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Belgien Echte Hausbrauerei in Belgien. -- In Deutschland geht die Zahl der Hausbrauereien auf die 150 (s.rzenfarbenes Bier vom Scotch-Typ Speciale Dark Miroir. Das Weißbier hat eine Schüttung aus Gerstenmalz, Brabanter Weizen und Hafer, wird mit Hopfen der Sorte Hallertau aus Aalst gehopft und mit einer bekannten Weißbier-Kräutermischung aus Koriander und Apfelsinenschalen gewürtzt. Das Speciale Dark wird mit einer Mischung von fünf Sorten Gerstenmalz (von Pilsmalz bis Schokoladenmalz) gebraut, ebenso gehopft wie das Weißbier und mit Süßholz sowie Apfelsinenschalen vesetzt. Kurios hören sich die Öffnungszeiten an: sonntags bis donnerstags von 10 bis 25 Uhr, freitags und sonnabends von 10 bis 26 Uhr..

Markt

Die 25 größten Biermarken mit ihrem Jahresausstoß 1993 und 1992 sowie den Werbeaufwendungen -- Diese Aufstellung der 25 größten Biermarken zeigt speziell die sogenannten Stammarken mit ihrer Ausfuhr, allerdings ohne Light- und Alkoholfrei-Anteil, sofern er unter der Dachmarke vertrieben wird. Sie spiegelt das Größenverhältnis der Markenbrauereien deshalb besser wider, weil auch die Ausfuhranteile für eine Marke in Zukunft im Rahmen der europäischen Marktbetrachtung eine wesentliche Rolle spielen. Es folgen dann wiederum vier Brauereien, nämlich Veltins, König, Paulaner und Henninger, die zwischen 1,8 und 2,08 Mio hl liegen. In der weiteren Rangfolge erscheinen Diebels mit 1,6 Mio hl, Licher mit 1,5 Mio hl. DAB, Schultheiss und Binding haben einen Ausstoß von 1,3 bis 1,4 Mio hl..

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Griechenland Heineken bleibt Marktführer. -- Mit einem Ausstoß von 3,5 Mio hl aus drei Braustätten blieb die Heineken-Tochter, Athenian Breweries, im Jahr 1992 mit einem Marktanteil von 80% weiterhin absoluter Marktführer. Die Nummer 2 ist Henninger Hellas, die über drei Braustätten verfügt, von denen im vergangenem Jahr nach einem Bericht in Bier aktuell Nr. 2, 1994, herausgegeben von der Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Brauwirtschaft, Bonn, zwei stillgelegt wurden. Jetzt braut Henninger Hellas nur noch in Saloniki, und zwar rund 400 000 hl. Bei diesem Unternehmen stehen Änderungen in den Besitz- verhältnissen (Boutaris/United Destillers/Guinness) sowie des Namens in Nordgriechische Brauerei bevor. 270 000 hl. Der Importbieranteil erreichte 1992 etwa 5 bis 6%..

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Japan Sapporo mit leichtem Plus. -- In Japan ist die Nachfrage nach Bier 1993 um 2% gesunken. Die Sapporo Breweries Ltd., Tokio, konnte dagegen nach eigenen Angaben ein leichtes Plus von 0,4% auf etwas über 13 Mio hl erzielen. Black Label Draft stieg um 3% und wurde damit wieder die Nummer 1 unter den Exportbieren Japans. Positive Entwicklungen zeigten auch das Sapporo Draft Light Calorie Half mit 50% weniger Kaloriengehalt und Sapporo Baisen Draft, ein vollmundigeres, dunkles Bier. Der Absatz an Wein sank um 2,6%, der an Spirituosen um 14,6%. Der Absatz an alkoholfreien Erfrischungsgetränken stieg bei Sapporo um 20,7%, obwohl die landesweite Nachfrage um 5% abgenommen hat. Die Sapporo-Geschätsleitung führt dies auf die Einführung von mehr als 30 neuen Getränken zurück.

Markt

Der Anmeldeschluß für die diesjährige DLG-Qualitätsprüfung für Bier ist der 10. Juni 1994. -- Nähere Einzelheiten können bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, Frankfurt a.M., unter der Telefonnummer 069/24788367 abgerufen werden.

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Kanada Labatt erhielt US-Patent für Ice Beer. -- Die Labatt Brewing Co. hat ein US-Patent für ihren Herstellungsprozeß für Ice Beer erhalten. Jetzt will die kanadische Brauerei ihre Anstrengungen verdoppeln und Molson Cos. zwingen, die Ice-Beer-Produktion zu stoppen. Labatt hat eine Klage wegen Verletzung des Patents eingereicht. Darüber hinaus reklamiert Labatt über seine Handelsmarke alle Rechte bezüglich Aussagen, die beer and ice in einen Zusammenhang bringen. Labatt hat für den Herstellungsprozeß von Ice Beer Patente in Kanada und 70 weiteren Ländern angemeldet. Dieses Bier ist derzeit das beliebteste Importbier in Japan.

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Mexiko Bierexporte stiegen um 8,1%. -- Nach einem Bericht des National Beer Industry Council sind die mexikanischen Bierexporte 1993 um 8,1% auf 2,3 Mio hl angestiegen. Für das laufende Jahr wird eine Steigerung um 10% erwartet, vor allem durch zunehmende Exporte nach Europa, Asien und Lateinamerika. In den Monaten Januar bis November 1993 hatte der mexikanische Bierausstoß rd. 37 Mio hl ausgemacht.

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Niederlande Gekröntes Brunnenwasser bei Alfa. -- Der niederländische Staatssekretär für Wohlfahrt, Volksgesundheit und Kultur hat das Brauwasser der Alfa Brouwerij Meens Bierbrouwerij B.V. in Schinnen offiziell als natürliches Mineral- und Brunnenwasser anerkannt. Seit 1870 gewinnt die Brauerei ihr Wassser aus dieser Quelle in Thull. Das Wasser wird aus einer Tiefe von 152 m gepumpt. Da jährlich nur eine begrenzte Menge Brunnenwasser gefördert werden darf, werden von Alfa alle Bierflaschen gesondert mit Laserstrahlen numeriert. Das Brauwasser von Alfa gehört damit zu den nur zehn anerkannten Mineralbrunnen der Niederlande. Auf den Etiketten wird angegeben, daß das Bier mit Brunnenwasser gebraut worden ist. Der Werbespruch lautet mit gekröntem Brunnenwasser..

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Niederlande Jubilator zum 250jährigen Bestehen. -- Zu ihrer 250-Jahr-Feier hat die niederländische Dommelse Bierbrouwerij en Starkbier Dommelsch Jubilator auf den Markt gebracht, zu dessen Schüttung ausschließlich Malz verwendet wird. Die Märzenfarbe rührt vom Münchner Malz her, gehopft wird mit Saazer. Dem Stammwürzegehalt von 16,75% entspricht der Alkoholgehalt von 7 Vol.-%. Für ihr Weißbier Korenwolf verwendet die Gulpener Bierbrouwerij vier in ihrer Süd-Heimat vorkommende Getreidearten, einige Kräuter und Fliederblüten. Dieses Mehrkorn-Weißbier wird obergärig gebraut, nicht filtriert und auch nicht pasteurisiert und mit 5% Alkoholgehalt auf Flasche und auf Fässer abgefüllt..

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Niederlande Oranjeboom verzichtet auf eigene Sorte. -- Die frühere Verenigde Bierbrouwerijen Breda-Rotterdam B.V. (V.B.B.R.), die 1982 nach fünfzehnjähriger Abstinenz den Markennamen Oranjeboom wieder eingeführt hatte und jetzt selbst den Namen ihrer Braustätte Breda angenommen hat, bereinigt ihr Sortiment. Die ursprünglich Drie Hoefijzers Klassiek genannte Sorte, die erst 1992 in Klassiek 1628 umgetauft worden war, wird aus dem Markt genommen. An ihre Stelle tritt die Sorte Palm der gleichnamigen belgischen Brauerei.

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