Rohstoffe
Eine provokante Frage? Keineswegs! Der Strategiewechsel von ABInBev beim Hopfungskonzept der AnheuserBusch-Biere warf Fragen in der Hopfenwirtschaft auf. Wohin geht die Reise, wenn einer der Big Player großflächig von einer bestimmten Aromasorte zu anderen Aroma-, aber eben auch Bitterhopfensorten wechselt? Welche Zukunft haben Aromahopfen generell? Welche Möglichkeiten gibt es – für die Hopfenwirtschaft, für die Brauer? Das Resultat dieser Diskussionen führt zu einem Termin, der auch im Terminkalender der Brauer Platz haben sollte: Am 21. und 22. August wird in Tettnang der Deutsche Hopfentag 2009 stattfinden. Die Brauwelt sprach mit den Veranstaltern Dr. Johann Pichlmaier und Otmar Weingarten, Verband Deutscher Hopfenpflanzer, sowie Jürgen Weishaupt und Johann Heimpel, Hopfenpflanzerverband Tettnang, über ihre Ziele und Wünsche für den Hopfentag.
Archiv
Mr. Hutzler studied at the Center of Life Science in Weihenstephan on the subject of Technology and Biotechnology of Food. After specialization in molecular and microbiological analysis for the brewing and beverage sector, he performed his PhD work in the field of development and optimization of methods for the identification and differentiation of yeasts relevant for beverages. He worked as a scientific assistant at the Department for Technology and Brewery (II), Prof. Dr. E. Geiger, and among other duties was responsible for lectures and practical courses regarding biological control of operations and quality assurance.
Markt
Die Entwicklung der Brauereien mit einem Export von über 20 000 hl und die Bedeutung der einzelnen Absatzländer über 10 000 hl betrachtet der vorliegende Beitrag in Zahlen und Kommentaren.
Marketing
In der PR funktioniert es wie im Vertrieb: Der richtige Ansprechpartner muss bekannt sein, ein Termin realisiert und im persönlichen Gespräch ein passgenaues Angebot unterbreitet werden. Beinhaltet dieses für beide Seiten einen Gewinn, ist man im Geschäft. Wer nun sind die Adressaten in der PR, und mit welchen Angeboten können sie überzeugt werden?
Archiv
Georg Lechner und André Hagel, Tecklenborg, 2008, 288 Seiten mit zahlreichen, meist farbigen Abbildungen, 19,90 EUR.
Management
Die Anzahl der produzierten Sorten geht bei vielen Brauereien zurück, eine systematische Optimierung erfolgt jedoch selten. Der vorliegende Beitrag zeigt Möglichkeiten zur Bestimmung der Wirtschaftlichkeit der Produktion einer bestimmten Sorte auf. Bei Unwirtschaftlichkeit werden verschiedene Optionen der Produktionseinstellung vorgestellt und verglichen.
Qualitätssicherung
Kein Produkt ist für die Ewigkeit gemacht! Produkte unterliegen einem Lebenszyklus, der von den Bedürfnissen der Kunden sowie den technischen und technologischen Möglichkeiten maßgebend beeinflusst wird. Deshalb ist es erforderlich, sich laufend durch kleinere oder größere Innovationen dem Markt anzupassen. Dieser Prozess zeigt eine zunehmende Dynamik. Eine praxisnahe und strukturierte Vorgehensweise hilft diese Herausorderung erfolgreich zu meistern.
Archiv
Nachhaltige Entwicklung bedeutet, die Bedürfnisse der Gegenwart zu gewährleisten, ohne die nachfolgenden Generationen und ihre Bedürfnisse zu beeinträchtigen. Über 20 Jahre nach der Veröffentlichung des Brundtland-Reports zu dieser Definition hören wir die Botschaft wohl, allein es fehlt der Glaube an öffentliche wie private Institutionen, dass sie das Richtige zur richtigen Zeit tun. Allzu oft überwogen bisher die wirtschaftlichen Argumente über die zum Wohle der Umwelt oder zum Gemeinwohl. Die weltweite Wirtschaftskrise scheint diesen Trend teilweise umzukehren. Plötzlich tun sich zuvor undenkbare Projekte und Modelle auf. Brauer, die ernsthaft über eigene Aktivitäten beim Thema nachhaltige Entwicklung nachdenken, brauchen sich nur umzuschauen: Technik, Technologie und Wissen, alles ist plötzlich im Übermaß verfügbar.
Archiv
Die politischen Sterne stehen momentan nicht allzu gut für die Coca-Cola Company. So auch in Äthiopien. Der lokale Bottler war gezwungen im März 2009 die Produktion für mehr als zwei Wochen einzustellen. Der Grund: Coca-Cola erhielt keine Devisen für den Kauf dringend benötigter Teile wie Kronkorken. Die äthiopische Zentralbank kennt bei der Devisenpolitik kein Pardon und hält am Monopol für Währungstransaktionen fest. Die lokale Währung – der Bier, pardon, der Birr – ist nicht frei konvertierbar. Zudem herrscht Devisenmangel. Laut Internationaler Währungsfonds entsprechen die Devisenreserven des drittgrößten Landes in Afrika (nach Nigeria und Ägypten) gerade einmal dem Wert der Importe eines Monats. In der Vergangenheit hatten Unternehmen wie Coca-Cola, Staatsbetriebe und Firmen im Besitz der regierenden marxistisch-leninistischen Partei keine Schwierigkeiten, an ausländisches Geld zu kommen. Nun wohl nicht mehr. Angesichts der bedenklich schmalen Währungsreserven und der 2010 anstehenden Wahlen muss die Politik lebensnotwendigeren Importgütern wie Weizen und Kraftstoff den Vorrang geben. Kronkorken rangieren da unter „ferner liefen“.
Archiv
Nun ist es amtlich. Chinas Wettbewerbsbehörde lehnte Coca-Colas 2,4 Mrd-USD-Übernahmeangebot für den Safthersteller Huiyuan glatt ab. Mit Protektionismus habe die Ablehnung aber rein gar nichts zu tun, sondern mit dem im August 2008 eingeführten Anti-Monopol-Gesetz. Offiziell begründet China das Vorgehen mit akuter Gefährdung des Wettbewerbs. Der größte Safthersteller Chinas, Huiyuan, kontrolliert 8,5 Prozent des chinesischen Marktes für Obst- und Gemüsesäfte sowie 40 Prozent des Direktsaftmarktes. Coke beherrscht bereits mehr als die Hälfte des Softdrink- und zwölf Prozent des Obst- und Gemüsesaftmarktes.
