Qualitätssicherung
Gushing ist eine negative Erscheinung, die prinzipiell bei allen kohlensäurehaltigen Getränken auftreten kann, aber auf jeden Fall vermieden werden sollte. Die Kenntnis der Ursachen ist der erste Schritt zu geeigneten Gegenmaßnahmen.
Das Phänomen "Gushing" ist der Brauwirtschaft seit langem leidvoll bekannt. Zu diesem Thema wurden bereits sehr viele Forschungsarbeiten durchgeführt und die Ergebnisse vielfältig in Fachaufsätzen beschrieben.
Das Thema Gushing beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Brauwirtschaft, sondern es ist ein generelles Thema bei und nach der Abfüllung kohlensäurehaltiger Getränke.
Während bei der Bierherstellung der Fusarienbefall der Gerste eine der Hauptursachen für Gushing ist, kann man diesen Punkt bei "Nicht-Bier-Getränken" ausschließen...
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Im Dezember wird der Europäische Rat darüber entscheiden, ob Anfang 2005 Verhandlungen mit Ankara über einen Beitritt der Türkei zur EU aufgenommen werden können. Orient oder Okzident, islamistisch oder weltlich, Bier oder Raki - vor dem Hintergrund der aktuellen Türkeidebatte wird jede Frage zum Politikum.
Ein schottisches Orchester, ein amerikanischer Dirigent, englische und türkische Sänger sowie ein in der Schweiz geborener Filmschauspieler präsentierten eine in Deutsch gesungene Oper im Istanbuler Topkapi-Palast vor türkischem Publikum. In der globalisierten klassischen Musikindustrie sind Produktionen mit Ensembles aus aller Herren Länder an der Tagesordnung. Dieser Produktion haftete jedoch etwas Einzigartiges an. Von der politischen Brisanz ganz zu schweigen...
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Ende Mai ist die amerikanische Tochter von SABMiller Plc., die Miller Brewing Co. gegen Anheuser-Busch Cos Inc. (A-B) vor Gericht gezogen. Man bezichtigt den US-Top-Brauer, in Anzeigen falsche und missverständliche Aussagen über Miller Lite gemacht zu haben. Überdies hätten die Vertriebspartner von Anheuser-Busch einfach Anheuser-Busch-Sticker auf Kästen, Dosen, Flaschen und Werbedisplays für Miller Lite geklebt. Das Vorgehen ist Teil eines heftigen Kleinkriegs, den sich beide Brauer liefern. Grund: Das Buhlen um figurbewusste Verbraucher. Diese haben nämlich die Wahl zwischen Bud Light und Miller Lite.
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Sie kennen doch den smarten Michael Power, die Werbe-Ikone für Guinness auf dem afrikanischen Markt. Michael Power läuft Gefahr, aus der Werbung verbannt zu werden. Irland hat neue Werbecodes eingeführt. Danach muss die Getränkebranche Alkohol verantwortungsbewusst vermarkten und bewerben. Michael Power und das, für was er steht, sind ganz plötzlich zum Tabu geworden. Nach den Richtlinien des Codes "Mature Enjoyment of Alcohol in Society", genannt MEAS (Meas = irisch für "Respekt"), berichtet der Londoner Infodienst Martin Information, muss die Getränkebranche dafür sorgen, dass die Werbung nicht den Eindruck erweckt, Alkohol trage zu sexuellem oder sportlichem Erfolg bei. Ebenfalls unerwünscht ist, dass sich Alkoholwerbung an Jugendliche unter 18 Jahren wendet..
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Diageo, der Mutterkonzern von Guinness, hat angekündigt, die 1936 errichtete Park Royal Brewery in London zu schließen und die Produktion von Guinness komplett nach Dublin in die St James’ Gate Brewery zu verlegen. Um die zusätzlichen zwei Millionen hl produzieren zu können, investiert Guinness 15 Mio GBP am Standort St James’ Gate. Der Gesamtausstoß beträgt dann sechs Mio hl Bier. Die Park Royal Brewery schließt im Sommer 2005. Dabei gehen 90 Arbeitsplätze verloren. Finanziell ist die Transaktion für Diageo ein gutes Geschäft. Der Verkauf des Grundstücks wird vermutlich die Kosten der Betriebsschließung und der Dubliner Investitionen mehr als decken. Im zweiten Halbjahr 2003 ist der Guinnessabsatz im Vereinigten Königreich um drei Prozent bzw.
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Seit vergangenem Dezember verhandeln Guinness Ghana Limited und Ghana Breweries Limited (Heineken) über eine mögliche Fusion oder eine Übernahme - die Bewertung liegt im Auge des Betrachters - um sich zu Ghanas größter Brauerei aufzuschwingen. An der Börse in Ghana spricht man von einer Fusion, an der Guinness mit 51 Prozent und Heineken mit 20 Prozent beteiligt wären. Das würde für das neue Unternehmen eine Marktmacht von mehr als 70 Prozent bedeuten. Der gesamte Deal wird auf 55 Millionen USD geschätzt, berichtet die Bank The First Africa Group, die als Berater für Diageo (Guinness) agiert.
Heineken agiert auf dem ghanesischen Markt mit wechselnder Fortüne. Stattdessen bastelt Heineken an einem Programm zur Verbesserung der Lage. der Verkauf an Guinness...
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Was immer Sie in diesen Tagen in Wirtschaftsblättern lesen - China ist ein Top-Thema. Und gar in Sachen Bier! Derzeit vereint China 25 Prozent des Weltbiermarktes. Die Chinesen sind somit gleichauf mit den Vereinigten Staaten. Im Gegensatz zu den USA, wo 30 Prozent des weltweiten Gewinns aus dem Biergeschäft verdient werden, kommt China aber nur auf bescheidene zwei Prozent.
Das hat SABMiller und Anheuser-Busch nicht davon abgehalten, heftig um die in Hong Kong börsennotierte Harbin Brewery zu balzen oder besser, sich eine Multi-Millionen-Dollar-Schlacht zu liefern. Es lohnt sich: Chinas Biermarkt wächst rasant. Parallel dazu wachsen Chancen und Niederlagen. So ist SABMiller schon aus dem Rennen um Harbin, die viertgrößte Brauerei des Reichs der Mitte, ausgeschieden...
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Vorsicht! Die Lektüre des Berichts der zur Foster’s-Gruppe gehörenden Beringer Blass Wine Estates (BBWE) verursacht heftige Kopfschmerzen. Schwarz auf weiß steht dort zu lesen, wie die Überproduktion vor allem nordamerikanischer Winzer die Erträge drückt. Merkwürdige neue Kategorien sind entstanden wie "extreme value wine", Wein mit einem extremen Preis-Leistungsverhältnis oder kurz: Billigstwein. Gleichzeitig rutschten bei kalifornischem Wein die Zuwachsraten für Premiumqualitäten (zu Premiumpreisen) in den Keller. Foster’s rechnet mit geschätzten Verlusten zwischen 270 Millionen und 300 Millionen AUD (207 Millionen USD) in der Jahresbilanz 2004. Der erwartete Ertragszuwachs zum 30. Juni 2004 wurde von 2,9 Prozent auf ein Prozent nach unten korrigiert.
In einem Fernsehinterview am 13.
Markt
Bei der Beurteilung der unterschiedlichen Beschäftigten-Daten müssen die jeweiligen Geschäftsbereiche mit ihren Schwerpunkten berücksichtigt werden. So ist bei Unternehmen mit vielen Eigenregiemärkten der Personalaufwand wesentlich höher als bei gebundenen Abnehmergruppen (z.B. Kooperationsverträge, Franchising usw.). Der Personalaufwand ist für die Gastronomiebelieferung ähnlich wie im eigenen Absatzmarkt. Auch bei dem LKW-Bestand müssen die zu fahrenden Strecken und die Größe der Fahrzeuge sowie die Aufgabenstellung genau berücksichtigt werden. In dieser Aufstellung fehlen die großen Unternehmen Bier-Nagel, Hannover und Hubauer, Gräfelfing. Falls sonst noch andere Unternehmen fehlen bitte ich um Mitteilung.
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Die sechste Welle der zweimal jährlich durchgeführten repräsentativen Jugendtrendstudie "Timescout" des Hamburger Marktforschungsinstituts tfactory zeigt tiefgreifende Veränderungen auf den Getränkemärkten. Die in den letzten Monaten heiß diskutierten Alkopops verzeichnen dramatische Rückgänge und das, noch bevor die Gesetzesmaßnahmen der Regierung überhaupt praktische Wirksamkeit entfalten konnten. Schon im Juni mussten die großen führenden Marken im Meinungsführersegment Rückgänge zwischen 25 und 30 Prozent verzeichnen. Es ist davon auszugehen, dass diese Tendenz in den nächsten Monaten auf den Gesamtmarkt übergreift. "Damit ist der Konsument den Regierungsmaßnahmen zuvorgekommen. Die jungen Leute haben einfach genug von den Alkopops.a. "Brauwelt" 33/34, 2004, S. 1005)..
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