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Verpackung

Innoket Neo von KHS etikettiert leere und volle Getru00e4nkedosen (Foto: KHS)

Seit Mai 2019 bietet KHS den Etikettierer der Baureihe Innoket Neo auch für Dosen an. Der Systemanbieter will damit besonders auch Hersteller kleiner Chargen und Produzenten mit hoher Markenvielfalt ansprechen, da die Maschine neue Möglichkeiten im Hinblick auf das Produktmarketing und die Flexibilität bei der Produktion biete.

Produktpräsentation | Liebharts Privatbrauerei von Frank und Vivien Liebhart in Detmold setzt seit dem ersten Sud 2003 auf Bio-Bier und -Limonaden mit besonderen Zutaten und Geschmacksrichtungen. Heute sind sie mit ihrem Sortiment im Gebiet zwischen Kassel, Hannover und Münster etabliert. Wichtige Bausteine ihres Konzepts sind die Verpackung sowie modernste Technik, so etwa die neue kombinierte Flascheneinpack- und Palettieranlage von PackTec Maschinenbau aus Hof.


Die Getränkekiste ist nicht nur ein Diener der Logistik und Aufbewahrungsbehälter für den Konsumenten, vielmehr ist sie auch ein Kommunikator im Markt und eine effektive wie auch preiswerte Werbefläche für den Hersteller. Genau hier knüpfen die Etikettenmedien der Nopar International GmbH, Bremen, an und unterstützen durch eine besonders innovative Technologie die Abfüller, sich auf die veränderten Anforderungen des Marktes schnell und effektiv einzustellen.


Interview | Pünktlich zum 25. Flaschenkellerseminar in Weihenstephan wurde am 4. Dezember 2018 die Demonstrationsanlage RoboFill 4.0 am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie (BGT) der TU München (TUM) in Betrieb genommen. RoboFill 4.0 ist ein wissenschaftlicher Meilenstein in der Abfüllung. Die BRAUWELT widmet diese Ausgabe detailliert dem Projekt und den Partnern, die bis zum jetzigen Zeitpunkt an der Umsetzung des Projektes mitgearbeitet haben. Den Anfang machen wir mit einem Interview mit Christoph Neugrodda, der am BGT-Lehrstuhl maßgeblich beteiligt war.


Gestaltung Kundenportal | Als älteste Brauerei der Welt will die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan natürlich trotzdem immer mit der Zeit gehen – oder ihr manchmal sogar voraus sein. Als die Idee zu RoboFill 4.0 aufkam, war für die Verantwortlichen sofort klar, dass man sich daran beteiligen will, denn der Trend zu individualisierten Produkten ist deutlich erkennbar. Ebenso sieht man sich mehr und mehr mit der Nachfrage nach Kleinstmengen und Unikaten konfrontiert.


Im Jahr 2016 erneuerte die Brauerei Schützengarten AG, St. Gallen, Schweiz, im Bereich der Flaschenabfüllung den gesamten Trockenteil, um Harassen und Kartonagen auf der gleichen Anlage befüllen zu können. Mit der Planung und Realisierung des Gesamtprojekts wurde KHS, Dortmund, als Generalunternehmen beauftragt.


Handling-Roboter | Yaskawa ist mit weltweit 430 000 installierten Einheiten einer der größten Hersteller von Industrierobotern. Neben anwendungsbezogenen Varianten wie Schweiß-, Palettier-, Lackier- und Handling-Robotern umfasst das Sortiment auch Modelle für Labor- und Reinraumapplikationen. Das europäische Headquarter der Robotic Division von Yaskawa Europe GmbH ist ansässig in Allershausen und war somit bestens geeignet, das Forschungsprojekt RoboFill 4.0 zu unterstützen.


Schnittstellen | Das Kerngebiet des Fraunhofer IGCV im Projekt RoboFill 4.0 bestand in der flexiblen Vernetzung cyber-physischer Abfüllanlagen und gliederte sich in drei Schwerpunkte: Definition der cyber-physischen Logistik- und Handhabungsfunktionen, Gestaltung eines Planungsmoduls für dezentral gesteuerte Materialflusssysteme unter Verwendung virtueller Anlagenrepräsentanzen und Schaffung einer realen und virtuellen Schnittstellenarchitektur zur flexiblen Vernetzung der Verarbeitungsmodule.


Prozessleitsystem | Bereits 2014 fragte die TU München bei der ProLeiT AG in Herzogenaurach an, ob Interesse bestünde, sich am Forschungsprojekt RoboFill 4.0 zu beteiligen. Es war sofort zu erkennen, dass es sich bei diesem Projekt eines robotergestützten Abfüllkonzepts für die individualisierte Getränkebereitstellung um ein wichtiges und zukunftsweisendes Thema handelt, sodass der Zusammenarbeit mit der Universität und den weiteren Projektpartnern schnell zugestimmt wurde.


Elektrogreifer | Als die Greifer-Spezialisten von der Zimmer Group angefragt wurden, sich an RoboFill 4.0 zu beteiligen, mussten sie nicht lange überlegen. Die Entscheidung des Rheinauer Unternehmens, das bekannt ist für Pioniergeist und Tüftler-Gene, fiel eindeutig positiv aus. Allen Beteiligten wurde jedoch relativ schnell klar, dass das Projekt kein „Spaziergang“ werden würde. Die Liste der anstehenden Herausforderungen wurde immer länger, je tiefer man in die Thematik einstieg. Auch die Anforderungsliste der Projektpartner wuchs im ersten Jahr stetig.


Digitaldruck | Im November 2012 hielt der damalige Geschäftsführer der Till GmbH, Volker Till, anlässlich der Brauwissenschaftlichen Tagung in Weihenstephan einen Vortrag über die digitale Bedruckung von Behältern. Die Präsentation hob die bedeutenden Vorteile der digitalen Drucktechnik hervor und beschrieb die Themen Produktindividualisierung, Möglichkeiten der Personalisierung und Erreichen sehr hoher Flexibilität sowohl aus Sicht der Produktion wie auch aus Sicht der Dekoration.