größte KHS-Füller für Glas wiegt bei 9 m Länge rund 30 t. 70 000 0,5-l-Flaschen laufen pro Stunde durch, befüllt werden 0,33-l-Ale-, 0,33-l-Steinie- und 0,5-l-NRW-Flaschen. Der rechnergesteuerte Füller Innofill DRS ZMS garantiert mit 192 Füllstellen und 24 Kronenkork-Verschließstellen eine sauerstoffarme Bier-Abfüllung. Der Füller ist frei von mechanischen Außensteuererungselementen. In allen Produkt- und Gaswegen garantieren aseptische Dichtungssysteme eine hygienische Abfüllung. Der mikrobiologische Füllervortisch, der für einen gezielten und schnellen Abfluss unerwünschter Reste sorgt, fügt sich in dieses Konzept ein.

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