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Plzensky Prazdroj hat etwas über die Hälfte des Kapitals an der viertgrößten Brauerei Litauens, der Ragutis Brewery, übernommen. Ragutis will jetzt zwei neue Biersorten auf den Markt bringen und das Kapital aus Pilsen zur Modernisierung der Technik und Technologie nutzen.
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Im Jahr 1996 dürfte der Bierausstoß in Tschechien um 2% auf 18,2 Mio hl angestiegen sein. Das geht aus einem Report über das Brauwesen in Tschechien von Ballmaier & Schultz, Prag, hervor, der jetzt erschienen ist. Insgesamt waren 70 Brauereien aktiv. Den größten Zuwachs erzielte im ersten Halbjahr 1996 die Krusovice Brewery mit einem Plus von 63 Prozent. Sie hatte bereits 1995 einen Zuwachs von fast 60 Prozent erzielt.
Die Reihenfolge im ersten Halbjahr 1996 ergab sich wie in der Tabelle aufgeführt.
65 Prozent des gesamten Ausstoßes von 17,838 Mio hl entfielen 1995 auf Bier mit einem Stammwürzegehalt von 7 - 10 Prozent. Biere mit einem Stammwürzegehalt von 11 bis 12 Prozent machten 34,3 Prozent aus. 92 Prozent der Bierproduktion wurden 1995 im Inland abgesetzt..
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Nach fast dreijähriger Genehmigungs- Planungs- und Ausführungsphase wurde in Palma de Mallorca die mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 3 Mio DM errichtete Gasthausbrauerei „Cerveceria artesanal Palma de Mallorca“ eröffnet. Die Brauanlage in historischem Gewand besteht aus einem Sudhaus mit einer 15-hl-Pfanne mit Dampfbeheizung und einem Läuterbottich aus Edelstahl, der in ein altes 5000-l-Faß eingebaut und mit Läutergrant versehen wurde. In Nebenräumen befinden sich Whirlpool, Heißwasserspei-cher sowie Dampf-, Kälte- und Heißwasserversorgung. Das mehrmals pro Woche mit Lkw angefahrene Brauwasser wird in einem unterirdischen 35 000-l-Speicher bevorratet. Hopfen, Malz und Hefe werden aus Deutschland importiert. Angeboten wird ein feingehopftes, bernsteinfarbenes, naturtrübes Spezialbier.
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Vorzeitig schloß die Brauerei Baltica, St. Petersburg/Rußland, ein 1993 gestartetes Investitionsprogramm der skandinavischen Baltic Beverages Holding AB (BBH) ab.
Das Investitionsprogramm umfaßte den Bau einer Wasseraufbereitungsanlage, die Installierung neuer Geräte und Anlagen in allen Produktionsbereichen, die Computerisierung der Produktion, die Erweiterung der Lagerkapazitäten im Auslieferungsbereich sowie die Aufstockung der Lkw-Flotte.
Die BBH hatte im Vorfeld der Investitionen 50,6% der Anteile der Brauerei Baltica erworben. In den letzten vier Jahren konnte Baltica ihren Ausstoß bereits um 250% erhöhen, insgesamt werden 90 Städte beliefert. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen das größte in Rußland und deckt 10% des Inlandsbiermarktes ab..
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In Pantelimon, in der Nähe von Bukarest, wurde mit dem Bau einer neuen Braustätte für Tuborg in Rumänien begonnen. Dort sollen ab Ende 1997 jährlich 500 000 hl Bier hergestellt werden.
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Die Brauerei Bere Ciuc SA, Miercurea Ciuc, hat jetzt ihre neue Abfüllanlage mit einer Stundenleistung von 24 000 Flaschen in Betrieb genommen. Die Investitionen in Höhe von über 4 Millionen DM hat die Brauerei selbst aufgebracht. Das Unternehmen produziert mit 550 000 hl rund 6 Prozent des rumänischen Bierausstoßes. Hergestellt werden helles und dunkles Bier, abgefüllt in 0,33-Liter- und 0,5-Liter-Flaschen sowie in Kegs. Insgesamt sind in Rumänien 20 größere und 300 kleinere Brauereien aktiv.
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Die Binding-Brauerei AG, Frankfurt/M., ist mit 49% an der polnischen Brauerei Zaklady Piwowarskie w Bialymstoku Sp.z. o.o., Bialystok, beteiligt.
Es wurde vereinbart, daß zu einem späteren Zeitpunkt beim polnischen Innenministerium die Genehmigung zur Mehrheitsübernahme eingeholt werden soll.
Die mittelständische Brauerei Zaklady Piwowarskie beschäftigt 300 Mitarbeiter und zählt mit einem Ausstoß von 300 000 hl zu den kleineren Unternehmen des Landes. Unter der Dachmarke „Dojlidy“ werden zehn Biersorten vermarktet, Kernabsatzgebiet ist die Stadt Bialystok.
In Polen, wo mit 40 l Bier der Pro-Kopf-Verbrauch relativ niedrig ist, sind u.a. Heineken, Grolsch, die South African Breweries, die dänische Carlsberg-Gruppe und die australische Brewpole Ltd. an Brauereien beteiligt..
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Anläßlich der traditionellen Jahrespressekonferenz des Verbandes der Brauereien Österreichs teilte Dr. K. Büche, Obmann des Verbandes, mit, daß die österreichische Brauwirtschaft 1996 mit einem Gesamtausstoß von rund 9,55 Mio hl nur ein leichtes Minus von 1,2 Prozent gegenüber 1995 zu verzeichnen hatte. Während beim Export eine Steigerung von 4,3 Prozent erfolgte, entwickelte sich der Inlandsmarkt rückläufig (- 1,6%). Hauptabnehmer österreichischen Bieres sind die osteuropäischen Staaten, in den ersten elf Monaten 1996 stieg jedoch auch die Nachfrage aus der EU (+ 80%) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Hauptabnehmer waren die GUS-Staaten sowie Deutschland und Italien. Dabei seien Zuwächse aus dem außerordentlichen Ergebnis (Anlagenverkäufe usw.) ausschlaggebend gewesen..
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„Frisches Bier ist besser“. Mit diesem Slogan kämpft Molson jetzt um seine Marktanteile im abnehmenden Biermarkt Kanadas. Molson kommt zur Zeit auf einen Marktanteil von 46,1%. Deutlich sichtbar wird jetzt das Abfülldatum auf alle Flaschen aufgedruckt. Seit 1993 enthalten die kanadischen Biere keine Konservierungsstoffe mehr, so daß sie gegenüber Alterungserscheinungen empfindlicher geworden sind. Molson garantiert jetzt, daß die Biere in der Qualität nicht abfallen, wenn sie 110 Tage kühl und dunkel gelagert werden. Nach diesem Standard soll nun die Molson-Distribution ausgerichtet werden. Allerdings arbeitet die Konkurrenz schon seit längerer Zeit mit dem 90-Tage-Standard. Labatt betont, daß seine Biere bereits drei Wochen nach der Abfüllung beim Verbraucher sind.
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Seit nunmehr 25 Jahren ist Ted Suzuki, Präsident der Suzuki International Corp., Osaka, als Repräsentant zunächst für H & K und jetzt für KHS in Japan aktiv. Aus diesem Anlaß führte die „Brauwelt“ ein Gespräch mit Ted Suzuki, der nicht nur deutsche Abfüllanlagen nach Japan bringt, sondern auch als Botschafter für deutsche Bierkultur in Japan fungiert. In den 25 Jahren seiner bisherigen Tätigkeit konnte Ted Suzuki beinahe 100 Hochleistungsabfüllanlagen und Dosenfüller in Japan installieren. Zur Zeit laufen 84 von Suzuki International aufgestellte Füller, die zusammen 1,8 Mio 0,5-Liter-Flaschen und 2,7 Mio 0,35-Liter-Dosen pro Stunde abfüllen. Damit decken sie 60 Prozent der gesamten japanischen Bierproduktion von z.Zt. 70 Millionen hl ab.
Der Absatzerfolg zwingt Asahi zur Expansion.
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