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In den letzten 15 Jahren ist der Sommergerstenanbau in den wichtigsten sommer- bzw. braugerstenerzeugenden Ländern der EG von über 7 Mio ha auf gut 2 Mio ha zurückgegangen. -- Darauf und auf die drohenden Versorgungslücken wies G. Bauer, Präsident des Deutschen Mälzerbundes, bei der Eröffnung der sehr gut besuchten 30. Mälzereitechnischen Arbeitstagung am 16. 10. 1991 in Gräfelfing hin (s.a. S. 1902, 1903).
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Gute Braugerstenernte1991 in Bayern -- Die 30. Mälzereitechnische Arbeitstagung der Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer und Mälzer, Doemens, wurde am 16. 10. 1991 in Gräfelfing durch Hans Mauerer, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, mit einem Dank an den Gründer der Tagung, Dr. Wellhoener, Rimstig, und Direktor Georg Zentgraf, Doemens-Technikum, für die hervorragende Leistung im Dienste des Qualitätsbraugerstenanbaues eröffnet. Für Minister Maurer hat der Braugerstenanbau auch in Zukunft gute Chancen, wenn auch nicht jedes Jahr eine so gute Ernte wie 1991 eingefahren werden kann. Auf einer Fläche von 220 000 ha wurde in Bayern bei einem Ertrag von 51,4 dt/ha (+ 20%) eine Gesamternte von 1,132 Mio t Braugerste (+ 17%) eingebracht. 9..
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Mälzereitechnische Arbeitstagung in Gräfelfing -- Mit der diesjährigen Mälzereitechnischen Arbeitstagung der Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer und Mälzer, Doemens, vom 15. - 17. 10. 1991 in Gräfelfing, konnte das 30jährige Jubiläum dieser Tagung gefeiert werden. Die Tagung war vor 30 Jahren von Dr. Wellhoener in Mühlheim/Ruhr ins Leben gerufen worden. Seit 16 Jahren wird sie in Gräfelfing abgehalten. Für die erfolgreiche und zielstrebige Fortführung der Tagung im Sinne der alten Grundidee bedankte sich Dr. Wellhoener bei Direktor Zentgraf, Doemens-Technikum, sehr herzlich für die inzwischen geleistete Arbeit. Die Tagung sei all die Jahre hindurch auf dem neuesten Wissensstand gewesen. Dafür sei auch das umfangreiche Programm der Jubiläumsveranstaltung ein Beweis. Für Dir. G.a. S. 1901).
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Schimmelpilzbefall bei Braugetreide -- Im Anschluß an das 10. Mälzereiseminar am 26./27. November 1991 in Weihenstephan wurden wurden gewisse Irritationen der Besucher über die Bedeutung von Schimmelpilzbefällen auf Braugetreide im Hinblick auf die Verursachung von Gushing sowie der verschiedenen Methoden zu seiner Vorhersage beklagt. In der Abschlußdiskussion wurde die Position, die am Lehrstuhl für Technologie der Brauerei II, Weihenstephan, zu diesem Thema vertreten wird, noch einmal deutlich gemacht. Der Aussage, wonach zwischen dem Befall von Gerste durch Fusarium graminearum und dem Auftreten von Gushing keinerlei Zusammenhang bestehe, seien die Ergebnisse hier noch einmal gegenüber gestellt. Die eine Gruppe war nahezu frei von einem Befall durch Vertreter dieser Art, wobei F.
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Ergebnisse der Frühvermälzung 1991 -- Wie Dipl.-Ing. B. Sacher in seinem Vortrag über die Ergebnisse der Frühvermälzung 1991 anläßlich des 10. Mälzerei-Seminares am 26. 11. 1991 in Weihenstephan schilderte, war die Gersten- und Weizenernte 1991 gekennzeichnet durch ein verstärktes Auftreten von Auswuchs und Schimmelbefall. Vermehrt konnte auch die Erscheinung des Aufplatzens der Körner festgestellt werden. Diese bergen lt. Sacher die Gefahr in sich, starken mikrobiellen Besatz einzubringen und zeigen vielfach Auswuchserscheinungen. Bei aufgeplatzten Körnern erscheint es auch nicht ratsam, eine Wärmebehandlung durchzuführen, um die Keimruhe zu brechen. Hinsichtlich des Sortenspektrums stellte Alexis immer noch das Gros der Proben. Der DMS-Precursor lag jedoch überraschend niedrig..
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Gedämpfter Optimismus trotz Rekordergebnis -- Wie Dr. Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes anläßlich einer Presse-konferenz seines Verbandes am 3. Dezember 1991 in München betonte, ist der Bierausstoß in Bayern innerhalb von zwei Jahren um 5,4 Mio hl (21,7%) auf 30,3 Mio hl im Sudjahr 1990/91 angestiegen. Daran war lt. Dr. Schneider der zusätzliche Absatz im traditionellen Absatzgebiet, bedingt durch Bevölkerungszuwachs und durch Umsteiger von alkoholfreien Erfrischungsgetränken auf alkoholfreies Bier bzw. Leichtbier nur zu einem geringen Teil beteiligt. Der größte Teil dieser enormen Steigerung dürfte in die Märkte der neuen Bundesländer geflossen sein. 25 Mio hl. Dr. Schon im Kalenderjahr wird Bayern wohl die 30-Mio- hl-Grenze nicht mehr überschreiten. Dr. Wie Dr. F.a.
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Braugerstensorten aus der züchtung der neuen Bundesländer -- Die Braugerstenzüchtung der traditionsreichen Zuchtstätten Hadmersleben, Derenburg, Biendorf und Bernburg hat Sorten mit bemerkenswerter Komplexität guter Eigenschaften hervorgebracht. Beste Qualität, vielfältige effektive Resistenzen, gute technologische Anbaueigenschaften und hoher stabiler Ertrag prägen das Züchtungsniveau. Nach der Entscheidung des Bundessortenamtes wurden nach den bereits früher zugelassenen und in der Beschreibenden Sortenliste des BSA enthaltenen Defra, Maresi, Lenka, Trumpf und Phantom nunmehr 12 weitere Sommergerstensorten aus diesen Zuchtstätten in die Sortenliste eingetragen, darunter 10 Braugerstensorten mit aktueller Anbaubedeutung.
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Hopfenernte - Schätzung 1991 -- Die Schätzung für die Hopfenernte 1991 fand in den Anbaugebieten Elbe/Saale, Tettnang, Spalt, Jura, Hersbruck und in der Hallertau zwischen dem 15. 8. und 22. 8. 1991 statt. Nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes hat sich die Anbaufläche insgesamt um 177 ha auf 22 576 ha vergrößert. Im letzten Jahr wurden aufgrund der Trockenheit in Deutschland nur 606 000 Ztr. Hopfen geerntet. Für das Jahr 1991 wurde die zu erwartende Erntemenge auf knapp 690 000 Ztr. geschätzt. Die Bestände in den einzelnen Anbaugebieten sind gesund und lassen eine sehr gute Qualität erwarten. Für die einzelnen Anbaugebiete werden für 1991 folgende Zahlen erwartet: - Hallertau: 542 000 (1990: 472 000 ) Ztr.; - Spalt: 20 300 (17 099) Ztr.; - Hersbruck: 3000 (2866) Ztr..
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Die Hopfenvorträge in der BR Deutschland (alt) dürften für 1991 bei 80% der durchschnittlichen Erntemenge liegen, für 1992 bei 65% und für 1993 bei 50%. -- Das schätzt die Fa. Joh. Barth & Sohn, Nbg., in ihrem Hopfenreport 1990/91. Für die USA werden für die kommenden Jahre folgende Prozentzahlen angegeben: 85%, 75% und 60%, für die CSFR 85%, 70% und 60%.
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