Rohstoffe
Dieser Beitrag beschreibt ein Würzekochsystem mit thermischer Brüdenverdichtung und Verwendungsmöglichkeiten für die zusätzliche Abwärme im Sudhaus.
Das Besondere an diesem Kochsystem ist eine thermische Brüdenkompression mit Nutzung des Überschußbrüdens zum Aufheizen der Läuterwürze. Bei einer 10%igen Gesamtverdampfung und einem Verhältnis von Treibdampf zu Brüden von 53 : 47 wird mittels des Überschußbrüdens 96grädiges Wasser gewonnen, das zur Aufheizung der Läuterwürze von 72 °C auf 93 °C dient. Durch Abkühlung des Brüden-Treibdampf-Kondensatgemisches von 96 °C auf 30 °C wird zusätzlich Wasser von 12 °C auf 80 °C erwärmt. Dabei ergibt sich eine Warmwassermenge von 0,15 hl pro hl AW.B. bei einer normalen thermischen Brüdenverdichtung mit nur 24% Treibdampfanteil.B. 113 °C..
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Seit Jahren führt die Hallertauer Hopfenveredelungs-gesellschaft im Auftrag der Handelsfirmen Steiner, Lupofresh und Horst Company Rückstandskontrollen durch. Aus aktuellem Anlaß (Pressemeldungen über „Pestizide im Bier“) wird über Ergebnisse zur Hopfenernte 1997 berichtet.
Als Brauereirohstoff wird Hopfen bezüglich seines Gehalts an Pestizidrückständen intensiv kontrolliert. Zusätzlich zu den Untersuchungen des Instituts für Hopfenforschung der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (1) werden derartige Analysen auch von den Handelsfirmen durchgeführt.
Wie die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen, ruft der größte Teil der jeweils in Frage kommenden Pestizide keinerlei Rückstände hervor. eines Anbaugebietes. Insgesamt sind hier rund 5000 Ztr.
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Die Firma Overlack, Mönchengladbach, ein mittelständisches Handelshaus für chemische Rohstoffe und Lebensmittelrohstoffe, erweiterte jetzt ihre Angebotspalette für die Lebensmittelindustrie. Unter dem neuen Markennamen Curacip werden Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie Bandschmiermittel für die Nahrungsmittelindustrie angeboten. Das 1922 gegründete Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 100 Mio DM hat fünf europäische Standorte und beschäftigt derzeit 140 Mitarbeiter. Eine moderne, computergesteuerte Produktionsstätte mit angegliedertem Labor für die Qualitätssicherung, Analytik und Neuentwicklung soll dem Anwender ein höchstes Maß an Produktsicherheit garantieren. Darüber hinaus bietet Overlack durch qualifizierte Mitarbeiter mit Branchenerfahrung technische Unterstützung.
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Nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes liegen jetzt die nach Anbaugebieten differenzierten Sortenempfehlungen für den Anbau von Braugerste in Bayern vor. Demnach werden für alle Anbauorte in Bayern für das Jahr 1998 als Standardsorten die hochlösenden Sorten Scarlett und Thuringia empfohlen, als normallösende Steffi für Oberbayern Süd, Niederbayern und Schwaben. Als begrenzte Sorten werden Sissy und Krona (hochlösend) für Oberfranken und Unterfranken empfohlen sowie Steffi als normallösend für Oberbayern Nord..
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Die Ernte 1997 konnte zwar als „gut“ bezeichnet werden. Angesichts der weltweiten und gewaltigen Überproduktion bei gleichzeitig und kontinuierlich fallender Nachfrage und Erlösen kam es jedoch zu einem harten Wettbewerb auf dem Markt. Die Erlössituation bedeutet für viele Betriebe den Verlust der wirtschaftlichen Grundlage (s. auch Brauwelt 46/47, 1997).
Die Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau hat gemeinsam mit dem Verband Deutscher Hopfenpflanzer den Bericht über die Hopfenerzeugung vorgelegt. Auf einer Fläche von 21 381 ha wurden in der Bundesrepublik Deutschland im vergangenen Jahr 681 530 Zentner Hopfen angebaut. 199 320 Zentner (29,3%) entfielen davon auf Freihopfen, 481 715 Zentner (70,7%) auf Vertragshopfen..
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Am Freitag, dem 13. März, setzte die Kommission in Brüssel für Gerste eine einmalige Exporterstattung von 47 ECU/t aus. Mit dieser in der Höhe doch überraschenden Subvention hoffte die Kommission, wenigstens einen Teil des Geschäftes, das ihr im Herbst vergangenen Jahres durch nicht aufgegangene Spekulationen entgangen war, nachzuholen.
In der Tat wurden auf die 47 ECU/t ca. 1 050 000 t Gerste geboten und zugeschlagen. Große Handelshäuser wie auch die Kommission sind der Meinung, daß es sich bei ca. 40 bis 50% der Menge um Gerste braufähiger Qualität handelt. Dies bedeutet, daß der durch Überschüsse der Ernte 97 gekennzeichnete Markt für Braugerste zunehmend enger wird. 1,00 DM/dt höher notiert. 730 000 ha. Auch die übrigen europäischen Braugerstenerzeugerländer rechnen mit um ca..
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Der Wintereinbruch im März hat in Europa zu sehr unterschiedlichen Aussaatzeiten geführt. Nach dem milden Winter konnte zum Teil schon früh im Februar und Anfang März mit dem Säen begonnen werden. Die Britischen Inseln sowie Frankreich, die Niederlande, aber auch Österreich sind deshalb schon sehr weit fortgeschritten. Spanien, das wegen des wärmeren Klimas schon immer vor allem im Dezember/Januar aussät, hat die Aussaat bereits Anfang März beendet.
Kälte, Schnee und Regen haben die Feldarbeiten dann unterbrochen, so daß z.B. in Deutschland, wo ca. 30% der Sommergerste im Boden sind, erst jetzt die Aussaat fortgesetzt werden kann. Auch Dänemark kann erst in diesen Tagen beginnen, was aber im Vergleich zu früheren Jahren noch ganz normal ist. Scarlett nimmt weiter zu, Alexis weiter ab.
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Nach einem milden Winter konnte bereits Ende Februar bei frühlingshaft warmen Temperaturen in vielen Gebieten mit der Aussaat begonnen werden. Doch schon Anfang März wurden die Feldarbeiten meist durch Kälteeinbruch und heftige Schnee- und Regenfälle unterbrochen und können erst jetzt wieder aufgenommen werden. So ist es zu erklären, daß bis heute nur etwa 30% der Sommergerstenfläche ausgesät ist.
Die Bodenstruktur wird allgemein gut beurteilt, vor allem sorgen die reichlichen Niederschläge im März fast überall für ausreichende Bodenfeuchtigkeit. Zu Auswinterungen kam es kaum, da die aufgetretenen Nachtfröste keine Schäden anrichten konnten. Die Aussaatfläche wird voraussichtlich um 15 – 20% kleiner sein als 1997. erhebliche Abschläge akzeptieren mußten. März 1998 (alle Zahlen ca.
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Dr. Max Baumer, Kastulus Pichlmaier,
Dieter Nast – Landesanstalt (LBP) Freising
Wo liegen Vorteile der NIT-Analytik?
An der Landesanstalt (LBP) werden die Geräte Tecator 1225, Tecator 1229 der Fa. Perstorp (jetzt Foß) eingesetzt. Sie messen mit 100 Wellenlängen (850 – 1050 mm) in Abständen von 2 mm jeweils 10 Teilproben
q den Wassergehalt,
q den Rohproteingehalt,
q die Extraktleistung an Gerste.
Aus unserer Sicht haben die Geräte folgende Vorzüge:
q Gemessen an den vergleichbaren naßchemischen Untersuchungsverfahren sind die Kosten für die Ausstattung verhältnismäßig gering.
q Wenn die Geräte kalibriert sind, ist die Bedienung relativ einfach und mit angelerntem Personal zuverlässig möglich. Schrotung notwendig. 1).