Diverses
Greineder, P. J.: Veränderungen der Umwelt - und Energiepolitik und deren Auswirkungen auf das Biergeschäft - - Während der letzten Jahre mußten sich Getränkeunternehmen und Brauereien auf zunehmend umweltpolitische Gesetze und Verordnungen einstellen. Neue politische Denkhaltungen zwingen in der Zukunft zu weiteren erheblichen Anstrengungen.
Diverses
Mikrobiologische Qualitätssicherung in der Brauerei. Trinkwasseruntersuchung -- Bei Eigenwasserversorgung durch Brunnen muß dieses Wasser in Brauereien und Erfrischungsgetränkebetrieben Trinkwasserqualität besitzen. Dies gilt nicht für das Produktionswasser, sondern auch für das gesamte Nutz- und Brauchwasser (Reinigungs- und Spülvorgänge). Kesselspeisewasser sowie Kühlwasser für Kondensatoren in Kühleinrichtungen wird weniger streng beurteilt. Gesetzliche Grundlagen: Die Anforderungen an ein Trinkwasser sowie die Untersuchungsmethoden sind in der Trinkwasserverordnung vom 5.12.1990 festgelegt. Die bisher gültigen Verordnungen sind damit überholt. Anforderungen: Trinkwasser muß frei von Krankheitserregern sein. Deshalb wurde Escherichia coli als Indikatorkeim definiert. E.B. + 4 Std.
Diverses
Integration eines Hygiene-Gesamtkonzeptes in die Qualitätssicherung -- Steigende Qualitätsanforderungen der Verbraucher, lange Vertriebswege und das Mindesthaltbarkeitsdatum erfordern den Einsatz neuester Technik und Produktionstechnologien. Die Aufrechterhaltung der hohen Qualität verlangt den konsequenten Einsatz eines Qualitätssicherungssystems, welches den Herstellungsprozeß von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt lückenlos begleitet und dokumentiert. Das Hygienegesamtkonzept ist Teil dieses Qualitätssicherungssystems.
Diverses
Sensorische Betriebskontrolle -- Die chemische Analytik gibt zwar auch in Teilbereichen einen degustatorischen Einblick in das Getränk, doch welche Betriebe sind so eingerichtet, jeden sensorischen Fehler zu analysieren. Durch die Überlagerung von Geruchs- und Geschmacksfehlern ist es oft schwer, die Fehler selbst zu lokalisieren. Die Verkostung ist deshalb schon vonnöten, da der Konsument das Bier ja nicht nach den Analysenwerten trinkt, sondern nach Aussehen, Geruch und Geschmack! Das Zünglein an der Waage ist wie Dr.-Ing. Klaus Litzenburger anläßlich des 27. Technologischen Seminars 1994 in Weihenstephan ausführte, die Degustation, welche Produktionsschritte und das Produkt freigibt. Um solche sensorischen Kontrollen durchzuführen, müssen natürlich auch die Mitarbeiter bzw..
Diverses
Produkthaftung und ihre möglichen Folgen -- Der Bundesgerichtshof hat jetzt in Sachen Karies und Nuckelflaschen für Kleinkinder ein Urteil gefällt, das für alle Getränkehersteller ungeahnte Folgen haben kann. Zum dritten Mal hat der Bundesgerichtshof damit seine Rechtsprechung zur Produkthaftung in Sachen Nuckelflaschen verschärft. Im Januar 1994 war Nestl-Alete wegen unzureichender Warnung vor dem Nuckeln von Kindertee verurteilt worden, bereits im November 1991 traf es Milupa. In der mündlichen Begründung des jüngsten Urteils wurde betont, daß die Hersteller insbesondere auch auf die Wirkung des eigenen Produktes in Kombination mit anderen achten müssen. Die beklagte Fa. Hier werden Verbraucherschutz und Produkthaftung doch eindeutig zu weit getrieben.B..
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Moderne Prozeßführung mit On-line-Sensorik am Beispiel der Sauerstoff-Überwachung -- Wie alle anderen Getränke wird auch Bier mit den empfindlichsten analytischen Instrumenten des Menschen - mit Zunge, Nase und Augen - geprüft. Die Geschmacksstabilität sowie die Haltbarkeit sind signifikant für die Qualität der gebrauten Biere. Diese Qualitätsmerkmale sind verständlicherweise von den verschiedensten Parametern abhängig. Unter anderem hat der im Bier vorhandene Restsauerstoffgehalt einen wesentlichen Einfluß auf diese Faktoren.
Diverses
Standortbestimmung: Bierausschank und Qualität in der Gastronomie -- Der Faßbieranteil in Deutschland ist im Zeitraum von 1980 bis 1991 um 5% auf 22% gesunken. Dies hat verschiedene Ursachen: Unter anderem trinken die Verbraucher ihr Bier zunehmend lieber zu Hause; außerdem ist der Preis für Faßbier deutlich höher als bei Flaschenbier und steigt schneller als der für Flaschenbier (1).
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Filtration auf der Brau '94 -- Nach der Brau '94 hat unser Autor eine Bilanz gezogen, was die Schwerpunkte, aber auch die Botschaften der Filterzulieferindustrie gewesen sein könnten. In diesem Sinne kommen hier die Firmen selber zu Wort und konnten zu diesen Fragen Stellung nehmen. Eine persönliche Beurteilung wird am Ende der Publikation vorgenommen.
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Technologie vom Faß -- Technology on Tap lautete unlängst die Überschrift eines Aufsatzes, der sich in der texanischen Tageszeitung The Dallas Morning News über zwei Seiten erstreckte. On tap ist darin doppeldeutig, heißt es doch sowohl angestochen als auch verfügbar. Der Artikel berichtete über neue Hefen, die von Professor Dr. Ulf Stahl vom Institut für Gärungsgewerbe und Biotechnologie zu Berlin und Dr. Reisuke Takahashi, dem Leiter der Zentrallaboratorien für Schlüsseltechnologie der Kirin Brewery Co. in Yokohama, auf der Jahrestagung der American Chemical Society in Washington vorgestellt worden waren. Da bei Verwendung dieser neuen Stämme die Reifedauer auf wenige Tage verkürzt werden könnte, ließen sich in den Brauereien Millionen an Dollars Kosten an Lagerzeit einsparen. Dr. Dr. U.
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Filtrationsprobleme durch Kontamination mit Bakterien -- Das 28. Technologische Seminar, das unter Leitung von Univ.- Professor Dr. Werner Back, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I, TU München-Weihenstephan, z.Zt. in Weihenstephan abgehalten wird, erreichte in diesem Jahr mit über 500 Teilnehmern einen neuen Rekord. Dies ist ein erneuter Beweis für die Beliebtheit dieser Veranstaltung bei den Brauereitechnikern im In- und im nahen Ausland. Die aktuellen, sehr praxisbezogenen Themen reichten in diesem Jahr von modernen Sudhausanlagen, Gerste- und Malzanalyse, Filtration, mikrobiologische Probleme bis hin zur Sensorik und Bierinhaltsstoffen und deren Verhalten im Brauprozeß. Einen guten Einblick in laufende Forschungsarbeiten gaben die Referenten des Doktorandenkolloquiums.a. 1, 1995).
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