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Labatt hat bekanntgegeben, daß das Exportvolumen seiner Marke „Labatt Blue“ in die USA einen neuen Höchststand erreicht habe. In den USA liegt „Labatt Blue“ bei den Importbieren hinter „Corona“ und „Heineken“ auf Platz 3, gefolgt von „Beck’s“ und „Foster’s“.

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Erwartet hat man es schon seit längerem, nur wußte man nicht, wer der erste sein wird von den amerikanischen Großbrauern, der sich als Lohnbrauer ein Zubrot verdienen wird. Seit diesem Sommer ist es heraus: Miller gab bekannt, daß man sich ab Herbst als Lohnbrauer für die Pabst-Marken betätigen werde. Zu diesem Zweck unterzeichneten Miller und S&P Co., zu dessen Konzern Pabst gehört, einen Fünfjahresvertrag, der Miller eine Ausstoßmenge von jährlich zusätzlich 3,27 Millionen hl zusichert. Damit ist Miller der erste Brauer, der das Bier eines wichtigen Konkurrenten als Lohnbrauer herstellt.
Gemäß dieses Vertrages wird die Marke „Pabst Blue Ribbon“ wieder in Milwaukee gebraut, aber nicht von Pabst-Leuten und auch nicht in einer Pabst-Brauerei..

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Nach einigen recht hitzigen Scharmützeln, die von einigen Beobachtern bereits zum „Afrikanischen Bierkrieg“ hochstilisiert wurden, tragen Kenya Breweries, kontrolliert von Guinness und Castle Brewing Kenya, kontrolliert von South African Breweries ihren Kampf um Marktanteile auf dem kenianischen Biermarkt nun auch vor Gericht aus. Lustigerweise dreht sich alles um ein Produkt, das Puristen gar nicht als Bier bezeichnen würden, da es kein Malz enthält. Kenya Breweries war die erste, die mit einem Gerstenbier „Citizen“ (gebraut aus Gerste und einem Enzym-Cocktail) auf den Markt kam, weil Bier aus Gerste geringer besteuert wird und somit zu einem niedrigeren Endverkaufspreis vertrieben werden kann. In Zeiten knapper Kassen greifen auch die Ostafrikaner lieber zu einem preisgünstigeren Bier.

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Es wird erwartet, daß die Regierung der kanadischen Provinz Ontario noch im Frühjahr eine Vereinbarung mit den größten Brauereien des Landes, Molson und Labatt, trifft, wonach sich beide Brauereien verpflichten, in den kommenden zehn Jahren mehr als CAD 30 Millionen für ein Face Lifting der etwas „abgewohnten” Bier-Verkaufsstellen auszugeben. Im Gegenzug hoffen die Brauereien, für sie vorteilhafte Revisionen diverser gesetzlicher Vorschriften auszuhandeln. Was diese beinhalten, ist bislang nicht bekannt.

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beabsichtigt, ein Abfallverwertungssystem zu implementieren, das zum Ziel hat, alle Abfälle, die in seinen drei Brauereien anfallen, dem Recycling zuzuführen. Bis spätestens Ende 2000 soll das System in allen 19 Getränkebetrieben realisiert sein, die Whiskey, Wein und Erfrischungsgetränke herstellen. Der Brauer plant ferner, alle Betriebe nach ISO14001 zertifizieren zu lassen. Suntorys Brauereien hatten bereits 1997 eine Recycling Quote von 98,7 erreicht, aber diese Quote beinhaltete nicht das Recycling von Kunststoffabfällen. Indem man die Abfälle nach 30 unterschiedlichen Materialien trennt, die dann als Brennmaterial verwendet werden, hofft man, die Quote auf 100 Prozent zu steigern.

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Die Tsingtao Brauerei hat Klage eingereicht gegen ihren früheren Vertriebspartner in Hong Kong, die China Beer (Hong Kong). Damit unterstreicht die Tsingtao Brauerei ihr Vorrecht auf das berühmte Tsingtao Trademark, welches China Beer ebenfalls für sich beansprucht. Die Tsingtao Brauerei ist eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit Tsingtao Beverages eingegangen, nachdem der Vertrag mit China Beer ausgelaufen war. Trotzdem pocht der frühere Distributeur auf sein Recht, das Trademark zu benutzen.

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Hohe Produktionskosten und ein leichter Rückgang des Bierabsatzes wurden von Carlsberg als Gründe ins Feld geführt, daß Ende April die Tai Po Brauerei in Hong Kong geschlossen wurde, was zum Verlust von 73 Arbeitsplätzen führte. Carlsberg beschäftigt 1273 Mitarbeiter in China. In Hong Kong bleiben weiterhin 250 Mitarbeiter in den Abteilungen Marketing und Vertrieb auf der Gehaltsliste. Carlsberg beabsichtigt, den Biermarkt Hong Kongs künftig von seinen Brauereien in Shanghai und Huizhou zu beliefern.

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Anheuser-Busch International plant, noch in diesem Jahr USD 70 Mio in Brasilien zu investieren, um seinen Marktanteil in den kommenden zwei Jahren auf 1,5% zu vergrößern. Mit der Investition soll der Anteil von Anheuser-Busch International an Antarctica Empreendimentos e Participações erhöht werden.

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In seinem Bericht für das Geschäftsjahr 1997/98 (30. Juni 1998) gab der australische Bier- und Getränkekonzern Foster’s einen Gewinn vor Steuern von AUD 534,8 Mio (561,5 Mio DM) bekannt. Dies ist eine Ertragssteigerung von 25,3%. Hinter diesem Ergebnis verbirgt sich ein äußerst bewegtes Geschäftsjahr, in dem Foster’s es verstand, einen Aktienrückkauf im Wert von 656 Mio DM und den Verkauf seiner Anteile am kanadischen Braukonzern Molson Companies Ltd. für 1,16 Mrd DM abzuschließen. Zudem erwarb Foster’s im Oktober 1997 zwei vietnamesische Brauereien in Hanoi im Wert von 82 Mio DM und vergab noch im Juli dieses Jahres den Auftrag für eine neue Brauerei in der Nähe von Mumbai (Indien).
q Mildara Blass, der Bereich Wein bei Foster’s, erhöhte seinen Ertrag um 44,2% auf 86,1 Mio DM..

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Die Al Ahram Beverages Co. (ABC) übernahm nach eigenen Angaben den Konkurrenten Nile Brewery und erwartet, rd. 55 Mio EGP investieren zu müssen.
Die Produktionskapazität der nahe Kairo gelegenen Brauerei soll in der Hochsaison bei 300 000 hl liegen. Lt. Sherif Zayat, dem geschäftsführenden Direktor Absatz, Marketing und Vertrieb, trage die Übernahme zusätzlich zum Unternehmenswachstum auch zu Kosteneinsparungen beim Transport und den Steuern bei. Nach Betriebsaufnahme braucht die Nile Brewery zehn Jahre keine Steuern zu zahlen.
ABC hat strategische Allianzen mit dem dänischen Brauereikonzern Carlsberg, der US-amerikanischen RC Cola und der irischen Brauerei Guinness.
Eine Abstimmung der Geschäftspolitik erfolgte nach Angaben von ABC mit der El Gouna Beverages Co..

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