Ausstoß an ankoholfreiem Bier und Malztrunk 1993 (hl) -- Tabelle
Ungarn Dynamischer AfG-Markt -- Der Markt für Erfrischungsgetränke, Fruchtsäfte und Mineralwasser hat sich in den letzten Jahren in Ungarn dynamisch entwickelt. Der Pro-Kopf-Verbrauch an alkoholischen Getränken dürfte in Ungarn z.Zt. bei 70 l liegen und bis zum Jahre 2000 auf 80 l ansteigen. Offiziellen Statistiken zufolge ist die Inlandsproduktion 1992 auf 4,8 Mio hl gestiegen, gegenüber 3,1 Mio hl im Jahre 1990, und 1993 auf 4,71 Mio hl wieder leicht zurückgegangen. Allerdings werden diese Zahlen von Marktkennern als zu niedrig eingestuft. Bei den kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken besitzt Coca-Cola einen Marktanteil von etwa 50%. Aber auch Pepsi-Cola ist dabei, seine Position auszubauen und zu stärken..
Leitfaden zum EU-Öko-Audit -- Auf der Sitzung des Umweltausschusses des Deutschen Brauer-Bundes Anfang Mai in Düsseldorf ist beschlossen worden, einen Leitfaden zur Umsetzung der EU-Öko-Audit-Verordnung ausarbeiten zu lassen. Mit der Ausarbeitung wurde die VLB Berlin, Forschungsinstitut für Qualitätssicherung und der Lehrstuhl für Energie und Umwelttechnik der Lebensmittelindustrie der TU München-Weihenstephan beauftragt. Der Leitfaden ist als Orientierungshilfe und Einstieg in die betriebliche Umsetzung der Verordnung gedacht. Der Leitfaden soll Ende Oktober 1994 dem Deutschen Brauer-Bund vorgelegt werden..
Vietnam Tuborg International gründet Joint Venture -- Tuborg International hat die Genehmigung erhalten, mit der Hue Brewery ein paritätisches Joint Venture zu gründen. Durch dieses mit 24 Mio Dollar kapitalisierte Joint Venture soll die Kapazität der Bierherstellung in Vietnam auf 3 Mio hl verdoppelt werden.
Ersetzt die CE-Kennzeichnung das GS-Zeichen? -- Neben der Harmonisierung von Normen und Vorschriften möchte die Kommission der Europäischen Union Vertrauen in die Qualität von Produkten schaffen, um Handelshemmnisse in der EU zu beseitigen (1). Die Erzeugnisse werden daher der CE- Kennzeichnung unterworfen.
Diskussion um Getränkepreise in der Gastronomie -- Die deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren (DHS) kritisierte die Entscheidung des Bundestagsauschusses, wonach Bier und andere alkoholische Getränke in der Gastronomie billiger sein dürfen als alkoholfreie Getränke. Nach Ansicht des DHS würden gerade jüngere Leute mit geringerem Einkommen weiterhin zu alkoholischen Getränken greifen, anstatt einen gesünderen Soft-Drink zu bestellen. In diesem Zusammenhang zitierte die DHS auch eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums, nach der nur etwa die Hälfte aller 14- bis 15jährigen gänzlich auf Alkohol verzichten. Nach dieser Studie konsumiert jeder fünfte männliche erwachsene Deutsche täglich mehr als die bereits als gesundheitsschädlich eingestufte Menge von 40 g Alkohol/Tag. Am 23..
Der Braugerstenmarkt 1994 könnte attraktiver werden. -- Bei mengenmäßig im Vergleich zum Vorjahr stabilen Verhältnissen und dünner Versorgungsdecke bei den Mälzereien seien teilweise schon 34 DM/dt von den Mälzereien akzeptiert worden. Das gute Exportgeschäft nach zeitweisem Ausbleiben dänischer und französischer Angebote hat die Preise ebenfalls stabilisiert. Speziell im Norden sind 50% der Ernte über Kontraktpreise gebunden.
Niederlande Bierexporte gestiegen -- Der niederländische Bierexport ist 1993 um 6% auf 8 Mio hl angestiegen. Dagegen ist der Inlandsabsatz um 6% gefallen. Insgesamt haben die 16 Brauereien in 18 Betrieben im letzten Jahr 20,4 Mio hl gebraut, 1% weniger als 1992. Der Pro-Kopf-Verbrauch fiel von 90,2 l im Jahre 1992 auf 85,2 l. Der Durchschnittsverbrauch an alkoholfreiem und alkoholreduziertem Bier nahm um 2 l auf 5,3 l pro Kopf ab. In die USA wurden 1993 3,2 Mio hl Bier geliefert, nach Spanien 0,7 Mio hl, nach Großbritannien 0,6 Mio hl und nach Deutschland 0,4 Mio hl. Wichtigster Bierlieferant war Belgien mit 0,5 Mio hl. Dagegen wurden nur 48 000 hl niederländisches Bier nach Belgien exportiert.
Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen. Was bringt die vierte Novelle zur Gefahrstoffverordnung Neues? -- Die vierte Novelle zur Gefahrstoffverordnung schließt die Lücke im Einstufungs- und Kennzeichnungsrecht für Zubereitungen. Neben dem Gebot, nunmehr jede Zubereitung daraufhin zu überprüfen, ob sie als gefährlich einzustufen ist, wurde den Herstellern auferlegt, zu den gefährlichen chemischen Produkten das jetzt neu eingeführte EG-Sicherheitsdatenblatt mitzuliefern.
Gär- und Lagertanks -- Die Gärung ist der Schlüssel zur Bierqualität. Mit der Gärung fixiert man Wohlgeschmack, Bekömmlichkeit und Aussehen des Bieres. Der Autor des nachfolgenden Beitrags untersucht, was - angefangen bei der Planung und Konstruktion über die Werkstoffbehandlung -bei Mälzereien an Aufstellgrundsätzen, dem Automatisierungsgrad oder den Kühlverfahren, bei Gär- und Lagertanks beachtet werden muß, um eine gute Bierqualität zu erzielen.
Minicrasch vor dem Halbjahres-Ultimo -- Mitte Juni 1994 verabschiedeten sich ausländische Investoren gleich serienweise vom deutschen Aktienmarkt. Am 20. Juni suchte ein Mini-Crash mit Tagesverlusten um die 5 Prozent die Börse heim. Der Index DAX unterschritt die 2000er-Linie deutlich. Die folgenden Erholungstage konnten diese Marke zwar zeitweise wieder übertreffen, aber keinen vollen Ausgleich für die vorangegangenen Einbußen bringen. Die Ursachen-Analysen bringen ein ganzes Spektrum von Gründen an den Tag. Die Schneider- und Procedo-Pleiten wirkten immer noch nach, dazu kam ein handfester Kursrutsch des US- Dollars auf zeitweise unter 1,60 DM. Das ist die aktuelle Szenerie, vor der sich der Halbjahres-Ultimo am Kapitalmarkt abgespielt hat. Demgegenüber mußten z.B.
Lohnsteuernachforderungen des Finanzamtes -- Fordert das Finanzamt in einem Haftungsbescheid vom Arbeitgeber Lohnsteuer wegen Zuwendungen von Arbeitslohn in einer Vielzahl von Fällen nach, so ist die Höhe der Lohnsteuer trotz des damit verbundenen Arbeitsaufwandes grundsätzlich individuell zu ermitteln und nicht mit einem durchschnittlichen Steuersatz zu schätzen. Etwas anderes gilt dann, wenn entweder die Voraussetzungen des _ 162 AO für eine Schätzung der Lohnsteuer vorliegen, oder der Arbeitgeber mit der Berechnung der Haftungsschuld mit einem durchschnittlichen Steuersatz einverstanden ist (BFH-Urteil vom 17. 3. 1994 VI R 120/92, StED 1994, S. 295).
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Auftakt der Ideenschmiede
Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH
-
Stabile Performance
Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG
-
„Wirtschaftlich zufriedenstellend“
Bitburger Braugruppe GmbH
-
Windenergieanlage stärkt Energieunabhängigkeit
Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG
-
Alkoholfreies Portfolio erweitert
BRLO GmbH