Archiv
Die dänische Brauereigruppe Carlsberg hat mit der Coca-Cola Co. ein Abfüll- und Vertriebsabkommen für die Marke Coca-Cola und andere Softdrink-Erzeugnisse für die Märkte in Dänemark und Schweden geschlossen. An dem Joint Venture Coca-Cola Nordic Beverages A/S, Kopenhagen, hält Carlsberg 51% der Anteile. Ob die Coca-Cola Norway A/S ebenfalls noch in das Joint Venture einbezogen wird, ist Gegenstand weiterer Verhandlungen.
Archiv
Die Brauereien Antarctica und Kaiser wollen jetzt im brasilianischen Bundesstaat Ceará Braustätten in Betrieb nehmen. Dafür sollen 160 Mio US-Dollar bzw. 100 Mio US-Dolar investiert werden. Sie Antarctica-Brauerei wird in Aquiraz, 30 km südöstlich von der Hauptstadt Fortalez, gebaut und Mitte 1999 in Betrieb gehen. Die Kaiser-Brauerei wird im nächsten Jahr in Pacatuba, 30 km südlich von Fortalez, den Braubetrieb aufnehmen. Aufgrund der niedrigeren Arbeitskosten und Steuern sowie der wegfallenden Transportkosten kann der Bierpreis dann in diesem Bundesstaat um 20% fallen.
Markt
In Deutschland ist der Getränkekonsum nach Berechnungen des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, München, 1996 erneut gesunken und zwar um 4,2 l auf 667,1 l pro Kopf der Bevölkerung. Zurückgeführt wird diese Entwicklung auf den verregneten Sommer 1996, die ungünstige Einkommensentwicklung und auf Veränderungen der Trinkgewohnheiten. Der Bierkonsum nahm um 3,2 l auf 134,5 l ab. Wein dagegen legte um 0,8 l auf 18,2 l zu. Der Gesamtkonsum an alkoholischen Getränken belief sich auf 163,6 l (1995: 166,4 l).
Der Verbrauch an alkoholfreien Getränken scheint lt. ifo die Sättigungsgrenze erreicht zu haben. Er liegt jetzt bei 225,5 l (227,4 l). Lediglich Fruchtsaft konnte um 0,4 l auf 41 l zulegen. Dabei wurde die Nachfrage vor allem durch Produktinnovationen stimuliert..
Markt
Die Bedeutung der multinationalen Firmen und die Macht der Werbung sind für die Brauer wichtiger denn je. Das schweizerische Brauwesen im Herzen Europas ist exemplarisch für diese Veränderungen. Seine bedeutsame Vergangenheit und die aktuelle Situation der Brauindustrie sollen Anlaß sein zu einigen Überlegungen über die Entwicklung des Brauwesens des Landes, aber mehr noch zu der wahrscheinlichen Entwicklung dieses Handwerks auch außerhalb der Schweizer Grenzen.
Marketing
Die nachstehende Aufstellung des Deutschen-Brauer-Bundes gibt die Aufteilung bei der 0,5-l-Bier-Dose nach Preisklassen im Lebensmitteleinzelhandel und GAM in den Jahren 1994, 1995 und 1996 in Deutschland in % wieder: 1994 1995 1996 0,40 bis 0,49 DM 2,2 2,2 0,0 0,50 bis 0,59 DM 12,4 18,7 3,8 0,60 bis 0,69 DM 9,7 9,7 22,2 0,70 bis 0,79 DM 9,8 9,8 12,0 0,80 bis 0,89 DM 7,2 8,5 10,2 0,90 bis 0,99 DM 30,5 30,6 31,1 über 1,00 DM 28,2 20,4 20,7
Diverses
Ende Juli 1996 wurde das größte und modernste Sudwerk Polens technisch und technologisch mit Erfolg abgenommen. Die Gesamtanlage von der Malzannahme bis hin zur Kaltwürzeübergabe an den Gärkeller wurde von der Maschinenfabrik Hrch. Huppmann GmbH, Kitzingen, geplant und ausgeführt.
Diverses
Schon im Frühjahr 1994 befaßte sich die Brauerei Stöttner, Pfaffenberg, mit dem Neubau eines Sudhauses. Die Grundüberlegung für den Neubau war die Tradition zu bewahren und Neues zu schaffen. Dabei waren alle Überlegungen darauf konzentriert, mit der neuesten Technik und Technologie, die auf dem Markt sehr gut eingeführten Bierspezialitäten mit gleicher Qualität und Bekömmlichkeit zu brauen.
Diverses
Innerhalb von drei Jahren stieg der Ausstoß der koreanischen Chosun-Brauerei um 3 Mio hl, und das mit einer einzigen Marke: Hite. Damit hat die Chosun-Brauerei aktuell einen Marktanteil am koreanischen Biermarkt von 42%.
Archiv
Die Malzauflösung beeinflußt die Schrotzusammensetzung und seine Partikelgrößenverteilung, somit auch die Angreifbarkeit beim Maischen. Der folgende Beitrag beschreibt Untersuchungen über die wichtigsten Mälzungsparameter sowie über die Bedingungen beim Schwelken und Darren und ihren Einfluß auf die Partikelgrößenverteilung des geschroteten Malzes.
Archiv
Die Zahl der Lebensmittelgeschäfte nahm in der Bundesrepublik im Jahre 1996 nach einer Mitteilung der A.C. Nielsen GmbH, Frankfurt, um 2000 auf 72 300 (ohne Aldi) ab. -- Die Zahl der Discounter und SB-Warenhäuser ist angestiegen. Der Umsatz im LEH blieb mit 191,5 Mrd DM nahezu konstant. Davon entfielen 48,1% auf die Verbrauchermärkte, 18,2% auf die Discounter (ohne Aldi) und 13,7% auf die Supermärkte.
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