Rohstoffe
Die Verbände der Hopfen- und Brauwirtschaft nutzen die Brau Beviale traditionell, um in einer eigenen Pressekonferenz über die Ernte- und Marktsituation zu informieren. An diesem 14. November war sie von Journalisten wie Vertretern der gesamten Hopfenbranche äußerst gut besucht, obwohl sich die Redner in diesem Jahr auf besonders kurze Statements geeinigt hatten. Sie wollten zeitlichen Raum lassen für die Präsentation des neuen Imagefilms „Hopfen aus der Hallertau – für die besten Biere der Welt“, der an diesem Tag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Rohstoffe
Hält die Malzqualität, was die Gerstenqualität verspricht? Der Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie ging der Frage auch 2012 nach. Er führt jährlich zur Beurteilung der Qualität des neuen Jahrgangs, des Mälzungsverhaltens sowie der Beschaffenheit der Gersten und Malze das „Frühvermälzungsprogramm“ durch. Dabei werden eingesandte Praxismuster (Sommerbraugersten, Winterbraugersten, Brauweizen) auf bestimmte Qualitätsmerkmale hin untersucht. Die Ergebnisse dieses Jahres fasst der folgende Artikel zusammen.
Rohstoffe
In diesem Jahr konnte die Anbaufläche von Sommergerste in Bayern einen überproportional hohen Anstieg verzeichnen. Insbesondere in den nördlichen Regionen, Mittelfranken, Unterfranken und Teilen Oberfrankens führten die extremen Fröste zu starken Auswinterungen bei Raps, Winterweizen und Wintergerste. Um den Bedarf an Futtergetreide decken zu können, wurde auf einem großen Teil der Flächen Sommergerste nachgesät. Die tatsächliche Anbaufläche für Braugerste lässt sich demnach nur grob schätzen.
Rohstoffe
Seit Jahrzehnten beklagen wir einen drastischen Rückgang der Anbaufläche für Sommergerste in Deutschland. Liest man Fachartikel über die Rohstoffversorgung der Malz- und Brauwirtschaft, zieht sich die Sorge um eine ausreichend gute Deckung der Bedarfsmengen mit vorwiegend heimischer Qualitätsbraugerste wie ein roter Faden durch die Jahrzehnte.
Rohstoffe
Die stichprobenartige Auswertung von Erntemustern für Sommergerste aus der Ernte 2012 sowie die Besonderen Ernteermittlungen der Landesanstalten für Landwirtschaft in den Bundesländern ist weitgehend abgeschlossen. Auf der Grundlage der Auswertung dieser Erhebungen hat die Braugersten-Gemeinschaft [EV] einen ersten Erntebericht für die Mengen und Qualitäten der geernteten Sommergerste zusammengestellt. Auf Grund der enormen Auswinterungsschäden bei Wintergerste, Winterweizen und Raps wurde die Anbaufläche für Sommergerste deutschlandweit um ca. 40 Prozent (plus 140 000 ha) ausgedehnt. Die Förderverbände für Braugerste gehen jedoch davon aus, dass lediglich 30 000 ha dieses Flächenzuwachses mit dem Ziel bestellt wurden, Braugerstenqualität zu erzeugen. Trotz anfänglicher, regional unterschiedlicher Trockenperioden nach der Aussaat und während des Auflaufens, die teilweise zu Zwiewuchs geführt haben, war der Gesamtwitterungsverlauf für den Anbau von Sommergerste äußerst günstig. Mit einem durchschnittlichen Ertrag von 54,9 dt/ha (2011: 50,1 dt/ha) konnten somit ca. 2,7 Mio t Sommergerste geerntet werden.
Rohstoffe
Die vom Berliner Programm der Braugersten-Gemeinschaft [EV] zur Verarbeitung empfohlenen Braugerstensorten dominieren das Sortenspektrum. Propino, Grace, Marthe und Quench sind die Hauptsorten im Anbau. Nach der knappen Versorgungslage der letzten beiden Jahre liefert die Ernte 2012 erstmals wieder ausreichende Mengen mit guter bis sehr guter Qualität. Dennoch wird maximal eine ausgeglichene Bilanz erwartet. Wie sich die Anbauflächen entwickelten, welchen Einfluss die Witterung 2012 hatte, welche Qualität die geernteten Gersten aufweisen und was die Frühvermälzung für Ergebnisse zeigte, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Rohstoffe
In der Hallertau gibt es aktuell auf exakt 14 258 ha Hopfengärten. Es ist nach wie vor die größte zusammenhängende Hopfenanbaufläche der Welt. Auf 90 Prozent der Fläche wachsen Sorten des Hopfenforschungszentrums in Hüll. Auf den restlichen zehn Prozent stehen Hopfensorten, deren Heimat zumeist Europa ist. Aber nicht nur…
Rohstoffe
Die Bestände in allen deutschen Anbaugebieten sind gesund und lassen eine gute äußere Qualität erwarten. Die Alphasäuregehalte liegen mindestens auf dem 5-jährigen Durchschnitt der letzten Ernten.
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