Recht
Durch die bevorstehende Umsetzung der EU-Lebensmittelhygienerichtlinie in nationales Recht werden die Lebensmittelunternehmen verpflichtet, entsprechende Hygienevorschriften zu beachten und angemessene Sicherheitsmaßnahmen gemäß den Grundsätzen des HACCP-Konzeptes in ihrem Prozeßablauf festzulegen.
Markt
Im Kalenderjahr 1996 ist der steuerpflichtige Bierabsatz nach Bundesländern von 106 345 Mio hl im Jahr 1995 auf 103 386 Mio hl um circa 2,8% zurückgegangen.
Betrachtet man die in der Tabelle 1 wiedergegebenen Absatzzahlen nach Bundesländern, so fällt auf, daß der höchste Anstieg in Sachsen-Anhalt mit 19,4%, in Thüringen mit 9,3% und in Sachsen mit 6,5% erreicht wurde.
Hier verstecken sich beispielsweise die Marken Hasseröder und Radeberger, die im vergangenen Jahr die stärksten Anstiege erreichten.
Der stärkste Absatzrückgang wurde in Schleswig-Holstein/Hamburg mit 11,5%, in Mecklenburg-Vorpommern mit 7,6%, in Rheinland-Pfalz/Saar mit 6,5% sowie 5,6% in Hessen festgestellt. Im süddeutschen Raum lag der Rückgang für Baden-Württemberg und Bayern bei jeweils circa 3,6%. An 7..
AfG
In keinem anderen Land gibt es so viele Brauereien mit spezifischen Sorten wie in Deutschland. Trotz der sogenannten 5000 Sorten ist die echte Vielfalt jedoch relativ gering. Bedingt durch das Reinheitsgebot und den Konsumentengeschmack reduziert sich das differenzierbare Angebot auf circa ein Dutzend Alternativen.
AfG
Der deutsche Bierabsatz zeigt seit einigen Jahren fallende Tendenz. Auch 1996 setzte sich der Negativtrend fort. Der Markt ist offensichtlich gesättigt. Was könnte da willkommener sein als vielversprechende Innovationen? Als solche waren vor Jahren alkoholfreie und leichte Biere angetreten.
AfG
„Wild Brew“ kombiniert Guarana mit verschiedenen Fruchtsäften, Aromen und Gewürzen und soll als Dschungelmix junge Verbraucher ansprechen. Der von der Whitbread Co. abgefüllte Szenedrink soll revitalisierend wirken und wird in der 275-ml-Flasche in Deutschland eingeführt.
Diverses
Unter der Leitung von RA Georg Kocks trafen sich Junioren aus bayerischen Brauereien zu ihrer Frühjahrstagung in Berching. Im Brauereigasthof Winkler ließen sich die 35 Brauer und Brauerinnen von drei Rechtsanwälten Tips und Ratschläge geben, wie die Unternehmensnachfolge aus Sicht der Erben koordiniert und planmäßig geregelt werden kann.
Einleitend behandelte RA H. Lübbe, Hamburg, mögliche Probleme auf Seiten der Eltern und der Nachfolger. Für den Erben stellt sich oft das Problem, daß die Eltern nicht bereit sind, über eine Nachfolge nachzudenken oder diese zu regeln. Eine stufenweise geregelte Übernahme von Verantwortung durch den geplanten Nachfolger ist sinnvoll. Die Einarbeitung des Nachfolgers sollte zeitlich klar geregelt und den Mitarbeitern bekannt sein.B. M. B..
Marketing
Am 19. April 1997 wird im Kunst-Auktionshaus Hampel, München, eine Spezialauktion „Kunst der Werbung - Alte Reklame“ stattfinden. -- Zur Versteigerung kommen über 1000 Emailschilder, u.a. 400 Brauereischilder. Informationen sind über Dipl.-Kfm. H. Hampel, Kunstauktionator, Tel. 0 89/47 30 67, zu erhalten.
Markt
Zusammen mit 20th Century Fox startet die Henninger-Bräu AG, Frankfurt, mit dem Start des Videoverkaufs von „Independence Day“ im März die Herausgabe einer limitierten Dosenkollektion. -- Die Karamalz-Dosenkollektion mit „Independence Day“-Motiv wird auf 1000 Paletten im LEH als Sonderplazierung zu finden sein.
Diverses
Im Brauhaus Oettingen wurde während der letzten jährlichen Anlagenüberholung ein Teilbereich der Flaschenabfüllanlage 1 mit einer modularen Kunststoffkette der Firma Intralox mit Sitz in Amsterdam versehen.
Diverses
Bei Wasser (80 Mio hl) lag der Mehrweganteil in Deutschland 1996 bei 86%. Davon entfielen 84% auf Glas und 2% auf PET. Für Limonade (30 Mio hl) gab Dipl.-Kfm. Axel Hahn, Marketingleiter der Gerolsteiner Sprudel GmbH, einen Mehrweganteil von 79% im Jahre 1996 an, an dem PET mit 26% beteiligt war. Bei den Kolagetränken (32 Mio hl) betrug der Mehrweganteil 63%, die PET-Quote 50%. Für die EU-Länder nannte Axel Hahn folgende Zahlen: 48% für PET- Mehrwegflaschen, 35% für PET- Einwegflaschen, 12% für Glas-Mehrwegflaschen und 5% für Glas-Mehrwegflaschen.
Bei Wasser erwartet Hahn einen Anstieg der PET-Anteile auf etwa 40% innerhalb der nächsten zehn Jahre und zwar zu Lasten des Glasanteils, der dann bei 44% liegen dürfte. Der PET-Anteil wird dann bei 80% liegen..
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Transformation zeigt Wirkung
Einbecker Brauhaus AG
-
Geschäftsführung neu aufgestellt
Get N GmbH & Co. KG
-
Weiterer Abbau von Arbeitsplätzen
Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG
-
Generationswechsel eingeleitet
Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG
-
VLB Berlin erhält Forschungsanlage zur Membranentalkoholisierung
Bucher Unipektin AG