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Archiv

In seinem Zukunftsletter März 2001 zählt Matthias Horx die sieben wichtigsten Trends für die "Graue Revolution" auf:
- Die Alten kehren in die Arbeitswelt zurück: Arbeit wird zunehmend als Selbstverwirklichung empfunden, sie wird weniger körperlich anstrengend, es werden immer mehr flexible Arbeitsmodelle für ältere Mitarbeiter angeboten.
- Das Internet wird grau: Die generative Technologiebarriere wankt. Die "Neuen Alten" sind die kaufkräftigste Schicht und werden die eigentliche Welle des E-Commerce ab 2005 auslösen ("Silver Surfer").
- Pflegebedürftigkeit nimmt zu. Der Betreuungsqualität kommt immer mehr Bedeutung zu. Wellness- und Fitness-Dienstleistungen und Ernährungsfragen gewinnen an Bedeutung.
- Die Älteren werden jünger (Down-Aging), auch im Konsumverhalten..

Marketing

Nach einer neuen Studie von Datamonitor werden in den Ländern Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden, United Kingdom und in den USA zur Zeit 0,24 Prozent aller alkoholischen Getränke über Online-Systeme verkauft. Bis zum Jahre 2005 soll dieser Wert auf 3,62 Prozent ansteigen. Wertmäßig könnte der Anstieg 78 Prozent ausmachen, von 1,0452 Mrd USD auf 18,712 Mrd USD. Zur Zeit gibt es vier Absatzkanäle im On-line-Getränkegeschäft: Lebensmittelketten, Fachhändler, Online-Händler und Hersteller.
Die Handelsketten profitieren von ihrem Distributionsnetzwerk sowie von möglichen Preisvorteilen durch gute Handelsbeziehungen zu den Herstellern.
Die Fachhändler haben ebenfalls eine große Auswahl und entsprechende Warenkenntnisse. B..

Abfüllung

Die Frage der richtigen Dimensionierung - Größe (Volumen, Durchmesser, Höhe u.ä.), Leistung, Material, Temperaturen usw. - stellt sich immer dann, wenn Neuanschaffungen oder Ersatzbeschaffungen anstehen.

Die heutige Technologie stellt andere Anforderungen an die Dimensionierung von Produktions-, Abfüll- und Energieerzeugungsanlagen, als noch vor 10 oder 20 Jahren. Die derzeitigen Fertigungsmöglichkeiten lassen außerdem Abmessungen zu, wie sie in diesen früheren Jahren noch kaum vorstellbar waren.

Ende der fünfziger Jahre kamen die ersten Ketten-Flaschenreinigungsmaschinen auf den Markt, die nun Ausbringungen von mehr als 8000 Fl/h zuließen.

Die Grenze der Läuterbottich-Sudwerke lag bei ca. 5000 kg Schüttung und bei 6 Suden/d. Kombitanks). zu spät erkannt.B....

AfG

Die alkoholfreien Getränke sind durch wesentliche selektive Merkmale, wie niedriger pH-Wert und meist auch hoher CO2-Gehalt, weitgehend vor mikrobiellem Verderb geschützt.

Insbesondere haben bei diesen Getränken normalerweise weder pathogene Keime noch hitzeresistente Bakterien Vermehrungsmöglichkeuten, so dass - wie mehrfach publiziert (1) - ausschließlich acidophile bzw. acidotolerante Mikroorganismen in Erscheinung treten können (vgl. Abb. 1 und Tabelle 1). Aus diesem Grunde können karbonisierte Getränke unter der Voraussetzung sauberer Ausmisch- und Abfüllanlagen ohne thermische Behandlung abgefüllt werden. Bei stillen Getränken ist allerdings vor allem wegen der ubiquitär verbreiteten Konidiosporen der Schimmelpilze (besonders Penicillium spp. 2) erforderlich.B.a.B.B.B.B....

Diverses

Die Ansprüche an die Fahrzeuge im Getränkedienst lauten hohe Nutzlasten und kleine Wendekreise. Die Lastkraftwagen im Verteilerverkehr oder für den innerbetrieblichen Transport gehören zwar eher zu den Kleineren ihrer Zunft, sind aber in Wirklichkeit ganz groß. Und speziell in der Getränkebranche sind flexible und robuste Transporter, Lkws, Stapler oder Flurförderzeuge unentbehrlich, müssen bei den verschiedensten Einsätzen Qualitäts- und Maßarbeit leisten. Für die Fahrzeugauswahl bedeutet das, durch exakte Aufgabendefinition die beste Lösung zu verwirklichen. Denn beim Kunden vor der Haustür zählt jeder Zentimeter in Breite und Höhe, aber auch bei der Zuladfähigkeit. Da heißt das Stichwort "Ladeoptimierung". Ausführliche Infos unter www.brauwelt.de/brauwelt/aktuelle_ausgabe.

Markt

Die nachfolgende Liste für die 17 größten Dunkel- und Schwarzbierhersteller im Jahresvergleich 2000 zu 1999 zeigt, dass sich in der Rangfolge nicht sehr viel verändert hat. Es hat sich auf Grund der Bitte, dass sich Brauereien noch melden sollten, nur ein zusätzlicher Hersteller gemeldet, und zwar die Brauerei Kuchelbauer GmbH in Abensberg.
Aus der Liste ist ferner zu ersehen, dass die führende Position mit weitem Abstand auf die nachfolgenden Positionen die Köstritzer Schwarzbierbrauerei hat. Sie hat im Jahr 2000 erstmals einen geringfügigen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Im Vorjahr konnte sie noch 20 000 hl hinzugewinnen. Die zweitgrößte Marke Paulaner konnte ihren Absatz noch um 11 000 hl ausweiten. Die Oettinger Brauerei konnte im Jahr 2000 noch 10 000 hl hinzugewinnen..

Diverses

Das Bundesumweltministerium hat einen Plan von Handel und Industrie zurückgewiesen, mit dem die Wirtschaft das Zwangspfand auf Einweg-Getränkeverpackungen in Deutschland noch verhindern will. Dem Vorschlag von Handel und Industrie zufolge sollen jährlich 23 Mrd Liter Getränke in "ökologisch vorteilhaften" Verpackungen auf den deutschen Markt kommen. Die Wirtschaft will aus erhöhten Lizenzgebühren für den "Grünen Punkt" jährlich 250 Mio DM in die "Sauberhaltung der Landschaft" und die "Förderung des ökologischen Fortschritts bei Getränkeverpackungen" stecken.

Archiv

Die schweizerische SIG AG übernahm am 4. April von CIR, der Muttergesellschaft von Sasib, alle Wet-Area-Aktivitäten. Die Übernahme beinhaltet die Geschäftsbereiche für Verarbeitung und Verpackung von flüssigen Nahrungsmitteln (s.a. Brauwelt 2000, S. 1286), die Standorte in USA, Mexico, Brasilien, China und Niederlassungen in Europa, dem Mittleren Osten und dem Fernen Osten.
Die Übernahme, der die nationalen und internationalen Wettbewerbsbehörden noch zustimmen müssen, wurde ausgelöst, so die Pressemeldung, durch die zunehmende Globalisierung und Konzentration im Geschäftsbereich. Die Übernahme macht SIG nun zu einem der größten Anbieter von Verpackungsmaschinen für flüssige Nahrungsmittel.
Dach des SIG Konzerns ist die SIG Schweizerische Industrie-Gesellschaft Holding AG..

Markt

Wie Hans Zocher, GfK Panel Services Consumer Research und IRI/GfK Retail Services, Nürnberg, im Getränkemarkt Nr. 4, 2001, S. 238, schreibt, hat sich der Mineralwasserabsatz in Deutschland bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 100 l eingependelt. Der Markt bleibt aber trotzdem spannend, da es innerhalb des Marktes gravierende Entwicklungen und Verschiebungen gibt.
Die stagnierenden bzw. leicht rückgängigen Wasserabsätze führt Zocher neben dem Wetter in erster Linie auf folgende Faktoren zurück:
- Zunehmender Einsatz von Sprudler-Geräten;
- Positive Entwicklung der Fruchtschorlen von 57 Mio l im Jahre 1996 auf 264 Mio l (+30% im letzten Jahr) im Jahre 2000.
Der Verbraucher ist offensichtlich auf der Suche nach gesundem Geschmack mit möglichst wenig Kalorien.B.B.B..

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