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Der Fachverlag Hans Carl GmbH weist darauf hin, dass Leserbriefe nicht unbedingt die Meinung der Redaktion widerspiegeln müssen.

Verpackung

Nach fast dreißig Jahren packt die Carlsberg Deutschland Gruppe die Traditionsmarke Holsten Edel in der Steinie-Flasche (0,33 l) in einen neuen Kasten. Der Gerstensaft ist im modernen, tragefreundlichen 27er-Kasten (bisher 30er-Kasten) verfügbar.

AfG

Vorsorge macht nicht nur im Gesundheitswesen Sinn. Das kristallisierte sich auch im Laufe des Mineralwassertages am 9. Oktober 2008 heraus, den das Institut Romeis, Oberthulba, nun zum dritten Mal veranstaltete.

Verpackung

Im Streit um die fortschreitende Verbrauchertäuschung bezüglich des Verkaufs von Einwegflaschen im Mehrweg-Look beim Discounter Lidl hat sich Neues ergeben. Der Discounter Lidl wird Markenbiere und die Limonade Bioness nicht mehr in Einweg-Glasflaschen verkaufen, die Mehrwegflaschen zum Verwechseln ähnlich sehen. Im Rechtsstreit mit der Deutschen Umwelthilfe [EV] (DUH), deren Vorwürfe sich neben Lidl auch an die beteiligten Brauereien richteten, hat der Discounter eingelenkt und sich verpflichtet, den Verkauf der genannten Einweggetränke im Mehrweg-Look bundesweit einzustellen, „um Irritationen und Verwechslungen bei Kunden und im mehrwegorientierten Getränkehandel zu vermeiden“.

Verpackung

Zum Lidl-Vorwurf: „Die deutschen Brauereien kommen ihrer gesetzlichen Kennzeichnungsverpflichtung von Einwegbehältnissen aus der Verpackungsverordnung ohne Einschränkung nach“, erklärt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes e. V. Er ergänzt: „Ein Betrug kann Brauereien nicht vorgeworfen werden, da Glaseinwegflaschen eindeutig und zweifelsfrei als solche gekennzeichnet sind, was bei der Rückgabe auch erkennbar ist.“ Damit widerspricht Hahn den Anfang November in einer Pressekonferenz formulierten Vorwürfen der Deutschen Umwelthilfe, Brauereien würden eine Irreführung der Verbraucher beim Kauf von Einwegflaschen vorsätzlich herbeiführen wollen. Er stellt weiterhin richtig, dass die Brauereien keine erhöhten Pfandeinnahmen verbuchen würden, wenn, wie von der Deutschen Umwelthilfe unterstellt, lediglich das Mehrwegpfand von acht Cent bei der Rückgabe einer mit 25 Cent bepfandeten Einwegflasche ausgezahlt werden sollte.

Diverses

Ob Carlos Fernandez, CEO des mexikanischen Biermarktführers Grupo Modelo (Corona Extra), weiß, was er tut? Wir hoffen es mal. Zum Unmut vieler Aktionäre wiederholt er fast schon gebetsmühlenartig, sein Unternehmen werde niemals an InBev verkaufen. Am 16. Oktober hat Grupo Modelo deshalb das internationale Schiedsgericht angerufen. Der Grund: Der Verkauf von Anheuser-Busch an InBev verletze das Investitionsabkommen zwischen Grupo Modelo und Anheuser-Busch. Seit dem Bekanntwerden des 52-Milliarden-USD-Deals mit InBev meckert Carlos Fernandez, dieser Deal bedürfe seiner ausdrücklichen Zustimmung. Wie die Brauwelt berichtete, ist Grupo Modelo durch den Besitzerwechsel bei Anheuser-Busch indirekt betroffen. Grupo Modelo gehörte zur Hälfte Anheuser-Busch, und nun gehört es eben InBev.

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Heineken aufgepasst. Während die Niederländer noch darüber nachdenken, was sie mit ihren Cider-Marken Strongbow und Bulmers anfangen sollen, hat die SABMiller-Tochter in Ghana, Accra Brewery Limited (ABL), im Oktober Redd‘s serviert. Redd’s ist ein alkoholisches Premiumgetränk mit Apfelnote für die „moderne selbstbewusste Frau”.

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Indus Pride heißt die neue nationale Biermarke, die SABMiller im Oktober vorgestellt hat. Indus Pride, für das, wie stolz betont wird, 100 Prozent Gerstenmalz verwendet werden, soll die Vorherrschaft von Kingfisher auf dem indischen Biermarkt beenden. Kingfisher gehört United Breweries, an denen Heineken 37,5 Prozent hält. SABMiller ist die Nummer zwei in Indien mit 35 Prozent.

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Dürfen wir vorstellen: Keroche Breweries, Ostafrikas jüngster Brauer. Am 20. Oktober stellte Keroche seine Newcomer-Marken vor: Summit Lager und Summit Malt. Konkurrenz also für Tusker Lager, Tusker Malt und Guinness der East African Breweries EABL, bis dato Kenias größter Brauer.

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Der Schulterschluss von Heineken und Efes in Serbien heißt United Serbian Breweries (USB). Seine Geschicke lenkt ein gemeinsames Managementteam. Die ehemalige Efes-Brauerei in Pancevo wird geschlossen, die Kapazitäten der Brauereien in Zajecar und Novi Sad werden von 2,1 Millionen hl auf 1,5 Millionen hl Bier abgebaut. Das seien notwendige Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Sicherung der Rentabilität, heißt es in einer offiziellen Erklärung. Heineken hält 72 Prozent, Efes International 28 Prozent an USB.

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