Archiv
In den letzten Jahren hat es eine ganze Reihe neuer Großgebinde wie Partykegs, Home Draft Systeme und PET-Kegs gegeben. Bei der Entwicklung fast aller dieser neuen Gebinde hat KHS beratend mitgewirkt und entsprechend die neue Abfüllanlage konzipiert und geliefert. So präsentiert der Maschinenbauer in Kooperation mit Lightweight Containers B.V. (NL) die Entwicklung und Vermarktung von Anlagen- und Abfülltechnik für das Einweg-Fass „KeyKeg®“. Bei diesem Gebinde handelt es sich um ein Einwegfass nach dem „Bag-in-ball“-Prinzip („Beutel in der Kugel“), welches speziell für die Abfüllung von Bier, (Schaum-)Wein und Apfelwein entwickelt wurde.
Management
Angesichts des erwarteten Konjunkturabschwungs sind immer mehr Unternehmen versucht, ihre Kosten durch Outsourcing oder Offshore-Aktivitäten zu senken. Doch Kostenreduzierungsmaßnahmen können für Unternehmen negative Folgen haben, wenn wichtige Erfolgsfaktoren außer Acht gelassen werden. Auch bleiben andere strategische Vorteile von Outsourcing und Offshoring wie erhöhte Flexibilität oder der Zugang zu externem Know-how oft ungenutzt. Unternehmen, die in Reaktion auf die wirtschaftliche Lage ihre Outsourcing- bzw. Offshore-Projekte im Innovationsbereich auf Eis legen, handeln ebenfalls nicht sehr umsichtig. In beiden Fällen kann zwar das Geschäftsergebnis kurzfristig positiv beeinflusst werden, jedoch stellen sich längerfristig Verluste ein, weil wertvolles Wissen und Erfahrung nicht in Anspruch genommen werden.
Archiv
Ein eingebautes CO2-Drucksystem, das erst vom Verbraucher aktiviert wird, bietet nach dem ersten Anstich bis zu 30 Tage frischen Fassbiergenuss. Die neuartige Technik sorgt für ungetrübten, unkomplizierten Fassbiergenuss: Keine Montage separater Anbauteile, kein Kauf von CO2-Patronen, kein Reinigen des Zapfhahns, auch wenn das Bier über mehrere Tage konsumiert wird. Will man das Bier über mehrere Tage genießen, muss man nur den Zapfhahn zurückschieben und das Fass kann zurück in den Kühlschrank. Gleichmäßiger Zapfdruck sorgt für Frische vom ersten bis zum letzten Glas. Gezapft wird über den bewährten integrierten Zapfhahn, der mit einer Schaumdrossel ausgestattet ist. So fließt das frische Bier schnell und tropffrei aus dem Huber easyKEG IPS ins Glas.
Archiv
Die Hertel GmbH hat es bereits im ersten Jahr ihres Bestehens auf die vom Wirtschaftsmagazin „Gewinn“ ausgeschriebene Liste der 100 besten österreichischen Jungunternehmer geschafft. Unter den weit über 1000 vorgeschlagenen Unternehmen setzte sich die Hertel GmbH mit ihrem Geschäftsführer Dr. Marcus Hertel nicht nur aufgrund des innovativen Charakters ihrer Produkte, sondern vor allem auch aufgrund der modernen, risikooptimierten Führung des Unternehmens durch.
Archiv
Der Fachverlag Hans Carl GmbH weist darauf hin, dass Leserbriefe nicht unbedingt die Meinung der Redaktion widerspiegeln müssen.
Verpackung
Nach fast dreißig Jahren packt die Carlsberg Deutschland Gruppe die Traditionsmarke Holsten Edel in der Steinie-Flasche (0,33 l) in einen neuen Kasten. Der Gerstensaft ist im modernen, tragefreundlichen 27er-Kasten (bisher 30er-Kasten) verfügbar.
AfG
Vorsorge macht nicht nur im Gesundheitswesen Sinn. Das kristallisierte sich auch im Laufe des Mineralwassertages am 9. Oktober 2008 heraus, den das Institut Romeis, Oberthulba, nun zum dritten Mal veranstaltete.
Verpackung
Im Streit um die fortschreitende Verbrauchertäuschung bezüglich des Verkaufs von Einwegflaschen im Mehrweg-Look beim Discounter Lidl hat sich Neues ergeben. Der Discounter Lidl wird Markenbiere und die Limonade Bioness nicht mehr in Einweg-Glasflaschen verkaufen, die Mehrwegflaschen zum Verwechseln ähnlich sehen. Im Rechtsstreit mit der Deutschen Umwelthilfe [EV] (DUH), deren Vorwürfe sich neben Lidl auch an die beteiligten Brauereien richteten, hat der Discounter eingelenkt und sich verpflichtet, den Verkauf der genannten Einweggetränke im Mehrweg-Look bundesweit einzustellen, „um Irritationen und Verwechslungen bei Kunden und im mehrwegorientierten Getränkehandel zu vermeiden“.
Verpackung
Zum Lidl-Vorwurf: „Die deutschen Brauereien kommen ihrer gesetzlichen Kennzeichnungsverpflichtung von Einwegbehältnissen aus der Verpackungsverordnung ohne Einschränkung nach“, erklärt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes e. V. Er ergänzt: „Ein Betrug kann Brauereien nicht vorgeworfen werden, da Glaseinwegflaschen eindeutig und zweifelsfrei als solche gekennzeichnet sind, was bei der Rückgabe auch erkennbar ist.“ Damit widerspricht Hahn den Anfang November in einer Pressekonferenz formulierten Vorwürfen der Deutschen Umwelthilfe, Brauereien würden eine Irreführung der Verbraucher beim Kauf von Einwegflaschen vorsätzlich herbeiführen wollen. Er stellt weiterhin richtig, dass die Brauereien keine erhöhten Pfandeinnahmen verbuchen würden, wenn, wie von der Deutschen Umwelthilfe unterstellt, lediglich das Mehrwegpfand von acht Cent bei der Rückgabe einer mit 25 Cent bepfandeten Einwegflasche ausgezahlt werden sollte.
Diverses
Ob Carlos Fernandez, CEO des mexikanischen Biermarktführers Grupo Modelo (Corona Extra), weiß, was er tut? Wir hoffen es mal. Zum Unmut vieler Aktionäre wiederholt er fast schon gebetsmühlenartig, sein Unternehmen werde niemals an InBev verkaufen. Am 16. Oktober hat Grupo Modelo deshalb das internationale Schiedsgericht angerufen. Der Grund: Der Verkauf von Anheuser-Busch an InBev verletze das Investitionsabkommen zwischen Grupo Modelo und Anheuser-Busch. Seit dem Bekanntwerden des 52-Milliarden-USD-Deals mit InBev meckert Carlos Fernandez, dieser Deal bedürfe seiner ausdrücklichen Zustimmung. Wie die Brauwelt berichtete, ist Grupo Modelo durch den Besitzerwechsel bei Anheuser-Busch indirekt betroffen. Grupo Modelo gehörte zur Hälfte Anheuser-Busch, und nun gehört es eben InBev.
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