Diverses
Auf zur zweiten Fresenius-Jahrestagung, diesmal unter dem Motto „Getränke 2000“, hieß es Mitte Januar 2000. 64 Teilnehmer folgten diesem Ruf, ohne Reue zu empfinden. Das Programm hielt, was es versprach. Jede Menge an Interessantem zu Entwicklungstendenzen in der Getränkeindustrie, aber auch das „Dauerbrennerthema PET“ trugen zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Professor Dr. Horst Kußmaul, Ressortleiter Wasser/Getränke, Institut Fresenius, begrüßte die Teilnehmer und wies auf die unaufhaltsame Geschwindigkeit, mit der sich Verpackungsentwicklungen abzeichnen, hin. „Insbesondere das Material PET“, so Professor Kußmaul, „wird uns auch weiterhin beschäftigen und Dauerbrennerthema bleiben.“
Diverses
Drei Trends waren bei den diesjährigen mobilen Verkaufs- und Thekenfahrzeugen auf der Brau ’99 festzustellen: kleine Fahrzeuge sind im Kommen, das Design wird endlich witziger und ansprechender und viele Hersteller setzen künftig auf Flaschenbierausschank. Alle Aussteller berichteten von einer sehr investitionsfreudigen Grundstimmung von Seiten der Brauer und Brunnen – resultierend aus dem guten Sommer ’99 – und verzeichneten daher zahlreiche konkrete Aufträge.
Abfüllung
Der Wirkungsgrad, mit der Abfüllanlagen betrieben werden, hängt maßgeblich von der Zuverlässigkeit der einzelnen Maschinen sowie dem Layout der Abfüllanlage ab. Bei der Planung von Abfüllanlagen ist es also hochinteressant, inwiefern diese beiden Parameter untereinander korrelieren und ob bewährte „Daumenregeln” für die Anlagenplanung bestätigt werden.
Gastronomie
Das deutsche Gastgewerbe mit seinen insgesamt rd. 200 000 Betrieben hat 1999 erneut ein Minus hinnehmen müssen, und zwar in Höhe von 0,3%, inflationsbereinigt um 1,5%. Im Gaststättengewerbe betrug der Rückgang nominal 1,6%, real 2,7%. Die Hotels steigerten ihren Umsatz um 1,7% bzw. 0,5%.
Archiv
Auch die neueste Studie von Dr. Klaus Berger, Brigam and Women´s Hospital, Boston, bei der 22 000 Ärzte über einen Zeitraum von 12 Jahren erfaßt wurden, zeigte, daß mäßiger Alkoholgenuß (bis zu sieben Drinks/Woche) das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um 21% absenkt. Alkohol erhöht nicht nur die Bildung von HDL (gutes Cholesterol), sondern löst auch Blutverklumpungen auf.
Markt
Mit der Internetseite www.labeling.de können Freunde des Bieres zum Grafikdesigner werden und auf dem heimischen PC ihr individuelles, farbiges Etikett kreieren, z.B. zu Hochzeiten, als Werbepräsente, zu Geburtstagen oder für Sonderabfüllungen von Gasthausbrauereien. Die Etikettierung durch die Nördlinger Ankerbrauerei erfolgt ab Stückzahlen von sechs Etiketten. Nur Etiketten für eigene Produkte zu bestellen, ist jetzt ebenfalls möglich. Das Unternehmen baut zudem seine Produktpalette weiter aus, so gibt es in Kürze neben Nördlinger Bier auch Wein, Prosecco und alkoholfreie Getränke.
Recht
Das OLG Düsseldorf hatte einen Darlehens- und Bierlieferungsvertrag zu beurteilen, in dem ein ausschließlicher Bierbezug bezogen auf eine insgesamt abzunehmende Biermenge vereinbart worden war. Das Darlehen ist vollständig zurückgezahlt worden. Von der vereinbarten Biermenge ist aber lediglich ein Teil abgenommen worden. Der Beklagte gab seine selbständige Tätigkeit auf und veräußerte den Betrieb, ohne daß er für die weitere Erfüllung der Bierbezugsverpflichtung gesorgt hat. In dem Betrieb ist seitdem anderweitig Bier bezogen worden.
Das OLG Düsseldorf hat der klagenden Brauerei einen geltend gemachten Schadenersatzanspruch wegen Nichterfüllung gemäß § 326 BGB zuerkannt, weil der vertraglich vereinbarte Bierbezug ohne ausreichenden Grund vorzeitig beendet worden ist. 11.
Archiv
Diesen Titel trägt die zweite erweiterte und aktualisierte Auflage der Materialsammlung zur Umsetzung der „Bayerischen Bierwoche” für Gastronomie und Brauereien, herausgegeben vom Bayerischen Brauerbund und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband. Sie dient als Basis zur Planung von Aktivitäten von Brauereien und Gastwirten im Rahmen der 2. Bayerischen Bierwoche, die wegen der Osterfeiertage in diesem Jahr nicht mit dem 23. April, dem eigentlichen Tag des Bieres, beginnt, sondern vom 28. April – 5. Mai 2000 stattfindet.
Damit soll an die Erfolge der 1. Bayerischen Bierwoche angeknüpft werden, die 1999 auf eine große Resonanz gestoßen war, nicht zu letzt auch deswegen, weil sich viele Brauereien in den verschiedenen Regionen auch verbandsübergreifend beteiligt haben..
Marketing
Nach einer Pressemitteilung des Bundsverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels sehen sich immer mehr Unternehmen des Getränkefachgroßhandels gezwungen, ihre Abgabepreise an den Handel um rund 18 bis 20 Pf pro Kasten zu erhöhen, und das fast vier Jahre nach der letzten Bierpreiserhöhung und knapp drei Jahre nach der Anhebung der Mineralwasserpreise.
Dieser Vorgang ist ungewöhnlich, da die Herstellerseite die Preise nicht erhöht hat. Nach Angaben von Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand des Gesamtverbandes, sind die Kosten für die Mitgliedsunternehmen durch die Tarifabschlüsse der letzten beiden Jahre in Höhe von plus 2,5% bzw. 3,1%, den EDV-Jahrtausendwechsel und die erhebliche Verteuerung der Energie so angestiegen, daß sie nicht mehr aufgefangen werden können.“.
Diverses
Anläßlich des Seminars Betriebswirtschaft für Techniker der Management Akademie Weihenstephan, das im Januar/Februar im Anschluß an das technologische Seminar stattfand, präsentierte Dr. Markus Fitzner, Unternehmensberatung Weihenstephan, die aktuellen Zahlen aus der Kostenrechnung 1998. Die Kostenanteile von Vertrieb und Produktion an den Gesamtkosten in der Brauerei haben sich einander weiter angenähert. Sie liegen nun fast bei 50% zu 50%.
Die Werte aus dem Betriebevergleich 1998 weisen gegenüber den Vorjahreszahlen nur geringe Änderungen auf. Die Werte des Geschäftsjahres 1998 lagen über alle Betriebsgrößenklassen gemittelt für die Rohstoffe bei 11,30 DM/hl, die Kosten der Fertigung bei 15,90 DM/hl. Denn nur so wäre es möglich, noch Kostensenkungspotentiale z. S..