Verpackung
Erstmalig auf der BRAU Beviale 2008 präsentiert PETnology die Sonderschau „Packaging Wall of Excellence“. Innovationen entlang der Wertschöpfungskette für Kunststoffverpackungen finden hier ihr Schaufenster. Die „Packaging Wall of Excellence“ besteht aus modularen Elementen mit eingebauten Vitrinen, die als Ausstellungsflächen die Blicke auf sich ziehen. Begleitend zur „Packaging Wall of Excellence“ erscheint das neue PET-Jahrbuch „connecting comPETence“, das die Highlights der Branche präsentiert. Das hochwertige Printmedium wird jährlich erscheinen.
Rohstoffe
So heterogen wie die Sommergerstenaussaat in Europa begonnen hat, wird offensichtlich auch die Ernte ausfallen. Die ersten vorläufigen Ergebnisse zeigen sehr unterschiedliche Werte. Dennoch wird von einem Überschuss an Braugerste in Europa gesprochen. Krankheiten oder Fusarien sind in der Regel nur am Rande ein Thema.
Wasser
Vor circa einem Jahr tagte der Competence Pool Weihenstephan (cpw) das erste Mal zum Thema Wasser in den Räumlichkeiten des Lehrstuhls Maschinen- und Apparatekunde der TU München/Weihenstephan. Die Veranstaltung fand großen Anklang, sodass Dr. Karl Glas, wissenschaftlicher Leiter des cpw, am 18. und 19. September zum „2. Wasserseminar für die Getränke- und Lebensmittelindustrie“ lud. Rund 70 Teilnehmer aus Brauereien, der Getränkebranche und der Zulieferindustrie folgten der Einladung zum Erfahrungsaustausch nach Weihenstephan.
Markt
Zur Durchführung eines effizienten Marketings im GFGH mit Schwerpunkt „Außerhaus-Markt“ (früher Gastronomie-Bereich) sind eine größere Transparenz und die Entwicklung der jeweiligen Absatzsegmente sehr aufschlussreich. Offenbar bedienen viele kleinere regionale Verleger auch die Gastronomie. Deshalb werden in Zukunft die GFGH-Absätze an Verleger separat ausgewiesen.
Qualitätssicherung
Im Rahmen einer Nachrüstung hat Tuchenhagen Brewery Systems eine Hefepropagationsanlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Hefequalität und die Gäreigenschaften verbesserten sich dadurch signifikant.
Reinigung/Desinfektion
Die Anforderungen an die Reinigung und die Desinfektion im Brauereibetrieb haben sich merklich geändert. Neben der Effizienz sind Parameter wie Umweltschutz und Ökonomie nicht wegzudenkende Anforderungen. Die Haller Löwenbrauerei in Schwäbisch Hall verließ alte Wege und öffnete sich modernen Reinigungs- und Desinfektionsmethoden. Die gesamte Brauerei wurde mit Hilfe von Reinigungsspezialisten der Düsseldorfer Firma Ecolab aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachtet. Umwelt und der Geldbeutel sagen „Danke“.
Archiv
In vielen Brauereien wird entgastes Wasser nach dem Vakuum-, Kolonnen- oder Membran-Wasserentgasungsverfahren hergestellt. Die patentierte dänische Iso-Mix-Mischtechnik, die in erster Linie zum Mischen von Flüssigkeiten und zum Reinigen von Behältern entwickelt wurde, dient in Kombination mit einem Strippgas (CO2) auch zum Entgasen von Wasser. Das nach dem Prinzip der Druckentgasung arbeitende System entgast jetzt in der Mönchengladbacher Braustätte der Oettinger Brauereigruppe Wasser.
Archiv
Die Aufgabe lautet kurz und knapp: Messung von Alkohol und Extrakt unter der Berücksichtigung von gelöstem CO2. Das klingt einfach, ist es jedoch bei weitem nicht. Freier Welthandel bedeutet stark variierende Malzqualitäten, die Vielfalt an Biersorten wird immer größer, und Brauprozesse und -rezepturen werden immer vielfältiger. Eine robuste und trotzdem sehr genaue Messmethode, die perfekt an die geänderte Marktsituation mit exponentiell steigender Produktvielfalt angepasst wurde, ist die Kombinationsmethodik aus dem Hause Anton Paar.
Archiv
Technische Systeme werden zunehmend leistungsfähiger. Die Kehrseite der Medaille: Die zugrunde liegende Technik ist immer schwerer zu verstehen. Das gilt auch für Pumpen: Vom einfachen Aggregat, das nur die beiden Zustände ‚An’ und ‚Aus’ kennt, haben sie sich zu intelligenten Systemen entwickelt. Die steigende Komplexität der Pumpensysteme, deren Steuerungs- und Regelungstechnik, aber auch Aspekte der Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit führen zu erhöhten Anforderungen an Planer, ausführende Firmen und Betreiber. Grundfos hat darauf mit breit angelegten Weiterbildungsmöglichkeiten in den Kernbereichen Industrie, Wasserwirtschaft und Gebäudetechnik reagiert.
Archiv
Seit Mai 2008 wird die Brauerei Zoller-Hof für mindestens drei Jahre mit CO2-freiem Strom von der meistro Strom GmbH, Ingolstadt, beliefert. Mit einem Stromverbrauch von rund 1 000 000 kWh (einer Gigawattstunde) im Jahr ergeben sich durch den Anbieterwechsel enorme Einsparpotenziale bei der CO2-Emission. So reduziert die Brauerei Zoller-Hof ihre jährlichen CO2-Emissionen um über 600 Tonnen.