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So überschrieb Klaus-Peter Schmidt in der „Zeit“ vom 27. 12. 2001 seine Vorausschau auf das Wirtschaftsjahr 2002. Die sechs führenden Forschungsinstitute des Landes sehen für das erste Halbjahr 2002 eine weltweite Erholung voraus, die dem Welthandel wieder Schwung verleiht, allerdings unter der Prämisse, dass es nicht zu weiteren massiven Anschlägen, einer Ausweitung des Konflikts oder einer Beeinträchtigung der Ölversorgung kommt. Die Vorhersagen für das Wirtschaftswachstum streuen zwischen 0,6 - 1,3 %. Die Deutsche Bank hält für 2002 sogar ein Nullwachstum für wahrscheinlich. Nach Roland Berger muss sich die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2002 auf ein eher geringes Wachstum einstellen. Falls die US-Wirtschaft im 2.
Helmut Maier-Mannhardt macht in der Süddeutschen Zeitung vom 31.B.

So lauteten die wohl am häufigsten genannten Schlagwörter der Getränkebranche für das Jahr 2001. Das Jahr begann mit einem Paukenschlag. Kaum hatte ein anerkannter Kenner der Branche prophezeit, dass die ersten ausländischen Brauereien sich erst in 20 - 30 Jahren in den deutschen Biermarkt einkaufen würden, kam Ende Februar aus München die Nachricht vom Joint-venture der Bayerischen BrauHolding mit Heineken. Spannend blieb zunächst, wie an dieser Stelle festgestellt, welcher der Global Player als nächster nachzieht, nachdem die Tür zum deutschen Biermarkt einen Spalt aufgemacht worden war. Allzu lange musste die Branche nicht warten. Ein knappes halbes Jahr später erschütterte folgende Meldung die deutsche Getränkebranche: "Interbrew übernimmt Diebels und Becks. S. 2137). a. S. 2138 ff.).

Der Nürnberger Trendforscher Karl Heinz W. Smola setzte sich jüngst sehr intensiv mit den aktuellen Trends auseinander, die sich auch auf den Biermarkt auswirken können. Seiner Meinung nach, und damit steht er nicht alleine, schädigen ein zu stark ausgeprägter Traditionalismus und vor allem der heftig tobende Preiskrieg das Image des Bieres in Deutschland. Lt. Smola werden zunehmend Biere auf den Markt kommen, die eher zielgruppenspezifisch angelegt sind, wie z.B. Designer-, Disco-, Golf-, Tennis-, Skater- und Single-Biere. Erfolgreiche Brauereien, ob groß oder klein, werden den Eigenarten und Besonderheiten sowohl der unterschiedlichen Absatzgebiete als auch der Konsumenten, die Lebensstile und -gefühle ständig wechseln, Rechnung tragen. "alte Marketingmuster". überläuft.B. 1.a.

Es gibt sicher eine Vielzahl von Wegen, die zum beruflichen Erfolg führen. Fünf Stufen zum Erfolg hat Franz Ludwig Vytrisal, Allmendingen, zusammengestellt. Wegen ihrer Allgemeingültigkeit und Nachvollziehbarkeit in der Praxis sei hier einmal näher auf diese Stufen eingegangen.
Die wichtigsten Voraussetzungen sind das Interesse am Beruf, die Freude an der Arbeit und die Einsatzbereitschaft auf allen Gebieten. Nicht von ungefähr wird ja bei der akademischen Ausbildung an den brauereitechnischen Instituten einschlägige praktische Tätigkeit verlangt, die das Interesse an dem Beruf wecken und auch nachweisen soll.
Die positive Einstellung zum Beruf muss man sich täglich neu erarbeiten. Das erfordert u.a. Vernunft, Einsicht und Selbstkritik. Hierzu gibt es u.a.

Unter diesem sicher etwas reißerischen Aufmacher setzte sich Johanna Joppe, Memconsult, Gesellschaft für Unternehmenssteuerung und Risikomanagement, Kutzenhausen, im Handelsblatt mit einem gar nicht so seltenen Phänomen auseinander: Insolvenz bei vollen Auftragsbüchern als eine "interessante Variante der Selbstsabotage von Unternehmen". Entgegen allen Meldungen gebe es immer noch Manager, "die allen Ernstes glauben, Umsatz sei was Gutes". Der aufgeklärte Manager dagegen dürfte wissen, dass nichts gefährlicher ist als Umsatz. Deshalb sollte man z.B. die Außendienstmitarbeiter nicht nach ihren Umsätzen bewerten, sondern nach den erzielten Deckungsbeiträgen.
Allerdings können viele Unternehmen offensichtlich nicht zwischen guten und schlechten Außendienstmitarbeitern unterscheiden.h.h..

Die Welt der Getränke befindet sich in einem enormen Wandel: Die Vielfalt der Sorten wächst ständig. Die Produktkategorien werden immer mehr aufgeweicht, wie die Markterfolge von Apfelschorle oder von Trinkjoghurts beweisen. Ganz neue Sparten entstehen, wie z.B. Energy Drinks, ACE-Getränke. Gleichzeitig verlieren traditionelle Getränke, wie Kaffee und Bier, gerade bei Jugendlichen immer mehr an Bedeutung.
Für diese Konsumentengruppe ist bewusste Ernährung zur Selbstverständlichkeit geworden, ohne dass sie daraus ein Dogma machen. Allerdings wollen sie genau wissen, was sie zu sich nehmen. Sie zeichnen sich durch eine beachtliche Ernährungskompetenz aus.
Allerdings wird nicht immer nur die "Innenwirkung" eines Drinks beachtet, sondern zunehmend auch seine "Außenwirkung".B..

Bekanntlich machen schweißtreibende Temperaturen durstig und lassen die Kassen der Getränkeanbieter klingeln, wie Jan-Joachim Först im Expertendienst von GfK Panel Services und IRI/GfK Retail Services, September 2001, schreibt. Leider gilt diese Gleichung auch umgekehrt. Das Wetter war im ersten Halbjahr 2001 eher schlecht, also dümpelte auch der Absatz von Getränken so vor sich hin. Der negative Einfluss des Wetters ist dann durch Besonderheiten in Einzelmärkten noch verstärkt worden.
Im ersten Halbjahr 2001 haben die Verbraucher um 5% weniger Bier eingekauft als im Vorjahreszeitraum. Zudem verschieben sich die Präferenzen für die einzelnen Sorten. So liegt der Marktanteil von Premium-Pils jetzt schon bei 46%. Hier konnten deutsche Erzeugnisse ein Plus von 19% erzielen..

In einem sehr engagiert vorgetragenen Beitrag setzte sich Dorli Muhr, Wine&Partners, Wien, anlässlich der 51. Arbeitstagung Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker am 5. Oktober 2001 in Grießkirchen mit dem Thema "Die neue Lust auf Genuss" auseinander und ging der Frage nach, in wie weit auch das Bier von diesem Trend in Zukunft profitieren könnte. Ihrer Meinung nach geht der Bierkonsum aus Gründen zurück, die nicht unbedingt im Biergeschmack liegen, sondern in den Entwicklungen der Gesellschaft. So diente z.B. früher der Besuch eines Wirtshauses der Entspannung, der Information und des Gedankenaustausches mit anderen. Heute kommt die Information und Unterhaltung via Fernsehen in das Wohnzimmer. Darüber hinaus ist das Angebot für die Freizeitgestaltung immens.a. "Brauwelt" Nr.B.

In einem sehr engagiert vorgetragenen Beitrag setzte sich Dorli Muhr, Wine&Partners, Wien, anlässlich der 51. Arbeitstagung Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker am 5. Oktober 2001 in Grießkirchen mit dem Thema „Die neue Lust auf Genuss“ auseinander und ging der Frage nach, in wie weit auch das Bier von diesem Trend in Zukunft profitieren könnte. Ihrer Meinung nach geht der Bierkonsum aus Gründen zurück, die nicht unbedingt im Biergeschmack liegen, sondern in den Entwicklungen der Gesellschaft. So diente z.B. früher der Besuch eines Wirtshauses der Entspannung, der Information und des Gedankenaustausches mit anderen. Heute kommt die Information und Unterhaltung via Fernsehen in das Wohnzimmer. Darüber hinaus ist das Angebot für die Freizeitgestaltung immens.a. "Brauwelt" Nr.B.

Nach dem Schlussbericht der Messe München zur drinktec-interbrau, die vom 20. bis 27. September 2001 in München stattgefunden hat, sind zu dieser „Weltmesse für Getränketechnik“ 70 000 Fachbesucher gekommen, genau so viele wie vor vier Jahren, und zwar aus 127 Ländern (114 Länder). Wohl auf Grund der größeren Flächen und besseren Aufteilung im neuen, sehr übersichtlichen Messegelände, das allgemein gelobt wurde, hatte man manchmal den Eindruck, es wäre weniger los gewesen als vor vier Jahren. Vielleicht haben aber auch die Foren zu einer Entzerrung der Besucherströme mit beigetragen. Trotz der Terror-Anschläge in den USA erwies sich die drinktec-interbrau erneut als "Marktzentrum der Getränkebranche". Bei einigen Foren wie z.B. beim hochinteressanten Banker’s Day (s.S. bis 22.a. Dr.

Einer der Höhepunkte des 3. World Beer & Drinks Forum, das unter der Regie von Rüdiger Ruoss am 18. und 19. September 2001 in München stattgefunden hat, war der Vortrag von Matthias Horx, renommierter Trend- und Zukunftsforscher, Frankfurt, mit dem Thema "Welcome to the next economy". Für Horx war die sogenannte New Economy eine kurze, allzu euphorische Phase. Die "Next Economy" wird ein Synthese aus "old" und "new" Economy werden. Zunächst wird es noch zu einer "High Speed Economy" kommen, bei der der Faktor Zeit in der Wertschöpfungskette eine immer größere Rolle spielt. Die Kette bis zum Verbraucher - dieser Begriff soll in Zukunft durch "Prosumer" ersetzt werden - wird erheblich verkürzt im Sinne des "one-to-one-Marktes". Der Kunde bestimmt dann mit seinen Wünschen die Produktion. S..

In der deutschen Investitionsgüterindustrie weisen Produktionsanlagen oft einen zu hohen Automatisierungsgrad auf, so das Fazit einer Umfrage des Frauenhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, vom August dieses Jahres. Dabei schossen große wie kleine Betriebe gleichermaßen über das Ziel hinaus.
Anscheinend weicht der Automatisierungsglaube zunehmend einer nüchternen Einschätzung. Die jüngste Auswertung des Instituts, die zusammen mit dem Institut für Fabrikanlagen der Universität Hannover vorgenommen wurde, zeigt, dass mehr als ein Drittel der zirka 1000 untersuchten Betriebe mit hoch automatisierten Anlagen das Niveau der Automatisierung in ihrer Produktion gesenkt haben oder dies planen. Wichtigster Grund: die zu geringe Flexibilität der Anlagen..

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