Rohstoffe
In langjährigen Versuchen wurde nun in Zusammenarbeit mit anderen Pionieren im Ökobereich, dem Institut für Energie- und Umwelttechnik sowie dem Arbeitskreis Ökologischer Lebensmittelhersteller (AÖL) ein Lösungsansatz für umweltfreundlichen Verkehr gefunden.
Als Treibstoff wird kaltgepreßtes Pflanzenöl aus heimischen Ölsaaten wie zum Beispiel Leindotter verwendet. Diese werden im Mischfruchtanbau, d.h. auf dem gleichen Acker, zusammen mit der Braugerste oder Brauweizen im kontrollierten ökologischen Anbau erzeugt. Pro ha können neben dem Braugetreide ungefähr 500 kg Ölsaaten erzeugt werden. In dezentralen Ölmühlen wird unmittelbar nach der Ernte die Ölsaat kalt gepreßt. Das Öl ist völlig ungiftig und ungefährlich (Wassergefährdungsklasse 0). Franz Ehrnsperger nach und nach umstellen..
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Nach dem amtlichen Endergebnis des Hopfenmarkt-Berichts April 1999 wurden in Deutschland 618 390 Ztr. Hopfen geerntet. Das sind 9,3% weniger als 1997. Die Anbaufläche verringerte sich gegenüber 1997 um 7,9% auf 19 683 ha.
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Auf der einen Seite ist die Fläche für den Sommergerstenanbau 1999 ausgeweitet worden, auf der anderen Seite liegt die Obergrenze für die Malzpreise z.Zt. bei 50 bis 53 DM/dt. Der Export kann nicht mehr so viel zur Entlastung des Marktes beitragen. Dies erklärt die Vorvertragspreise in Höhe von 24 bis 26 DM/dt Braugerste, die zur Zeit diskutiert werden.
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Erstmals seit vielen Jahren war es nicht möglich, der Landwirtschaft Preisperspektiven für den künftigen Braugerstenanbau zu geben und damit der Frustration der Landwirte entgegenzutreten.
Dies wurde auf der Mitgliederversammlung des Mälzerbundes Mittelrhein-Pfalz e.V. festgestellt. Es schien den Delegierten absurd, daß in Deutschland von der Landwirtschaft Höchstleistungen in Sachen Qualität und Sortenreinheit bei Braugerste auch in Zukunft grundsätzlich erwartet wird, andererseits aber eine Preispolitik auf dem Braugerstenmarkt erzwungen wird, die jeder Vernunft entbehrt.
Die Qualität der deutschen Braugersten und der daraus hergestellten Malze ist so hoch, daß sie allen Beteiligten einen angemessenen Preis wert sein sollten. Diese Aussage traf Dipl.-Kfm.
Als 2..
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Mit der Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung am 9. Februar hat die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz den Schlußpunkt unter das Anbaujahr 1998 gesetzt und den Rahmen für die Aktivitäten in 1999 abgesteckt.
Aus Sicht der Landwirtschaft werden verläßliche Eckdaten über Vertragspreise rechtzeitig vor der Anbauplanung und Aussaat vermißt. Klar ist allerdings die Situation bei der Sortenfrage. Mit Scarlett als Leitsorte und Barke für den Vertragsanbau vornehmlich im Norden des Landes, stehen den Landwirten leistungsfähige Sommerbraugersten, mit sehr guten malz- und brautechnischen
Eigenschaften, zur Verfügung. Vor allem die starke Ausdehnung der Anbaufläche in Frankreich und Dänemark hat von 1995 bis 1998 zu einem Überhang von etwa 15 Mio t Gerste geführt..
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Im folgenden Beitrag gibt der Autor einen Überblick über die Anforderungen von Spezialmalzen für amerikanische Micro-Brauer.
Die meisten Malze, besonders aber importiertes Spezialmalz, besteht aus zweizeiliger Gerste. Wenn diese Gerste als Pilsner Malz vermälzt werde, dann hat es eine gute diastatische Kraft, eine hellere Farbe, ist gut löslich, mit vollkörniger und einheitlicher Kornentwicklung. Der Proteingehalt dieser Malze liegt zwischen 11 bis 13%. Je niedriger der Proteingehalt eines Malzes, desto niedriger ist auch die diastatische Kraft (DK) und das bedeutet auch weniger enzymatische Kraft. Solange der DK-Wert zwischen 140 bis160 °Lintner bleibt, ist das Malz stark genug, um die Stärke in der Maische umzuwandeln..
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Vom 29. Mai bis 3. Juni 1999 findet in Cannes/Frankreich der 27. EBC-Kongreß statt (s. a. „Brauwelt“ Nr. 21/22, 1999, S. 976). Anläßlich dieses Kongresses wird Benoît Arnould, Präsident der französischen Mälzereivereinigung, über den französischen Malzmarkt sprechen, der sich in den letzten 25 Jahren sehr dynamisch entwickelt hat.
Die französische Malzindustrie besteht heute aus fünf Unternehmen, von denen vier direkt oder indirekt zu den fünf größten Malzherstellern der Welt gehören. Diese fünf Großmälzereien betreiben 18 Produktionsstätten. Diese befinden sich in Zentralfrankreich, im Osten und im Norden des Landes inmitten der großen Anbauflächen für Gerste und Weizen. Mit den modernen Anlagen wurde nicht nur die Produktivität, sondern auch die Qualität der Produkte angehoben. T.
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Unter dem Motto Hopfenwirtschaft im nächsten Jahrtausend äußerten sich anläßlich eines internationalen Hopfensymposiums am 17. und 18. Mai in Hüll Vertreter der Brauindustrie, des Hopfenhandels und der Hopfenpflanzer über die Anforderungen der Zukunft.
Josef Schrag, Präsident des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer e.V., sieht die Pflanzer durch die HVG-Erzeugergemeinschaft und den Hopfenpflanzerverband auch in der Zukunft gut vertreten.
Zentrale Aufgaben für die Zukunft sieht er im Aufbau eines Prognosesystems für Mehltau und in der globalen Gleichschaltung für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln.
Durch die Deutsche Gesellschaft für Hopfenforschung und die Hopfenforschungsstätte in Hüll sieht er die Pflanzer gut unterstützt.
Für Dr.
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Im zweiten Teil des großtechnischen Brauversuches mit den Sorten Hersbrucker, Hallertauer Tradition und Spalter Select gehen die Autoren näher auf das Verhalten der aus dem Hopfen stammenden Inhaltsstoffe während der sechsmonatigen Lagerung des Bieres ein.
Zusammenfassung
Die Bitterstoffe in den Bieren, die 6 Monate bei 17 °C gelagert wurden, zeigten keinerlei Veränderungen. Vollkommen anders war dagegen das Verhalten der Aromastoffe, die zum großen Teil eine Zunahme erfuhren. Nur im leichtflüchtigen Bereich konnten teilweise starke Abnahmen festgestellt werden. Bei einer 6monatigen Lagerung bei 5 °C war die Veränderung des Aromastoffspektrums weniger ausgeprägt als bei 17 °C.
Daß sich die Biere verändert hatten, bestätigte auch die Verkostung..
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