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Im Ende September abgelaufenen Braujahr 1997/98 wurden in der Schweiz 0,7% mehr Bier verkauft. Die inländische Bierproduktion konnte ihren Marktanteil von 83,2% behaupten. Der Pro-Kopf-Konsum von Bier stieg um 0,4 l auf 59,9 l.
In der Schweiz wurden im Braujahr 1997/98 (1. Oktober 1997 bis 30. September 1998) insgesamt 4 277 498 hl Bier verkauft. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 28 330 hl oder 0,7%. Der Pro-Kopf-Konsum nahm dementsprechend ebenfalls zu, und zwar um 0,4 l auf 59,9 l (Vorjahr 59,5 l).
Damit konnte der lang anhaltende Rückgang beim Bierabsatz endlich gestoppt werden. Zwischen dem Braujahr 1990/91 und 1996/97 warn die Bierverkäufe um nicht weniger als 596 000 hl oder 12,3% zurückgegangen. Exportiert wurden wie im Vorjahr etwas über 28 000 hl..
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Auf dem Landweg wurde auf rd. 100 LKW eine komplette KHS-Abfüllanlage mit einer Leistung von 120 000 Flaschen/Tag vom KHS-Werk in Bad Kreuznach nach St. Petersburg gebracht. Damit wurde in der Brauerei Baltika, St. Petersburg, die derzeit wohl größte Abfüllanlage in Osteuropa mit einer Leistung von nominal knapp 2,9 Mio Füllungen/Tag installiert.
Die vollständige Vorplanung erfolgte durch KHS. Integriert in die Anlage wurden ein Anlageninformationssystem (AIS), zwei elektronische Füllmaschinen mit automatischer Innen- und Außen-CIP-Reinigung, automatischer Füllhöhennachführung und geblocktem Verschließer in der offenen Ausführung. Die für 140 000 Fl/h ausgelegte Doppelend-Flaschenreinigungmaschine mußte aufgrund ihrer Größe in Segmenten transportiert werden..
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Die dänische Brauerei Carlsberg A/S hat ihre Beteiligung an der polnischen Brauerei Okocim von 42 auf knapp 45% erhöht. Die Erlaubnis zur Ausweitung des Anteils hatte Carlsberg Mitte April 1998 von den polnischen Behörden erhalten. Marktbeobachtern zufolge hinkt Okocim in der Branche etwas hinterher. Ihr Konkurrent, die Brauerei Zywiec, hingegen stürme im schnell wachsenden Biermarkt Polens voran. Zywiec hatte sich 1998 mit der größten Brauerei des Landes, der Elbrewery, zusammengeschlossen. Die beiden Unternehmen haben einen Marktanteil von knapp 40%. Okocim halte etwa 10%. 1998 habe Okocim einen Gewinn von 41,6 (27,2) Mio PLN erzielt. Umgesetzt wurden 362,7 (345,2) Mio PLN.
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Im Rahmen einer Sudhaus-Modernisierung installierte die Firma Steinecker Maschinenfabrik GmbH im vergangenen Jahr eine thermische Brüdenverdichtung bei der Brauerei Cervesur, Arequipa, Peru. In Kombination mit einem existierenden Pfannendunstkondensator reduziert die neue Brüdenverdichtung die eingesetzte Primärenergie. Die wartungsarme Installation wurde von den peruanischen Brauern gegenüber der mechanischen Verdichtung bevorzugt. Darüber hinaus begünstigte der ausgeglichene Wasserhaushalt in der Brauerei diese Variante.
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Die Bierverkäufe des philippinischen Nahrungsmittel- und Getränkekonzerns San Miguel Corp haben sich für den Zeitraum von Januar bis August trotz höherer Preise um 4% gegenüber dem Vorjahr gesteigert. San Miguel, die einen Großteil ihrer Einnahmen durch den Bierabsatz erzielt, verteuerte ihre Biere im letzten Jahr und und änderte damit ihre Politik, die Preise zu senken, womit der inländische Bierabsatz erfolgreich stimuliert wurde. So stellte das Unternehmen dann auch von Juni bis August rückläufige Verkaufszahlen fest. Der Absatz im internationalen Biergeschäft hat sich trotz der Wirtschaftskrise in Südostasien leicht verbessert. Laut San Miguel stieg der Absatz in den ersten acht Monaten 1998 um 1%, nachdem nach den ersten sechs Monaten noch ein Rückgang um 8% verzeichnet worden war..
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GIMV aus Beijing und Boortmalt, Belgien, sind übereingekommen, gemeinsam mehr als 11 Millionen DM in eine Mälzerei zu investieren. Man will mit einer Produktionsmenge von 57 000 t Malz pro Jahr beginnen. Jedoch soll die Menge bald auf 75 000 t jährlich gesteigert werden. Bis 2003 erwartet man eine Produktionsleistung von 125 000 t.
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Laut vorläufiger Verbrauchszahlen des Australischen Statistischen Amtes steht den Australiern immer seltener der Sinn nach einem ordentlichen Bier. 1997/98 ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Wein um 3,5% auf 19,7 l gestiegen, während der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier auf 95 l gefallen ist. Die Statistiker haben ferner errechnet, daß ihre Landsleute immer häufiger nach einem Leichtbier oder „mid-strength” Bier greifen. Im Durchschnitt tranken die Australier im angegebenen Zeitraum 24,9 l Leichtbier (+3,6%), während der Verbrauch von ordentlichem, “full strength” Bier um 2% gefallen ist.
Diverses
Der Siemens-Bereich Anlagenbau und Technische Dienstleistungen (ATD) hat im vorigen Jahr bei der Eichbaum-Brauerei in Mannheim die Leergutkastenkontrolle mit Siemens-Standard-produkten in der ersten Baustufe erfolgreich automatisiert und damit eine wirtschaftliche und zukunftssichere Lösung geschaffen. In einer Brauerei ist der reibungslose Ablauf der Flaschenabfüllung von der Qualität und Zuverlässigkeit der Leergutkastenkontrolle abhängig. Ob ein Kasten der Auspackmaschine zugeführt oder ausgeschleust wird, muß die Auswertelogik in Sekundenbruchteilen entscheiden. Von der Erfassung des Leergutkastens bis zum Ausschleusen steht bei einer Abfüllkapazität von 60 000 Flaschen in der Stunde nur eine halbe Sekunde zur Verfügung.
Diverses
Am Beispiel der Privatbrauerei Lauterbach zeigt dieser Beitrag die Möglichkeiten des Servicespektrums einer energietechnischen Beratung.
Zusammenfassung
Anhand von wärmetechnischen Ist-Wertaufnahmen können Schwachstellen bei der Wärmeenergieerzeugung bzw. -nutzung aufgezeigt und Maßnahmen zur Optimierung eingeleitet werden. Die Gasversorgungsunternehmen bieten hierbei Hilfestellung an. Die dargestellten Untersuchungen stellen nur einen Teil des wärmetechnischen Beratungsdienstleistungspakets dar. Beispielsweise kann bei Überlegungen von Betrieben, Erdgas anstelle eines anderen Brennstoffs einzusetzen, eine objektive Bewertung der grundsätzlichen Erdgasvorteile erarbeitet werden. Auch der durchschnittliche Energiebedarf konnte reduziert werden.
Gastronomie
In diesem Artikel wird über die lebensmittelrechtliche Einordnung von bakteriologischen Untersuchungsergebnissen an Zapfbier-Proben aus Offenschankanlagen berichtet. Des Weiteren werden methodische Fragen und Fragen der Übereinstimmung von klassischen mikrobiologischen Untersuchungsmethoden und Schnelltest-Verfahren berichtet und diskutiert.
Seit gut zwei Jahren (Herbst 95) ist die Überprüfung des Hygiene-Status von Zapfbier im Offenausschank nicht nur zu einem Thema in Gastronomie und Brauwesen geworden, auch das „Aktivwerden“ der Lebensmittelüberwachungs-behörden auf diesem Sektor ließ erkennen, daß man sich zunehmend einer neuen, bis dahin in diesen Kreisen kaum beachteten Problematik bewußt geworden war (1 – 5)..
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