Archiv
Mit der ENBAFERM Containeranlage in der Staatsbrauerei Weihenstephan wurde Anfang Juli eine „Schau-Biogasanlage“ eröffnet, mit der biochemische und verfahrenstechnische Erkenntnisse bei der Erzeugung von hochwertigem Biogas aus Brauerei-Reststoffen in die Praxis umgesetzt wurden. Durch die Zusammenführung des zum Patent angemeldeten Hydrolyseverfahrens von ATRES engineering biogas und des patentierten ENBAFERM Biogas Prozesses der Anlagenbaufirma enbasys gmbh wurde die Fermentation von Brauerei-Reststoffen optimiert.
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Die Schweizer Brauszene erlebte in den letzten 150 Jahren Hochs und Tiefs. Auch wenn die verbrieften Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen, erlebt die Braubranche in der Schweiz erst seit den letzen zehn Jahren wieder einen regelrechten Aufwärtstrend. Die wachsende Biervielfalt wird geschätzt, und der Stolz auf das eigene Bier spiegelt sich auch im statistischen Teil dieses Beitrages. Wo Sonne ist, ist aber auch Schatten: Die politische Einflussnahme hat sich in den letzten Jahren ebenfalls deutlich verstärkt. Der Schweizer Brauerei-Verband ist somit gefordert.
Management
Im Zuge der derzeit auf dem gesamten Weltmarkt herrschenden Finanzkrise wird die 1A-Bonität und dadurch bedingt das „Rating“ von Unternehmen und Unternehmern zukünftig erheblich an Bedeutung gewinnen. Teil 1 ging unter handelsrechtlichen Aspekten der Frage nach, wie Unternehmen der Brauwirtschaft sowie Mineralwasserbetriebe dem großen Risiko der „Nichtfinanzierung“ durch Banken begegnen können. Teil 2 befasst sich mit den steuerrechtlichen Entscheidungen, während die Bewertungsmethodik Gegenstand des dritten Teils sein wird.
Markt
Eine Messe ist auch immer ein Stimmungsbarometer. Welche Erwartungen hat die Brau- und Getränkewirtschaft in diesem schwierigen Jahr? Welche Erwartungen hat sie an die Messe, welche Erwartungen generell an den Markt und die zukünftige Entwicklung? Wie nah ist der Silberstreif am Horizont, den alle so sehnsüchtig erhoffen? Wir haben sie gefragt. Wir haben Sie gefragt!
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Mehrere Vorträge beim 3. Wasserseminar für die Getränke- und Lebensmittelindustrie am 24. und 25. Juni 2009 in Waidring/Tirol, veranstaltet vom Competence Pool Weihenstephan (cpw) und dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, gingen auf das Thema „Biofilm“ unter den unterschiedlichsten Aspekten ein.
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Vor ein paar Jahren noch wäre das Szenario undenkbar gewesen. Risikoreiche Investitionen in Wein? Gibt’s doch gar nicht. Gibt es doch. Constellation und Foster’s bieten allein in Südaustralien 5000 ha Rebflächen zum Verkauf an. Und sie lassen wissen, dass sie durchaus noch mehr Weingärten loswerden möchten, sofern der Preis stimmt.
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Vielleicht ist es bloß ein Sturm im Bierglas. Weil aber jede Woche 50 Pubs dicht machen, machen sich die Gäste langsam Sorgen: Werden diese Pubs wieder neu eröffnen, sobald die Zeiten rosiger werden?
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O weh! Die Lobby der Asketen rückt der Alkoholindustrie massiv auf den Leib. Schlimm genug, dass Cricket-Star Andrew Symonds sich im Juni öffentlich und ausgiebig dem Alkohol hingab. Prompt flog er aus dem ICC World Twenty20 Cup in England. Vertragsgemäß hätte er laut Veranstalter Cricket Australia während der Tour nicht zum Glase greifen dürfen.
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Zahlen des Marktforschungsinstituts Roy Morgan Research zeigen interessante Entwicklungen bezüglich des Konsums alkoholreduzierter Biere zwischen 2001 und 2008 auf. 2001 nahmen Lightbiere mit unter 3,5 Prozent Alkohol 15 Prozent des Gesamtmarktes ein, während Medium-Ware mit 3,5 Prozent Alkohol auf zwölf Prozent kamen. 2003 erlebten beide Segmente mit 15 Prozent (light) beziehungsweise 13 Prozent (medium) eine Hochkonjunktur. Danach kehrten sich die Trends um. Die Medium-Biere legten auf 15 Prozent zu, während Lightbiere auf neun Prozent absackten.
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Wie Anfang Juli durch eine gezielte Indiskretion bekannt wurde, haben bereits im November 2008 die brasilianischen und belgischen Hauptaktionäre von AB-InBev den Aktionärsvertrag geändert und den Mindestanteil an Aktien am Konzern, den sie halten müssen, von gegenwärtig 46 Prozent auf 30 Prozent reduziert. Mit anderen Worten: Sie können Aktien abstoßen, müssen es aber nicht.