Ruuuuums!!! Das hat gesessen. Ende letzter Woche flatterte die dpa-Meldung in den Briefkasten – bei Warsteiner sollen gruppenweit rund 240 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das ist wohl der erste Tiefschlag, den die Branche im Jahr 2018 vermelden muss. Dabei hatte das Jahr 2018 so positiv gestimmt angefangen. Etwa beim Expertentreffen Getränkeschankanlagen in Weihenstephan, von dem wir ab Seite 125 berichten, oder beim 15. Brauer-Ski-Cup, nachzulesen ab Seite 130.
Naja gut, erst einmal abwarten, wie sich das Jahr nun weiterentwickelt.
Konserviert – Wenden wir uns doch einfach einem erfreulicheren Thema zu, Hopfen zum Beispiel. Die mit der Craft Bier-Welle stark gestiegene Nachfrage nach Hopfen und Hopfenprodukten macht erfinderisch. Martin Schmailzl von der Hopfen-Kontor GmbH in Vohburg bietet zum Beispiel Hopfen an, der auf besondere Art konserviert wurde. Die flüchtigen Inhaltsstoffe des Hopfens sollen dabei besonders gut erhalten bleiben. Was genau es damit auf sich hat, erläutert ab Seite 132 Dr. Gerrit Blümelhuber, Doemens Academy GmbH. Doemens begleitete die Entwicklung des Hopfenprodukts von Beginn an mit Technikumsversuchen.
Aufgefrischt – „Der Beruf des Brauers ist eine faszinierende Mischung aus überlieferter Tradition, Handwerk, Teamwork und modernster Technik“, so steht es in der Berufsbeschreibung auf den Seiten der Berufsschule München. Damit man diesen faszinierenden Beruf auch in allen Facetten vermitteln kann, hat die Berufsschule jetzt aufgerüstet und dem schuleigenen Sudhaus eine Auffrischung zuteilwerden lassen. Detlef Stegbauer hat unserer Autorin Monika Wels das neue Drei-Geräte-Sudwerk gezeigt und ausführlich erklärt, welche Besonderheiten sich die am Bau beteiligten Unternehmen für die Berufsschüler überlegen mussten (S.135).
Neu belebt – So manche heute moderne, technische Raffinesse ist dabei vielleicht gar nicht so modern und neu. Denn laut Dr. Bertram Sacher kann man in Büchern über Brautechnik aus dem 19. und 20. Jahrhundert zuhauf moderne Ideen in altem Gewand entdecken. In einem zweiteiligen Artikel fasst uns Dr. Sacher seine Déjà-vu-Erlebnisse zusammen, die er bei der Lektüre antiquarischer Bücher hatte (S.144). Dabei klärt er auch die Frage, warum Elemente moderner Brauereianlagen schon auf heute lange vergilbtem Papier festgehalten wurden und dann doch in Vergessenheit gerieten.
Deutsches Bier genießt weltweit einen tadellosen Ruf. Dafür ist die Exportrate erstaunlich gering. Deutsche Brauer haben – von Ausnahmen abgesehen – das Thema lange vernachlässigt. Bei sinkendem Pro-Kopf-Verbrauch ist das gefährlich. Wer über Export nachdenkt, muss sich vorab gründlich informieren. Die wichtigsten Aspekte, die auch beim Export Forum German Beer letzten November in Nürnberg diskutiert wurden, haben wir für die heutige Ausgabe nochmal herausgearbeitet.
Wachstumsprognose – Den Anfang macht Prof. Gabriel Felbermayr, Ifo Institut, München, der die aktuelle Wirtschaftslage und insbesondere den zunehmenden Protektionismus analysiert hat. Auch wenn deutsche Brauer mittelfristig noch gute Erfolgsaussichten haben, bleibt für ihn die Frage offen, ob das auch langfristig so bleibt. Was Trump, Brexit und Co. für deutsche Brauer bedeuten, lesen Sie ab Seite 92. – Meik Forell, Forell & Tebroke, Hamburg, ist dagegen vom Erfolg überzeugt, sieht aber konkreten Handlungsbedarf (S. 96): Die derzeitig gute Bierlaune in Deutschland wird langfristig wieder eintrüben. Da Erfolg im Export nicht „so nebenbei“ kommt, müssen strategische Planungen her. Denn letztendlich entscheiden das „Wo“ und „Wie“ über den Erfolg.
Länderspiel – Wohin lohnt sich denn nun der Export, von den „einfachen“ EU-Nachbarländern abgesehen? USA, Afrika, Asien? „China“ war zuletzt die klare Antwort. Ein riesiger Markt mit guten Margen. Wirklich? So einfach ist das nicht mehr. Liu Jiaodang, Golden Express, Freising, erläutert Risiken und Chancen des chinesischen Biermarktes, die sich mit „alles ist möglich, aber nichts ist einfach“ zusammenfassen lassen. Tipps, wie es doch klappen kann, gibt's ab Seite 105. Oder Korea! „Warum ausgerechnet Korea?“, fragt Peter Meyer, c.t.b. Werbeagentur, Berlin, ab Seite 102 und hat gleich die Antwort parat. Ein Handelsabkommen mit der EU, eine lebendige Gastro-Szene, die Möglichkeit, gutes Bier wie teuren Wein zu positionieren, und die ausgezeichnete Reputation Deutschlands lohnen, einen genaueren Blick auf das kleine Land mit den großen Chancen zu werfen.
Bleibt das „Wie“? – Auch dazu haben wir ein paar Tipps: Sabine Panhorst, Planexport Consulting, Oerlinghausen, haben wir beim Export Forum gleich befragt, wie man eine erfolgreiche Vertriebsorganisation im Ausland aufbaut. Das Interview mit ihr finden Sie ab Seite 110. Soweit das Organisatorische. Wer dagegen das finanzielle (Ausfall-)Risiko scheut, muss nicht allein auf göttlichen Beistand hoffen und beten. Götterbote Hermes war im alten Griechenland der Schutzgott der Reisenden und der Kaufleute – okay, auch der Gauner und Diebe, die jenen auflauerten. Vor Unwägsamkeiten im Ausland schützen heute sogenannte „Hermesdeckungen“. Das sind Exportkreditversicherungen der Bundesrepublik Deutschland, die wirtschaftlich oder politisch bedingte Zahlungsausfälle im Ausland abdecken, wie Felix Brücher, Euler Hermes, Stuttgart, ab Seite 99 ausführlich erläutert.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann viel Spaß beim Lesen …
Na, haben Sie sich schon reingefunden ins neue Jahr? Mit Sicherheit haben sich einige Aufgaben und Probleme aus dem alten Jahr mit dem Jahreswechsel nicht einfach in Luft aufgelöst. Auch wir haben noch das eine oder andere aufzuarbeiten. Etwa Tag 2 des Flaschenkellerseminars von Anfang Dezember 2017 und die Feierlichkeiten bei der Steinbach Bräu zu 400 Jahren Brauwesen in Erlangen. Oder auch den jahresübergreifenden Blick der Freien Brauer auf die Branchenentwicklung 2017/2018. Alles zu lesen ab Seite 45.
Erstmal sortieren – Ebenfalls bereits 2017 wurde die neue Leergutsortieranlage der Erdinger Brauerei eingeweiht. Ab Seite 51 lesen Sie im Beitrag von Claudia Wilke, welche Anforderungen die Brauerei an die neue Anlage stellte und wie das Unternehmen Vision-tec diese Aufgabe angegangen ist. Die Aufgabe hatte es in sich, denn schließlich stand eine gleichzeitige und umstellungsfreie Sortierung von 20er-, 24er- und 11er-Kästen im gemischten Betrieb ganz oben auf dem Wunschzettel der Brauerei.
Bob Pease fragen – Ein womöglich schweres Jahr steht den US-Craft Brauern bevor. Zumindest aber ein schwierigeres als die Jahre zuvor, das hat sich schon 2017 angedeutet. Denn der Boom verlangsamt sich, die Regale sind voll mit Craft Bier und der Kunde wird wählerischer. Ob das tatsächlich Anlass zur Sorge gibt und wie es mit der Erfolgsgeschichte Craft Bier in den USA weitergeht, das hat unser Autor Horst Dornbusch den CEO der Brewers Association, Bob Pease, gefragt. Das ganze Interview lesen Sie ab Seite 61.
Ina Verstl lesen – Craft Brauereien fällt es bei wachsender Größe immer schwerer, sich von den eigentlich so ungeliebten „Großen Brauereien“ und Braukonzernen abzugrenzen. Der australische Craft Brauer-Verband geht da jetzt einen ähnlichen Weg wie schon die Brewers Association in den USA. Seit Mai 2017 dürfen keinen Craft Bier-Brauereien mehr Mitglied im Verband sein, die im Besitz von Konzernen sind. Ebenfalls seitdem ist Schluss mit dem friedlichen Zusammenleben von Crafties und Craft Bier-Brauereien, schreibt Ina Verstl. Ab Seite 55 blickt sie für uns auf den australischen Biermarkt.
Braukunst live erleben – Für ein friedliches Miteinander von kleinen (Craft-)Brauern und etablierten Branchengrößen steht die Anfang Februar in München stattfindende Braukunst Live! Da stehen Craft Bier-Start-ups ganz problemlos neben Pilsner Urquell und Münchner Hofbräuhaus. Dass er die Veranstaltung lieber zu machen würde, als daran etwas zu ändern, erklärt uns Organisator Frank-Michael Böer im Interview ab Seite 65. Richtig so! Und mit einem Glas Bier in der Hand kann das Jahr 2018 dann auch endgültig losgehen.
Haben Sie die Weihnachtsfeiertage gut hinter sich gebracht? Auch den – hoffentlich unbeschadet überstandenen – Rutsch ins neue Jahr? Dann kann's ja wieder losgehen. Themen haben wir genug für Sie. Heute starten wir bei unserem Schwerpunktthema mit einem völlig unterschätzten Gut: Wasser!
„Wie belastbar ist Ihr Unternehmen?“ – Das Welt-wirtschaftsforum ermittelt einmal jährlich die größten Gefahren für Wirtschaft, Umwelt und Bevölkerung. 2015 landete auf Platz 1 nicht – wie vielleicht vermutet – die Gefahr einer weltweiten Finanzkrise (das lag abgeschlagen auf Platz 8). Nein, Sie raten richtig, 2015 stand Wasser oder besser Wasserknappheit ganz oben. Ist die Wasserversorgung in Ihrem Unternehmen gesichert? Kennen Sie die Risiken und haben Sie Lösungen für den Notfall? Dr. Geoff Townsend rät in seinem Beitrag „Belastbares Wassermanagement für die Zukunft“ (ab S. 23), die (bereits bestehenden) Warnsignale ernst zu nehmen, und gibt Tipps zur Absicherung.
Wenn Wasser vorhanden ist, heißt das noch lange nicht, dass dessen Qualität stimmt. Oder dass eine gute Wasserqualität auf Dauer gut bleibt. Die Herkunft des Wassers, seine Behandlung, Verteilerkreisläufe und Aufbewahrung sollten in HACCP-Konzepten der Betriebe berücksichtigt werden. Daher haben die Experten der European Hygienic Engineering and Design Group (EHEDG) eine umfassende Richtlinie erarbeitet. Dr. Anett Winkler fasst die wichtigsten Punkte in ihrem zweiteiligen Beitrag übersichtlich zusammen. Teil 1 beleuchtet Wasserquellen und Wasserbehandlungen (ab S. 10), Teil 2 Wasserkreisläufe und die Kontrolle des Legionellen-Risikos (ab S. 18).
Gradwanderung – Gerade in Lebensmittel produzierenden Betrieben ist die Hygiene ein besonders heikles Thema. Daher sind viele Reinigungsprozesse überdimensioniert nach dem Motto „Viel hilft viel“. Das beansprucht die Ressourcen Wasser, aber auch Chemie, Energie, Zeit und Personal im Übermaß, weiß Martin Löhrke und fordert eine bedarfsgerechte Reinigung. Wie das „so viel wie nötig – so wenig wie möglich“ aussehen kann, lesen Sie ab Seite 26.
Sauber bleiben – In die gleiche Richtung geht das Forschungsprojekt „Adaptive Tankreinigung“ des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung in Dresden zusammen mit verschiedenen Projektpartnern und macht sich damit auf den „Weg zur intelligenten Tankreinigung“, so der Titel des Beitrages ab Seite 29. Der in Dresden entwickelte „Adaptive Jet Cleaner“, ein neuer optischer Verschmutzungssensor, und die Simulation des Prozesses zu Lernzwecken helfen bei Kosten- und Ressourceneinsparungen. Wer es schon mal testen möchte: Es gibt eine aktuelle Beta-Version im Internet, die zum Ausprobieren und Erfahrungen sammeln einlädt. Also: auf geht's…
So. Das ist sie also. Die letzte Ausgabe der BRAUWELT – zumindest für 2017. Ganz klassisch könnten wir jetzt das zurückliegende Jahr Revue passieren lassen (vielleicht sogar in Versform?). Oder wir könnten rührselig auf die besinnliche Weihnachtszeit blicken und über das bevorstehende Jahr 2018 orakeln. Oder wir könnten einfach den ganzen Kram beiseitelassen, schließlich gibt es genügend aktuelle Themen.
Die Bestandsaufnahme – Sind Sie noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Geschenk? Warum nicht einfach eine ganz besondere Flasche Bier unter den Weihnachtsbaum legen? Das kann auch gerne ein teures (Craft-) Bier sein. Und man weiß ja nie, vielleicht ist Craft Bier bald nicht mehr hip und man muss sich ein anderes besonders Geschenk für den Bierliebhaber überlegen. Wie es um den Trend Craft Bier in Deutschland aktuell steht, dazu stellt Heinz Grüne unter dem Titel „Craft Bier – Kraftquelle oder Schaumschläger“ ab Seite 1528 neun Thesen auf. Und wie es um den Craft Bier-Markt in den USA bestellt ist, lesen Sie im Artikel von Ina Verstl ab Seite 1530.
Die Rückschau – Zum Jahresende noch einmal alles Geschehene Revue passieren lassen – das würde den Rahmen einer BRAUWELT-Ausgabe leider sprengen. Daher picken wir uns dann doch „nur“ das eine oder andere Ereignis heraus und berichten beispielsweise ab Seite 1544 von der Fresenius Fachtagung „Technologie und Abfüllung sensibler Getränke“. Oder wir ziehen den Rahmen eben ganz groß auf und geben die Möglichkeit, 25 Jahre Unternehmensgeschichte zusammenzufassen. So geschehen ab Seite 1537, wo Thomas Lehmann auf ein Vierteljahrhundert Qualität „Made in Pfatter“ eingeht.
Von allem etwas – Rückschau, Bestandsaufnahme und Blick in die Zukunft, all das findet sich auf Seite 1521. Dort berichten wir über das vor kurzem stattgefundene 24. Flaschenkellerseminar in Weihenstephan. Das Seminar verbuchte in diesem Jahr einen erneuten Besucherrekord und bot aktuell brennenden Themen der Getränkeabfüllung genauso gekonnt einen Rahmen wie Lösungsvorschlägen für die Herausforderungen von morgen. Selbst wer die Schlagworte Industrie 4.0 und Digitalisierung nicht mehr hören kann: Das Team des Lehrstuhls für Lebensmittelverpackungstechnik hat es geschafft, daraus konkrete Ansätze für die Praxis abzuleiten.
Zum Abschluss – Ihnen fehlt jetzt doch noch das Besinnliche zur Weihnachtszeit und zum Jahresabschluss? Also gut. Das ganze Team der BRAUWELT bedankt sich für ein ereignisreiches Jahr 2017 und wünscht Ihnen ruhige und entspannte Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Rückstandsfreie Rohstoffe, sauberes Grundwasser – das sind drängende Themen, die die Land- und Brauwirtschaft gleichermaßen umtreiben, wie unlängst beim 19. Bayerischen Braugerstentag in München zu hören war. Im Grundwasserschutz bietet sich eine überraschend einfache Lösung: der Anbau von Braugerste mit ihrem geringen Düngebedarf, auch wenn die (wetterbedingte) Qualität der Ernte 2017 wieder die Kompromissbereitschaft aller Beteiligten fordert. Allerdings sind wirtschaftliche Anreize nötig, sonst greift diese Lösung nicht (S. 1481).
Zukunftschancen – Der Welthandel stehe vor großen Herausforderungen, zumal gerade die Lebensmittelbranche extrem anfällig für Handelskriege sei. Das sagte Prof. G. Felbermayr beim 2. Export Forum German Beer, das die BRAUWELT zusammen mit Dieter Klenk, Konzept und Service, vor kurzem in Nürnberg veranstaltet hat, und plädierte für offene Handelsbeziehungen. Unternehmensberater M. Forell ging sogar noch weiter: „Export ist Pflicht“, sagte er, da er einen massiven Einbruch des Pro-Kopf-Konsums bis 2025 befürchtet. Welche Konzepte und Zukunftsmärkte beim Export Forum zur Sprache kamen, lesen Sie ab Seite 1483.
Mutige Vision – Was tun, wenn der Bierabsatz im Inland schwächelt, fragte sich auch Robert Glaab von der Glaabsbräu in Seligenstadt. In Rekordzeit führte die Brauerei neue Gebinde und Kästen ein und verpasste ihren Bieren damit ein komplettes Facelifting. Mit Erfolg, wie Sie in „Eine Vision wird Realität“ ab Seite 1492 feststellen können, denn seit der Umstellung läuft das Geschäft besser denn je.
Brewery 4.0 – Unter diesem Motto verfolgt die GEA Group, Düsseldorf, ihre Vision für die Zukunft des Brauens. Und die wird kontinuierlich, prophezeien die Autoren Fanny Förster und Dr. Rudi Michel ab Seite 1490. Brewery 4.0 ist die Antwort auf Fragen nach der notwendigen Flexibilität der Hersteller in der Lieferkette, nach nachhaltiger Produktion und mehr Ausbeute bei geringerem Energie- und Platzbedarf der Anlagen. Ein Schlüssel zum Erfolg ist – neben technisch-technologischen Lösungen – die Vernetzung von IT- und Fertigungsinfrastruktur.
Von der Brauerei ins Glas – Auch in der Logistik kann die digitale Welt ihre Vorteile ausspielen. Thema des Beitrages „Moderne Lösungen von der Brauerei ins Glas“ von Michiel van Vlijmen, Actemium, Eindhoven, und Willem Heddema, FIB Industries Leeuwarden, beide Niederlande, ab Seite 1497 sind die Bierlieferung per Tankwagen an die Gastronomie, die Lieferung gemäß europäischer Messgeräte-Richtlinie und die Automatisierung der gesamten logistischen Lieferkette. Die Anlieferung wird damit sicherer, effizienter, wirtschaftlicher und für den Fahrer körperlich weniger belastend. Schöne neue Welt …
Es ist ein bisschen untergegangen … Das Landgericht München hatte sich in einem Verfahren zwischen einem Erfrischungsgetränkehersteller und einem Getränkehändler gegen eine frühere Entscheidung des Berliner Kammergerichtes gestellt und lässt die Bezeichnung Ginger Beer für ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk zu. Begründung: der Durchschnittsverbraucher erwarte bei einem Ginger Beer kein Bier. Dass gerade hier der mündige Verbraucher bemüht wird, wo wir doch sonst vor jedem und allem, vor allem vor uns selbst geschützt werden müssen, ist doch überraschend.
Erste Stimmen werden laut, die überzeugt sind, dass dieses Urteil einschneidende Folgen für hiesige Brauereien und Händler hat, und die von einem „Webfehler“ in der Bierverordnung sprechen, wie in der Lebensmittelzeitung vom 3. November 2017 zu lesen war. Die Diskussion ist also eröffnet. Eine Stellungnahme von DBB-Justiziar Matthias Nadolski, der das Münchner Urteil kritisch sieht, lesen Sie ab Seite 1357.
Deutlich unkritischer ging es da bei der Mälzereitechnischen Arbeitstagung bei Doemens zu, über die wir ab Seite 1353 berichten. In entspannter Atmosphäre wurden neben den klassischen Fragestellungen zu Ernteergebnissen oder Züchtungserfolgen auch hier brisante Themen angeschnitten: Betriebskontrollen in Mälzereien, Prozessdatenmangement zur Bewältigung der Datenflut in modernen Unternehmen und natürlich nicht zu vergessen: ein großer Themenblock zur Rückstandsanalytik – präventives Krisenmanagement inklusive. All das kam auf den Tisch…
Kritisch hinterfragt hat Dr. Michael Kupetz, TU München Weihenstephan, die bisher vermutlich völlig unterschätzte Rolle von Arabinoxylan im Brauprozess. Dr. Kupetz sieht hier einen neben den Beta-Glucanen weiteren wichtigen Indikator für die Zytolyse. Zur Überprüfung seiner Arbeitsmethode musste er zunächst eine geeignete Messmethode entwickeln. Mit der ab Seite 1359 vorgestellten fraktionierten Arabinoxylan-Analyse lassen sich nun gezielte Untersuchungen zur Rolle dieser Stoffgruppe bei technologischen Fragestellungen, z. B. zur Schaumstabilität oder Trübung, anstellen, wo ihre molekulare Verteilung oder auch Abbauprozesse Bedeutung haben könnten.
„Deutschland macht´s effizient“ ist der Name einer BMWi-Initiative, in der es um Energie- und Kosteneinsparpotenziale an Nicht-Wohngebäuden geht. In Brauereien ist da noch großes Potenzial, wie Adrian Messe und Claus Händel vom Fachverband Gebäude-Klima, Bietigheim-Bissingen, erläutern. Sie präsentieren ab Seite 1367 die Info-Kampagne „Ventilatorentausch macht's effizient“ und zeigen am Beispiel der Carlsberg Brauerei in Fredericia, wann der kritische Zeitpunkt zur Erneuerung von raumlufttechnischen Anlagen gekommen ist und wieviel man hier mit wenig Aufwand erreichen kann.
Putzen – sicher nicht die beliebteste Aufgabe des Brauers. Wer aber eine gute Ausbildung hinter sich hat, weiß um die Bedeutung einer gründlichen Reinigung. Und eben weil das Thema so wichtig ist, beschäftigen wir uns in der BRAUWELT regelmäßig damit. So auch in unserer heutigen Ausgabe.
Mahnende Worte
Einmal im Jahr treffen sich Österreichs Braumeister und Brauereitechniker zum Meinungs- und Gedankenaustausch. In diesem Jahr war es Österreichs „schönste Barockstadt“ Schärding, in der die 67. Arbeitstagung des Bundes Anfang Oktober stattfand. Präsident Dr. Günther Seeleitner gab den traditionellen Überblick über den österreichischen Biermarkt, fand aber auch mahnende Worte zum Thema (mangelnde) Schankanlagenreinigung. Der Anlass wird naheliegend sein … Mehr zur Veranstaltung lesen Sie ab Seite 1313.
Gefahr im Keim ersticken
Legionellen im Wasserkreislauf sind eine tödliche Gefahr. Mit den strengeren Bestimmungen nach der Verabschiedung der neuen 42. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) nimmt der Gesetzgeber nun auch Brauereien als Betreiber von Verdunstungskühlanlagen in die Pflicht und stellt weitreichende Forderungen an den ordnungsgemäßen Betrieb von Kühltürmen. Noch bevor die Verordnung in Kraft trat, haben die Tensid-Chemie GmbH in Muggensturm und die Onvida GmbH in Gelsenkirchen ein Projekt initiiert, bei dem ein Maßnahmenkatalog zur Gefahrenminimierung in der Verdunstungskühlanlage einer Brauerei erarbeitet wurde. In „Biofilmüberwachung in Verdunstungskühlanlagen“ ab Seite 1325 stellen wir Ihnen das Projekt und die ersten Ergebnisse vor.
Sicher sauber
Die Anlagen für CIP-Anlagen sind aus Sicherheitsgründen (s.o.!) häufig überdimensioniert, weiß der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Er hat daher kürzlich ein Forschungsprojekt vorgestellt, bei dem „ein automatisches, selbstlernendes Inline-System für die … CIP-Reinigung am Beispiel eines Behälters mit motorisch angetriebenem Zielstrahlreiniger“ entwickelt wird (S. 1315). Bis das System in der Praxis ankommt, wird es vermutlich noch dauern. Aber auch in der Zwischenzeit kann man schon etwas tun, um eine sichere Reinigung nachhaltig und kostengünstig zu erreichen. Das zeigt der Beitrag „Optimierte CIP-Anlagenauslegung“ aus dem Hause Krones. Ab Seite 1329 zeigen die Autoren, welche Anforderungen zu erfüllen und welche Rahmenbedingungen zu beachten sind, um immer schön sauber zu bleiben …
Alles klar? Mit der heutigen Ausgabe starten wir auch eine neue Reihe in der BRAUWELT. Einmal im Monat beantwortet Doemens e.V. eine Frage, wie sie im Rahmen der dortigen Ausbildung aufgetaucht ist. Wir starten mit dem Thema Mikroskop auf Seite 1331 ...
Laut Sprichwort ist es ja eigentlich der Mai, der alles neu macht. In diesem Jahr trifft das aber auch auf den Oktober zu. Denn Sie finden in der aktuellen Ausgabe der BRAUWELT nicht nur vieles zu Neubauten, Pionierarbeit und neuen Markenverständnissen, sondern auch eine Beilage zu einem ganz neuen Produkt des Fachverlags Hans Carl und der Redaktion der BRAUWELT.
Historisches in Berlin
Stolz wie Bolle ist man derzeit bei der VLB in Berlin: Im Rahmen der Oktobertagung am 16. und 17. Oktober wurde der Neubau der VLB an der Seestraße 13 feierlich eingeweiht. VLB-Mitarbeiter sind bereits in die neuen Räumlichkeiten umgezogen, letzte Handgriffe am Gebäude müssen aber noch erledigt werden. Insgesamt sieht es so aus, als ob dann in Berlin doch ein großes Bauvorhaben zu Ende gebracht werden kann. Dazu kann man der VLB Berlin und dem Geschäftsführer Dr. Josef Fontaine nur gratulieren. Mehr zum Festakt und zur VLB Oktobertagung lesen Sie ab Seite 1273.
Pionierarbeit in Hamburg
Ebenfalls für leicht ausufernde Bauvorhaben bekannt ist die Stadt Hamburg. Aber auch hier zeigen immer wieder erfolgreiche Unternehmen, wie ambitionierte und neuartige Projekte umgesetzt werden können. Zum Beispiel der Brausturm Bierverlag. Erst vor vier Jahren gegründet, gehören die Hamburger heute zu den festen Größen unter den Händlern für Bierspezialitäten. Ab Seite 1296 stellt Sandra Ganzenmüller den Brausturm Bierverlag für uns vor. Ganz ohne Turbulenzen verlief auch diese Unternehmensgeschichte nicht.
Relaunch in Waldsassen
Aber Turbulenzen können ja auch dazu führen, dass etwas Neues entsteht. So geschehen bei Kondrauer Mineral- und Heilbrunnen in Waldsassen. Um die Jahrtausendwende bei den Verbrauchern fast in Vergessenheit geraten, ist die Marke heute wieder auf der Erfolgsspur. Wie das geschafft wurde und sogar vermeintlich schwächelnde Markenelemente wie „Tradition“ und wertkonservative Haltung zum Erfolgsfaktor wurden, lesen Sie ab Seite 1293.
Start in Nürnberg
Wenig mit Tradition und wertkonservativer Haltung zu tun hat schließlich das neueste Werk aus dem Fachverlag Hans Carl. Mitte September, kurz vor der drinktec 2017, ging unsere neue Webseite www.gradplato.com an den Start. Wir orientieren uns damit ganz neu, hin zu einem reinen Online-Auftritt, der noch dazu völlig frei zugänglich ist. Mit der BRAUWELT im Rücken gestalten wir auf www.gradplato.com Inhalte für Haus- und Hobbybrauer, Kleinbrauereien und kreative Köpfe. Damit unsere Stammleserschaft dabei nicht zu kurz kommt, finden Sie in dieser Ausgabe auf satten 24 Seiten Inhalte von GradPlato als Beilage. So liefern wir auch in gedruckter Form einen Eindruck, was GradPlato ausmacht. Ganz schön was los in diesem Oktober!
Wir Brauer haben es ja schon immer gewusst. Jetzt haben wir den wissenschaftlichen Beweis: Bier kann glücklich machen! Herausgefunden haben das Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie fanden heraus, dass die in Gerstenmalz und Bier vorkommende Substanz Hordenin (nicht Hordein) das Belohnungszentrum im Gehirn stimuliert, da Hordenin einen bestimmten Rezeptor in unserem Körper aktiviert. Aber, wie so oft bei der Forschung, die Untersuchungen gehen weiter … (S. 1239).
Eher nüchtern gestaltete sich der Blick auf die Hopfen- und Getreideernte beim diesjährigen Spalter Rohstofftag (S. 1237). Waren in den vergangenen Wochen die Mienen der Landwirte und Hopfenpflanzer noch zuversichtlich, weil die Trockenheit nicht so arg durchgeschlagen hatte, so ändert sich das angesichts der inneren Werte: „Durchschnittlich in der Menge, aber unterdurchschnittlich im Alphasäuregehalt“, bekannte Dr. Johann Pichlmaier, Wolnzach, in Spalt (S. 1237 sowie die aktuellen Alpha-Säurenwerte der Ernte 2017 auf S. 1242). Bei Braugerste deutet sich eine partienabhängig stark schwankende Qualität an, vor allem beim Eiweiß. Die Analysen laufen aber noch.
Apropos Forschung – Die Brauwissenschaft zeichnet sich durch ihre besondere Nähe zur Praxis aus. Auch dank eines Mittlers zwischen diesen Welten, der nun Jubiläum hat: die Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V., 1957 gegründet, feiert 2017 ihr 60-jähriges Bestehen. Seit Mitte des Jahres ist Dr. Stefan Kreisz, Erding, – selbst ein „Kind der Wifö“ – Vorsitzender des Wifö-Beirates. Wir sprachen mit ihm über die Erfolge der Wifö, ihren Nutzen für die Branche und seine Pläne für ihre Zukunft (S. 1260).
Brautechnische Exzentrik – Zerbster Bitterbier, Kniesenack oder Garley? Nie gehört? Wir schaffen Abhilfe: Ein Nebeneffekt der „neuen Leidenschaft am Bier(brauen)“ ist die Wiederentdeckung und auch Wiederbelebung ausgestorbener Bierstile. „Auch wenn viele Impulse für diesen Trend wieder einmal aus den USA kommen, hat die deutsche Braugeschichte für die deutschen Kreativbrauer doch viel mehr zu bieten als diesen Re-Import“, meint Günther Thömmes, Brunn/Österreich, und beschreibt – nach dem Broyhan in BRAUWELT Nr. 27-28, 2017, S. 800 – ab Seite 1254 Bierstile, die auch heute sicher noch (oder wieder) viele Biertrinker erfreuen würden.
Den Wolf brauen – Ebenso begeisterte Bierbrauer sind die „drei Maischerührer“ der Familie Gobron im belgischen Gouvy. Sobald Vater Pierre das Bierbrauen begann, waren die Kapazitäten der Brauerei schnell zu klein. Jetzt wurde neu konzipiert und ausgebaut, und nun können die „Brauer aus Leidenschaft“ in der Brasserie Lupulus (zu deutsch: kleiner Wolf) verschiedene Biere mit neuster Technik produzieren. Ab Seite 1244 stellen wir Ihnen das Turnkey-Projekt für Sudhaus und Abfüllung im Detail vor, das Potenzial hat, noch mehr Menschen glücklich zu machen …
„Die Menschen müssen wissen, welche Biere wir überhaupt produzieren und wie die schmecken.“ Dazu seien neue Ideen dringend gefragt, wie der Präsident des Baden-Württembergischen Brauerbundes Matthias Schürer bei der Eröffnung des 5. Brauertages in Stuttgart feststellte. Ein gutes Beispiel dafür war der dort erstmals verliehene „Goldene Zapfhahn“ für ein herausragendes Gastronomieobjekt. Mehr dazu ab Seite 1193.
Phänomenale Entwicklung – 2003 wurde der European Beer Star aus der Taufe gehoben. Seit der ersten Verleihung 2004 verzeichnet der „Michelin-Stern für Brauereien“ jährliche Teilnahmerekorde. „Eine phänomenale Entwicklung, die so vor 14 Jahren keiner erwartet hätte“, freute sich Oliver Dawid, Geschäftsführer Private Brauereien Bayern, angesichts von 2151 eingereichten Bieren. Die Gewinner wurden während der drinktec in München ausgezeichnet und die anschließende Nacht der Sieger war ein wahres Festival der Biere (S. 1193).
Neuer Ansatz – Innovationen entstehen beileibe nicht nur im Dunstkreis der Craft Bier-Szene – auch wenn unsere Beiträge über die 1. Deutsche Hobbybrauermeisterschaft in Stralsund (S. 1218), das Angebot für Craft Brauer auf der drinktec (S. 1221) oder das Porträt über Frankens kleinste Brauerei, die Braumanufaktur Hertl und ihre Biere (Stichwort: Gurken-Gose; S. 1216), das zunächst vermuten lassen. Nein, auch bei den eher klassischen Brauereithemen gibt es durchaus neue Lösungsansätze. So erläutert uns Dr. Konrad Müller-Auffermann, Freising, sein Forschungsprojekt, bei dem es um kürzere Gär- und Lagerzeiten, geringere Produktionskosten, Kapazitätserhöhung im Gär- und Lagerkeller, verbesserte Produktqualität und größere Flexibilität bis hin zur kontinuierlichen Gärung geht. Aber lesen Sie selbst (ab S. 1208)!
Vielfach unterschätzt – Bleiben wir beim Thema Hefe. „Natürlich“, möchte man sagen, standen in der Vergangenheit bei der Wahl des Hefestammes wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund. Ähnlich wie beim Hopfen schauen die Brauer aber jetzt auch vermehrt auf andere Vorzüge. Das Potenzial der biologischen Artenvielfalt ist gigantisch, wie Jason Hung, Kanada, in seinem flammenden Appell erklärt, die man nur zu nutzen wissen muss, um „dem unersättlichen Biertrinker neue verblüffende Biere präsentieren zu können“. Glänzende Aussichten ab Seite 1205!
Raffiniert kombiniert – Sowohl Vitalität als auch Viabilität sind wichtige Parameter für die Charakterisierung der Hefephysiologie. Unter realen Braubedingungen stehen sie selten in einem Zusammenhang. Das ist ein Problem für die Erfassung der Hefephysiologie, dem sich Dr. Takeo Imai, Japan, angenommen hat. Durch die Kombination von bestehenden Methoden hat er eine Möglichkeit zur gleichzeitigen Messung beider Parameter gefunden, die wir ab Seite 1210 vorstellen. Gewusst wie …
Nun ist sie auch schon wieder vorbei: Monate-, ja jahrelang wird sie geplant, vorbereitet und aufgebaut. Doch wie schnell vergehen diese fünf Messetage auf der drinktec in München. Sie war prall gefüllt mit Innovationen und Veranstaltungen, größer, vielfältiger und umfangreicher denn je. Und auch die Besucherzahlen stimmten. Eine Messe der Rekorde …
Messehighlights – Natürlich ist die aktuelle Ausgabe der BRAUWELT vom Geschehen rund um die Messe geprägt: Wir berichten über die Messehighlights, die Investitionsbereitschaft der Messebesucher und die ersten Ergebnisse der Besucherbefragung (S. 1153). Im Vorfeld der Messe wurde zudem die 5. Weltmeisterschaft der Biersommeliers ausgetragen (S. 1153). Stephan Hilbrandt aus Bonn konnte sich gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch! Und zum 3. Mal wurde dort der Ludwig-Narziß-Preis für Brauwissenschaft verliehen. In diesem Jahr ging der Preis an die TU Berlin, konkret an Dr. Philip Wietstock, Thomas Kunz und Prof. Frank-Jürgen Methner. Auch hier sagen wir herzlichen Glückwunsch! (S. 1154)
Neues fürs Sudhaus – Wir beginnen die thematischen Messerundgänge wie immer mit dem Blick aufs Sudhaus. Hier setzt sich der Trend der letzten Jahre fort: Die großen Anlagenbauer bauen sowohl für Groß wie für Klein, während die kleineren Anbieter mit pfiffigen Ideen für die Craft Brewer ebenfalls auf sich aufmerksam machen. „Bier oder Craft Bier – das ist hier nicht mehr die Frage“, titelt unser Autor Dr. Markus Fohr passenderweise und verrät im Beitrag, was er Neues fürs Sudhaus auf der Messe entdeckt hat (S. 1163).
Neue Ziele – In München gab es auch vieles zu sehen, was den Export von Bier erleichtert oder verbessert, aber dazu in einer späteren Ausgabe mehr. Das Thema Export beschäftigt viele, einfach ist der Einstieg ins Exportgeschäft aber nicht. Viele Fragen gilt es vorab zu klären: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, welche länderspezifischen Anforderungen gibt es und wie kommt mein Bier kostengünstig und in Top-Qualität hin? Solche Fragen werden beim 2. Export Forum German Beer beantwortet, zu dem wir auf Seite 1156 einladen. Wer nicht so lange warten möchte, findet erste technisch-technologische Antworten im Beitrag von Annemieke Hartman-Jemmett ab Seite 1168.