Rohstoffe
Zum deutschen Markt -- Der Binnen-Braugerstenmarkt läuft nur sehr zögernd an. Wegen preislicher Unzufriedenheit sowie nur langsam in Gang kommender Aussaat der Sommergerste sind die Bauern nicht bereit, auf die Preisvorstellungen der Mälzer einzugehen. Deren Rückrechnung aus dem Malzmarkt würde zu Braugersten- Handelspreisen von deutlich unter 30 DM/dt führen. Diese wiederum kann der Handel aus den Preisvorgaben der Erzeugergemeinschaften nicht erstellen. Auch vom Ausland her ist kein Druck auf den deutschen Markt erkennbar. Die Handelsforderungen liegen merklich über 30 DM/dt, je nach Frachtparität.
Rohstoffe
Brauweizen aus Sachsen -- Der Braugerstenverein Nord-Ost e.V. und insbesonders die Erzeugergemeinschaft Braugetreide Mittelsachsen w.V. befassen sich seit Jahresfrist sehr intensiv mit dem Engagement für Qualitätsbrauweizen zur Lieferung nach Bayern.
Reinigung/Desinfektion
Dampftrockner/Dampfreiniger -- Beim Durchströmen feuchten und verunreinigten Dampfes durch einen Dampftrockner werden Flüssigkeit und Feststoffpartikel abgeschieden. Welcher Sattdampf hat schon nach der Durchströmung einer längeren Rohrleitungsstrecke einen Dampfgehalt von 100%? Welche Rohrleitung ist nach der Montage absolut frei von Verunreinigungen? Der Einsatz von Dampftrocknern und - reinigern beschränkt sich nicht nur auf Systeme für Naß- und Sattdampf, ihr Einsatz wird in vielen Fällen auch für Heißdampfsysteme erforderlich. Dampftrockner sollten grundsätzlich vor jedem Dampfverbraucher eingesetzt werden, dessen Funktion durch Flüssigkeit (Kondensat) und Feststoffpartikel gestört werden könnte. Hierzu zählen: - Dampfbetriebene Antriebsmaschinen z.B.B.B.B. vor Sprühdampfgeräten.B.
Rohstoffe
Neu gegründet wurde die US Hop Dealers Trade Association. -- Die Organisation der amerikanischen Hopfenhändler wurde als Forum zur Diskussion aller Probleme, die die Branche betreffen, gegründet sowie als Bindeglied zwischen den Anbietern und Verwendern von Hopfen.
Rohstoffe
Mehltauresistenz bei Braugerste -- Eine zu starke Konzentration im Braugerstenanbau auf wenige Sorten mit der gleichen Resistenz gegen bestimmte Krankheiten führt nach einer Mitteilung der I.G. Pflanzenzucht GmbH, München, zu einer Anpassung der Erreger und zu einem Zusammenbruch der Resistenz. Gemessen an der Vermehrungsfläche, konzentriert sich der Sommergersten-Anbau derzeit zu etwa zwei Dritteln, in einigen Gebieten zu 100 Prozent, auf Sorten mit der sogenannten mlo-Resistenz gegen Mehltau. Die Gefahr, daß diese äußerst wirkungsvolle Resistenz sich in eine hohe Anfälligkeit wandelt, wird immer konkreter. Deshalb scheint die Erweiterung des Sortenspektrums durch Neuzüchtungen, die über einen anderen Resistenzhintergrund verfügen, sinnvoll. Hinzu kommt laut der I.G..
Rohstoffe
Hopfenerzeuger im Elbe-Saale-Gebiet stellen sich der Forderung nach hoher Qualität des Erntegutes -- Zum alljährlichen Hopfenseminar, das auch in der örtlichen Presse hohe Aufmerksamkeit fand, trafen sich die Erzeugerbetriebe der Hopfenverwertungsgesellschaft Elbe- Saale e.G. unter Teilnahme der Vertreter der Fachministerien Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am 17. und 18. Februar 1994 in der Fachschule für Agrarwirtschaft in Naumburg. Ausgehend von der Entwicklung des internationalen und nationalen Hopfenmarktes und der Entwicklung der Bierproduktion wurden die Ergebnisse der Hopfenernte 1993 analysiert, betriebswirtschaftliche Analysen vorgestellt und mit Unterstützung von Herrn Schmidt vom Hopfenlabor Wolnzach über Methoden und Probleme bei den Alphasäurenbestimmungen gefachsimpelt.
Rohstoffe
Deutsche Hopfensorten -- Perle: In der Brautechnik werden die Hopfensorten, die z. Zt. in Deutschland angebaut werden, vorgestellt. Dabei dient eine Broschüre der Centralen Marketinggesellschaft für Agrarwirtschaft (CMA) als Quelle, die Bilder stellte der Deutsche Hopfenpflanzerverband zur Verfügung. Die Aroma-Sorte Perle wird in der Hallertau, in Spalt, in Hersbruck und in Bitburg angebaut. Sie ist eine Züchtung des Hopfenforschungsinstituts in Hüll und besitzt gute Resistenzeigenschaften mit einem hohen Ertrag. Sie hat folgende Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten: - Welke: gut bis sehr gut; - Peronospera: gut; - Echter Mehltau: mittel. Die Reifezeit wird mit mittelspät angegeben. Der Durchschnittsertrag liegt bei 39 Ztr/ha.-i..
Diverses
Das mikrobiologische Brauereilabor: Grundarbeitsweisen - Keimdifferenzierung -- Ausstriche Ausstriche haben den Zweck, -ein Keimgemisch zu trennen; - einen isolierten Keim zu vermehren; - eine Probe direkt auf den Nährboden zu bringen. Der Quadrantenausstrich dient zur Trennung eines Keimgemisches bzw. zum Erhalt reiner Einzelkolonien für die Hefereinzucht. Nach folgendem Schema (Abb. 1) wird mit der Öse auf einer 90 mm-Platte ausgestrichen. Zwischen den einzelnen Arbeitsgängen wird die Öse ausgeglüht (und abgekühlt)! Der modifizierte Quadrantenausstrich (Abb. 2) nutzt den vorhandenen Raum besser aus und läßt sich notfalls auch auf kleinen Petrischalen durchführen. Ein einfacher Ausstrich mit der Öse wird durchgeführt, um aus einer reinen Kolonie mehr Zellmaterial zu erhalten (Abb. 3) .
Diverses
Sekundärkontaminationen im Abfüllbereich -- In den letzten Jahren konnte eine auffällige Zunahme von Sekundärkontaminationen im Abfüllbereich verschiedener Brauereien beobachtet werden (vgl. Tab. 1). Bei din Reklamationen handelt es sich meistens um einzelne Flaschen oder Fässer, die von unterschiedlichen Bierschädlingen befallen sind. Bei der Untersuchung werden gewöhnlich Lactobacillus brevis, Pectinatus- und Megasphaera-Stämme sowie - meist im Gemisch mit diesen obligaten Bierschädlingen - auch Essigsäurebakterien, Enterobacteriaceen und Fremdhefen festgestellt. Besonders unangenehm bei derartigen Streukontaminationen ist die Tatsache, daß Reklamationen und Retouren auftreten, bei der biologischen Betriebskontrolle aber häufig keine Befunde vorliegen..
Diverses
Taxonomierung getränkespezifischer Mikroorganismen -- Im Laufe mehrerer Jahre wurden in der Kulturensammlung des Lehrstuhls für Technologie der Brauerei I ca. 550 Laktobazillenstämme (LAB) hinterlegt. Alle diese Stämme sind Praxisisolate aus dem Brauerei- und AfG-Bereich. Aufgrund ihrer Herkunft und phenotypischen Eigenschaften können sie drei großen Gruppen zugeordnet werden: Gruppe 1: Laktobazillen zur biologischen Maische- und Würzesäuerung (thermophile Stämme); Gruppe 2: bierschädliche Laktobazillen; Gruppe 3: limonadenschädliche Laktobazillen mit Vertretern auch im Biersektor. Dabei kristallisierten sich in jeder Gruppe spezielle Stämme heraus, die im Rahmen der Doktorarbeit von Dipl.-Ing. Ingrid Bohak taxonomiert und zum Teil neu beschrieben werden.h. Dr. amylovorus handelt, bzw. b.
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