Recht
Bereits seit 1991 ist in Frankreich neben zahlreichen anderen Einschränkungen die direkte oder indirekte Fernsehwerbung für alkoholische Getränke im Fernsehen verboten. Die französischen Fernsehsender müssen anders als bei multinationalen Sportveranstaltungen bei so genannten "binationalen" Sportveranstaltungen alle verfügbaren Mittel einsetzen, um im Fernsehen Werbung für alkoholische Getränke zu verhindern. Der Unterschied zwischen beiden Veranstaltungsformen ist klar definiert: Eine multinationale Veranstaltung war zum Beispiel die Fußball-Europameisterschaft, eine binationale Veranstaltung wäre ein Länderspiel zwischen Deutschland und Frankreich, das in Deutschland stattfindet und bei dem eine deutsche Brauerei auf einer Bande für ihr Produkt wirbt.....
Markt
Die Top 50 Bier erzeugenden Länder weltweit kommen nach einer Aufstellung des Barth-Reports 2003/2004 der Fa. Joh. Barth & Sohn, Nürnberg, und von Germain Hansmaennel, Straßburg, auf einen Anteil von 95 Prozent am Weltbiermarkt von insgesamt 1,478 Mrd hl. "Tabelle"
Markt
Eine neue Untersuchung von Mintel ("Bier in Europa", 995,00 Pfund), bei der 10 000 Personen in Deutschland, Spanien sowie Frankreich und 25 000 Personen in Großbritannien befragt wurden, ergab, dass die Erwachsenen Deutschen in diesen Ländern mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 145 Liter Bier/Jahr mit Abstand am meisten Bier trinken. Die britischen Erwachsenen bringen es auf lediglich 125 Liter. Insgesamt lag der Bierabsatz in Deutschland bei rd. 100 Mio hl, in Großbritannien bei 58 Mio hl. Deutschland hat mit 44 Prozent den größten Anteil am europäischen Biermarkt, gefolgt von Großbritannien mit 26 Prozent, Spanien mit 14 Prozent, Frankreich mit 9 Prozent und Italien mit 8 Prozent.
61 Prozent der Briten geben an, dass sie Bier trinken, wenn es um alkoholische Getränke geht..
Rohstoffe
In der letzten Woche waren die Schätzungskommissionen für die Hopfenernte 2004 in den einzelnen deutschen Anbauregionen unterwegs. Im Anbaugebiet Tettnang lag die Anbaufläche bei 1220 ha, davon 20 ha Junghopfen. Aufgrund der günstigen Witterung über die gesamte Vegetationszeit hinweg präsentierten sich die besichtigten Hopfenfelder in bester Verfassung. Die Fachleute erwarten überdurchschnittliche Qualitäten wie seit 1997 nicht mehr. Die Bestände stehen hervorragend und sind sehr gesund. Die Ernte konnte in Tettnang wie geplant am 23. August 2004 beginnen.
Insgesamt wird eine Ernte in Höhe von 37 000 Ztr erwartet (2003: 31 051 Ztr), 34,7 Ztr/ha. Bei der Sorte Tettnanger Tettnanger rechnet man mit 24 000 Ztr bzw. 34,7 Ztr/ha, beim Hallertauer Tettnanger 12 500 Ztr bzw. 45,5 Ztr/ha..
Archiv
Mit einem Investitionsvolumen von rd. zwei Mio EUR hat die Firma Botanx, Kent/UK ihre Laboratorien und Anlagen erneuert, um neue Produkte aus Hopfen und anderen Pflanzen für den Einsatz in der Brauerei, in der Nahrungsmittelbranche, bei Kosmetika und Pharmazeutika zu schaffen. Mit den beiden neuen Anlagen zur Super-kritischen CO2-Extraktion stehen jetzt insgesamt sieben Anlagen zur Verfügung, um hochwertige Inhaltsstoffe des Hopfens zu gewinnen. Zur technischen Leiterin wurde Snead McGrath berufen.
Archiv
Wie der Verband Metallverpackungen e.V. (VMV) am 3. August 2004 bekannt gab, haben führende Weißblechhersteller drastische Preiserhöhungen für das kommende Jahr angekündigt. Die zum ersten Januar 2005 geplante Preisanhebung von 20 Prozent für das Vormaterial von Metallverpackungen und -verschlüssen für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und chemisch-technische Produkte setzt die Verpackungshersteller unter erheblichen Zugzwang und macht eine Weitergabe der zusätzlichen Materialkosten an die abfüllende Industrie unumgänglich. Die vor diesem Hintergrund für 2005 zu erwartende Preiserhöhung für Verpackungen aus Weißblech wird sich voraussichtlich im zweistelligen Prozentbereich (bis zu 20 Prozent) bewegen..
Markt
Nach Angaben der WHO trinkt in England und Malta mehr als die Hälfte der 15 Jahre alten Jungen mindestens ein Mal wöchentlich Alkohol, bei den Mädchen 49 bzw. 40 Prozent. An dritter Stelle dieses "Rankings" steht Deutschland mit 46 Prozent bei den Jungen und 33 Prozent bei den Mädchen. Am Ende der Skala liegen die Jugendlichen in Polen, USA, Frankreich, Grönland, Lettland und Finnland.
Archiv
Ausgehend von den Forderungen an Getränkeverpackungen bezeichnete Dr.-Ing. Kajetan Müller, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der TU München-Weihenstephan, die Entwicklung des PET-Werkstoffs als Getränkeverpackung in den letzten Jahren als enorm. Im Flaschenkeller-Seminar 2003 des Lehrstuhls schätzte er ein, dass 2002 der PET-Anteil insgesamt in der Getränkeindustrie gegenüber dem Vorjahr um 39,5 Prozent gestiegen ist.
Überzeugend auch der Anstieg auf dem Wassersektor: Während 1999 der Anteil nur 5,9 Prozent betrug, lag er 2002 schon bei 40,9 Prozent der abgefüllten Getränke. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat der Coca-Cola-Konzern, der vor 15 Jahren mit den Kunststoffflaschen auf den Markt kam.
Es zeichnen sich zwei Segmente bei den PET-Flaschen ab.
Verpackung
Dipl.-Ing. Sabine Köppe, Ball Packaging Europe, beschäftigte sich in ihrem Vortrag auf dem Flaschenkeller-Seminar 2003 in Freising mit Getränkedosen, obwohl diese in Deutschland vorerst infolge der eingeführten Einweg-Bepfandung kaum noch Bedeutung haben, da die Rücknahme aus hygienischen Gründen vom Handel abgelehnt wird. Auf dem Weltmarkt wurden 2001 ca. 215 Mrd zweiteilige Getränkedosen aus Stahlblech abgesetzt, insbesondere in Nordamerika (114 Mrd) vor Europa (38 Mrd) und Japan (25 Mrd). Die guten Eigenschaften wie Originalitätsschutz, unzerbrechlich, leicht, gut zu handhaben, recyclebar usw. machen die Dose beliebt. Die Herstellung ist sehr effektiv, die Grenze des technisch Machbaren wurde erreicht. Die Materialdicken sind analog eines menschlichen Haares. Maschinen arbeiten mit ca..
Rohstoffe
Dr. Adrian Forster, NatecO2 GmbH & Co. KG, Wolznach, bekannt als Hopfenexperte, sieht das Jahr 2003 als sehr kritisch für diese Kultur an und leitete aus den Witterungsdaten der letzten 50 Jahre, gemessen in der Hallertau, notwendige Veränderungen in der Hopfenwirtschaft ab. In seinem Vortrag auf dem 11. Dresdner Brauertag am 30. April 2004 bestätigte er die Voraussagen der Klimaforscher über den stetigen Temperaturanstieg.
Die Niederschlagsmenge in den letzten 50 Jahren hatte einen Jahresdurchschnitt von 396 mm, in den letzten 10 Jahren betrug sie nur 352 mm und im Jahre 2003, zwar ein extrem heißer Sommer, betrug sie nur 187 mm. Der Anteil der Hitzetage (>30°C) war in den letzten 10 Jahren bei durchschnittlich 9,5, im Jahre 2003 bei 33. Analog war es bei den Bittersorten..