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Die Coors Brewing Co., Golden, Col., meldete auch für das zehnte Jahr in Folge 1994 eine Steigerung ihres Bierabsatzes, und zwar um 2,7% auf 23,8 Mio hl. Nach Angaben von Peter Coors wurde der Zuwachs durch die steigende Nachfrage vor allem nach Coors Light, Zima, Clearmalt und Coors Arctic Ice erreicht, aber auch nach Killians's Irish Red und nach einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Saisonbieren. Lt. Peter Coors ist sein Unternehmen das einzige in der US-Braubranche, das zehn Jahre hintereinander Steigerungen im Bierabsatz hat erzielen können. Für 1995 soll der Trend zu Spezialbieren anhalten, auch mit Coors Arctic Ice und Coors Arctic Ice Light (s. o.). Schwierigkeiten hat Coors mit seinem farblosen Malzgetränk Zyma bekommen. Dies wurde aber von Coors entschieden zurückgewiesen..
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Im laufenden Jahr hat das Institute of Brewing zusammen mit der American Homebrewers Association und der Association of Brewers u.a. folgende Veranstaltungen geplant: - Nationale Konferenz für Mikrobrauer und Pubbrauer mit Ausstellung in Austin vom 23. bis 26. April 1995: mehr als 1200 Teilnehmer und über 140 Aussteller werden erwartet. Das Motto lautet: Texas is Brewing: Experience the Diversity. Die Vorträge behandeln alle wichtigen Punkte des handwerklichen Brauens. Abgehalten wird auch eine Blindverkostung mit Michael Jackson, Charlie Papazian und Stephan Beaumont. Im Anschluß an die Veranstaltung werden mehrere Brauerei-Besuchstouren angeboten. - National Homebrew Conference in Baltimore vom 14. bis 17. Erwartet werden mehr als 500 der besten Hobbybrauer der Welt. bis 10.a. 469). Dr..
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Bestellt man heute in einer Bar in den USA ein Bier, dann kommen sicher die folgenden Gegenfragen: - Welches Bier? - Welches Light? - Ein Ice Draft oder ein Draft Ice oder Dry Ice oder Arctic Ice? - Lemon oder Zitrone? - Alkohol oder alkoholfrei? In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die amerikanische Bierszene total geändert. Die Brauindustrie hat sich von einer der langweiligsten Industrien zu einer der innovativsten entwickelt. Die Bandbreite an verfügbaren Bieren hat sich in unbeschreiblicher Weise vergrößert. Die Trinkgewohnheit der amerikanischen Bierkonsumenten hat sich in den letzten drei Jahren in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit geändert. Der berühmte Miller-Slogan: Schmeckt großartig; belastet nicht so stark könnte für die ganze Branche gelten. Budweiser Budweiser 2..
Rohstoffe
Braugerste der Ernte 1994 wurden im Januar/Februar 1995 auf der Basis > 40,00 DM/dt gehandelt. -- Eine Abschwächung des Marktes ist nicht zu erkennen. Für neue Braugerste der Ernte 1995 werden seitens der Landwirtschaft kaum Abschlüsse getätigt, trotz der Vorvertragsempfehlungen, die 3 bis 4 DM/dt höher sind als im Vennen. Für neue Braugerste der Ernte 1995 werden seitens der Landwirtschaft kaum Abschlüsse getätigt, trotz der Vorvertragsempfehlungen, die 3 bis 4 DM/dt höher sind als im Vorjahr.
Rohstoffe
Die Malzeinfuhr nach Deutschland belief sich 1994 nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes auf 411 187 t (- 2,9%). -- Geht man davon aus, daß der gesamte Malzverbrauch der deutschen Brauwirtschaft 1993/94 rd. 2 Mio t betragen hat, so lag die Importquote bei knapp 21%. Deutlich angestiegen sind die Einfuhren aus Dänemark, Spanien und Finnland. Die Malzausfuhr erhöhte sich um 37% auf 365 095 t.
Rohstoffe
Ausfuhrrekorde bei Malz -- Der Malzexport aus der Bundesrepublik Deutschland schnellt im Wirtschaftsjahr 1993/94 um mehr als 100 000 t von 269 000 t auf 373 000 t nach oben. Die Außenhandelsbilanz ist mit einem Importsaldo von noch knapp 40 000 t (s.o.) so günstig wie nie zuvor und dürfte sich bis zum Jahresende 1994 weiter verengt haben. Darauf deuten die Lizenzbuchungen für das Wirtschaftsjahr 1994/95 hin, die in der Bundesrepublik allein 300 000 t betrugen. Zuzüglich innergemeinschaftlich her und Transitexporte dürfte 1994/95 beim Export die 400 000-t- Marke überschritten werden. In der Europäischen Union wurden 1994/95 für 1,65 Mio t Lizenzen gezogen, 200 000 t mehr als 1993/94.
Rohstoffe
Die Bildung von Malzaromastoffen beim Darren und ihr Einfluß auf den Biergeschmack -- Malz ist, wie Dipl.-Ing. Clemens Forster anläßlich des 27. Technologischen Seminars in Weihenstephan berichtete, eine wichtige Quelle für geschmacksaktive Substanzen, die in großem Ausmaß das Aromaprofil eines Bieres prägen. Zu den während des Darrens ablaufenden Reaktionen zählen neben der Maillard-Reaktion, der Strecker-Abbau von Aminosäuren, die Karamelisierung von Zuckern, der thermische Abbau von Phenolsäuren und der thermische Abbau einer Reihe von Vorläufern, die aus dem Lipidstoffwechsel der Gerste stammen. Die so entstandenen Substanzen beinhalten Säuren, Aldehyde, Alkohole, Furane, Ketone, Pyrazine, Pyrone, Pyrrole und Thiazole, von denen viele geschmacks- und geruchsaktiv sind..
Diverses
Sudhausneubau bei der Brauerei Ladenburger in Neuler -- Am 7. Januar 1995 fand die feierliche Einweihung des neuen Sudhauses der Brauerei Ladenburger statt. Das Zwei-Geräte-Sudwerk, das für eine Ausschlagmenge von 130 hl ausgelegt ist, besteht gänzlich aus Edelstahl, einschließlich der gesamten Verrohrung, auch im Wasserbereich. Für die Planung und Ausführung der Arbeiten wurde die Firma Jacob Carl GmbH, Göppingen, beauftragt.
Diverses
Einsparungspotential durch optimierte Steuerung der Verdampfung -- Die Verdampfung während des Kochens ist für die Entfernung unerwünschter Geschmacksstoffe, die vom Malz oder anderen Rohstoffen herrühren, unerläßlich. Kochen ist jedoch ein sehr energie-intensiver Verfahrensschritt und es ist daher sinnvoll, das Ergebnis ständig zu messen und die Verdampfung zu steuern.
Diverses
Vollautomatik-Sudwerk mit 200 hl Ausschlagmenge -- Auf Platz zwei unter den deutschen Weißbierherstellern. Die Paulaner-Brauerei, München, hat im Geschäftsjahr 1994 ihren Bierausstoß um 1,9 Prozent auf 2,28 Mio hl gesteigert. Die Marke Paulaner legte dabei um 3,9 Prozent auf 1,72 Mio hl zu. Als Ursache der günstigen Entwicklung werden im wesentlichen die Versandgebiete außerhalb Bayerns genannt, die um 14,6 Prozent zulegten, sowie der Export mit 14,3 Prozent. Bei den Biersorten erzielte das Weißbier die höchste Steigerungsrate; mit einem Absatz von 653 000 hl belegt Paulaner den zweiten Platz unter den deutschen Weißbierbrauereien. Durch die Gastronomie-Aktivitäten hat sich der Faßbierabsatz um 4,4 Prozent nach oben bewegt; der Anteil am Gesamtbierabsatz beträgt nunmehr über 30 Prozent.
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