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Molson Inc. hat angekündigt, daß man am 1. September 2000 die Brauerei in Barrie, Ontario, 100 km nördlich von Toronto, schließen werde. Damit verlieren mehr als 350 Mitarbeiter ihren Job. In den kommenden 5 Jahren will der kanadische Brauer bis zu CAD 100 Mio (DM 144 Mio) in den Ausbau der Toronter Brauerei stecken. Der Ausbau erweitert die dortige Kapazität auf 5 Mio hl. Damit würde der Brauort Toronto hinsichtlich der Kapazität Montreal (4,3 Mio hl) überholen. Hinter diesen Schritten steht die Absicht der Konzernspitze, die Kapazitätsauslastung in den einzelnen Brauereien zu erhöhen. Die Schließung von Barrie soll zu Einsparungen in Höhe von CAD 30 Mio jährlich führen. Im vergangenen Jahr hat Molson bereits 300 Arbeitsplätze in Vertrieb und Verwaltung abgebaut..

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Der Brauer Asahi hat angekündigt, daß die zu erwartenden Gewinne des Finanzjahres 1999 deutlich unter den Vorhersagen lägen. Schuld habe nicht zuletzt das Tochterunternehmen Nikka Whiskey, ein Spirituosenhersteller, und dessen schlechtes Finanzergebnis. Der Brauer gab bekannt, daß der Nettogewinn rund JPY 3,5 Mrd (USD 33,3 Mio) betrage bei einem Umsatz von JPY 1409 Mrd. Frühere Prognosen waren von einem Nettogewinn von JPY 12 Mrd ausgegangen bei einem Umsatz von JPY 1450 Mrd.

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Pauls Malt schloß Anfang 2000 seine Mälzerei in Wallingford, Oxfordshire. Die Malzerzeugung hauptsächlich für das Inland wird von der Produktionsstätte in Knapton, North Yorkshire übernommen. Die beiden Standorte Bury St. Edmunds (seit März 1999 in Betrieb) und Ipswich werden weiterhin für die Exporte zuständig sein. Der Malzexport von Pauls Malt macht etwa die Hälfte der Exporte aus dem Vereinigten Königreich aus.
Die Kapazitätsreduzierung für den inländischen Markt begründet man mit den schwierigen Marktbedingungen und die Überkapazität im heimischen Malzmarkt. Aber auch das starke Pfund wird als Ursache angeführt. Notwendige Kapitalinvestitionen haben nun zu dieser Entscheidung für die Konzentration auf die verbleibenden sechs Mälzereien in England und Schottland geführt..

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Carlsberg weiß, wie man eine Überraschung geschickt vorbereitet. Der dänische Brauer gab bekannt, man werde sich künftig auf die Kerngeschäfte konzentrieren und die Besitzstruktur überprüfen. Damit stehen der 43%ige Anteil am Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli zum Verkauf ebenso wie der 61%ige Anteil am Unternehmen Royal Scandinavia. Darüber hinaus will Carlsberg die finanziellen und rechtlichen Implikationen seiner Besitzstruktur einer Prüfung unterziehen. Das kann nur bedeuten, daß man beabsichtigt, den Griff der Carlsberg Foundation (Anteil 55%) etwas zu lockern. Damit könnte sich der Brauer leichter Kapital auf den internationalen Finanzmärkten besorgen, für den Fall, daß man sich stärker im Prozeß der Globalisierung der Brauindustrie engagieren möchte..

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Seit Januar ist Anheuser-Buschs „Budweiser“ wieder in den brasilianischen Supermärkten zu finden dank einer Übereinkunft zwischen Anheuser-Busch und der Expand Group, einem Getränkeimporteur. Der Vertrag sieht vor, daß „Budweiser“ aus den USA und aus Argentinien importiert wird, wo „Budweiser“ von einer Tochter des chilenischen Brauers CCU gebraut wird. Ende Dezember war der Vertrag zwischen Antarctica und Anheuser-Busch ausgelaufen. Bereits im vergangenen Juli, fast gleichzeitig mit dem Zusammenschluß zwischen Antarctica und Brahma, wurde bekannt gegeben, daß der Vertrag nicht verlängert werde.

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Da die Kennzeichnung von genetisch veränderten (GM-)Nahrungsmitteln die australische Food Industrie im ersten Jahr geschätzt AUD 3 Mrd (DM 4,5 Mrd) und in den folgenden je AUD 1,5 Mrd kosten wird, haben die australischen und neuseeländischen Gesundheitsminister eine entsprechende Gesetzesvorlage vorübergehend wieder in der Schublade verschwinden lassen. Das bedeutet, daß entsprechend gekennzeichnete Etiketten frühestens im kommenden Jahr in den Regalen der Supermärkte auftauchen werden. Die Gesetzesvorlage sieht vor, daß Produkte den GM-Status sämtlicher Zutaten und Inhaltsstoffe ausweisen müssen. Damit stünde auf den Etiketten zu lesen: „enthält…“, „könnte enthalten…” oder „enthält keine…” genetisch veränderten Zutaten..

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Die bekannten Verfahrensweisen der Filtermitteldosage beinhalten einige schwerwiegende Nachteile im Hinblick auf Staubentwicklung, Prozeßführung und wirtschaftliche Betriebsweise. Aus diesem Grunde wurde ein neuer Weg der Filterhilfsmitteldosage in der Carlsberg Brauerei in Tuborg Fredericia (Abb. 1) praxisbezogen in enger Zusammenarbeit mit der Anwendungstechnik der Fa. SeitzSchenk Filtersystems, Waldstetten, entwickelt.
Das hier vorgestellte neue Verfah-ren der Trockendosage verschafft einerseits dem Anwender Vorteile im betrieblichen Ablauf, andererseits entspricht es der immer lauter werdenden Forderung nach staubarmem Umgang mit pulverförmigen Filterhilfsmitteln..

Diverses

Dieser Beitrag stellt das Ergebnis der Wahl der schönsten Bierdeckel- und Etikettenserien sowie deutscher Kartenspiele, Bierdosen, Kronkorken und Brauerei-Sattelzüge 1998/99 vor, die von der Fördergemeinschaft von Brauerei-Werbemittel-Sammlern e.V., Bad Rappenau, prämiert wurden. Gemäß Ihren Wertungen auf der Abstimmkarte konnten die diesjährigen Siegerbrauereien ermittelt werden. Die FvB gratuliert allen Erstplazierten, die mit einer FvB-Urkunde ausgezeichnet wurden. Mit diesem kleinen Wettbewerb soll zum Ausdruck gebracht werden, daß die Sammler nicht nur Material wahllos zusammentragen, sondern sich auch mit der Gestaltung und der Aussage von Brauereiwerbemitteln auseinandersetzen.

Abfüllung

Der NRW-Pool scheint pflegebedürftig zu sein, dies zeigten Untersuchungen und Berechnungen zum Zerkratzungszustand. In diesem Beitrag werden Vorschläge zur effektiven Verbesserung der Förderbedingungen von Flaschen in Abfüllanlagen und Grenzwerte für die chemische Beanspruchung in der Flaschenreinigungs-maschine aufgelistet. Außerdem wird eine am Lehrstuhl für Brauereianlagen und Lebensmittel-Verpackungstechnik entwickelte Methode zur Schwachstellenanalyse einer Flaschenabfüllanlage hinsichtlich der mechanischen Flaschenbeanspruchung vorgestellt, die es jeder Brauerei ermöglicht, die eigene Abfüllanlage beurteilen zu können. 1)..

Recht

Dem Versorgungsempfänger steht bei vollständiger Einstellung der Betriebstätigkeit durch den Arbeitgeber ein Anspruch auf Insolvenzschutz zu (§ 7 Betriebsrentengesetz). Träger des Insolvenzschutzes ist der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV).
Der Sicherungsfall setzt voraus, daß der Arbeitgeber seine Betriebstätigkeit vollständig beendet und offensichtlich keine Konkursmasse vorhanden ist, die zur Kostendeckung eines Konkursverfahrens ausreicht. Das Merkmal der offensichtlichen Masselosigkeit muß vorliegen, um den Sicherungsfall eintreten zu lassen. Der Sicherungsfall wird ausgelöst, wenn objektiv eine Masselosigkeit vorliegt. Entscheidend ist die Sicht eines entsprechend unterrichteten, unvoreingenommenen Betrachters. Diese können die Vermögensverhältnisse nur schwer durchschauen. 12..

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