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Rohstoffe

Hopfenzuchtgarten in Hüll
04.01.2022

Dossier: Hopfen

Hop Heads aufgepasst | Wenn Malz den Körper des Bieres darstellt, dann steuert der Hopfen die Seele zum Bier bei. Die Verwendung von Hopfen im Brauprozess ist äußerst vielseitig, von der Kochung, um dem Bier seine charakteristische Bittere zu verleihen, bis zur Kalthopfung, um die Aromastoffe ins Bier zu bringen ... der Brauer hat heutzutage die Wahl zwischen hunderten von internationalen Hopfensorten.

In unserem Dossier Hopfen fassen wir BRAUWELT-Artikel zusammen, die einen aktuellen Überblick über interessante Züchtungserfolge, neue Sorten und ihre Braueigenschaften geben. Mit einer breit aufgestellten Hopfenzüchtung lassen sich krankheits- und klimaresistente Sorten für die Zukunft des Hopfenanbaus finden. Brauer sollten diese Entwicklung aufmerksam verfolgen und neue Hopfensorten ausprobieren, denn über kurz oder lang werden sie darauf angewiesen sein.

Außerdem informieren wir Sie über wissenschaftliche Erkenntnisse zu Hopfeninhaltsstoffen und über neue Methoden und Anlagen um mit den besten Hopfensorten für Ihre Kunden die besten Biere zu kreieren.

 

Tango – mit Klimatoleranz und Nachhaltigkeit fit in die Zukunft

Moderne Hopfenproduktion | Tango ist die neue Aromasorte aus dem Hopfenforschungszentrum Hüll, die den klaren Erfolg der Hüller Züchtungsstrategie „low Input – high Output“ widerspiegelt. Sie vereint hervorragende Brauqualität, Klimastresstoleranz sowie optimierte Anbau- und Resistenzeigenschaften mit der Nachhaltigkeit einer modernen Zuchtsorte. (BRAUWELT Nr. 44/2021)

Gezielte Bewässerung von Hopfen

Steter Tropfen | Seit einigen Jahren forschen die Hopfenexperten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) an der Entwicklung ressourcenschonender Bewässerungssysteme. Auch wenn Trockenheit in diesem Jahr eher kein Thema ist, beschäftigt sich die LfL mit Wetterkapriolen und den Maßnahmen dagegen. (BRAUWELT Nr. 39/2021)

Information beim Hoftag Hopfen

Hoftag Hopfen | Seit Jahren versucht der Verband Deutscher Hopfenpflanzer in Berlin wie auch in Brüssel auf die Sorgen der Hopfenpflanzer aufmerksam zu machen, z.B. den Mangel an zugelassenen Pflanzenschutz für die Sonderkultur Hopfen in Deutschland. Aus diesem Grund hatten der Verband Deutscher Hopfenpflanzer, die Gesellschaft für Hopfenforschung e.V. (GfH) und der Industrieverband Agrar (IVA) gemeinsam am 22. Juli 2021 zum Hoftag Hopfen eingeladen. (BRAUWELT Nr. 33/2021)

40 Jahre Gesamtharz-Extrakt – Wissenswertes von A bis X, Teil 2

Hopfenextraktion | Im ersten Teil wurden die Schlagwörter von A wie Alkohol bis H wie Hartharze beschrieben. In Teil 2 folgen nun I wie Iso-Alpha-Säuren bis X wie Xanthohumol. (BRAUWELT Nr. 31-32/2021)

40 Jahre Gesamtharz-Extrakt – Wissenswertes von A bis X, Teil 1

Hopfenextraktion | Neben Pellets und CO2-Extrakten ist der Gesamtharz-Extrakt (früher Ethanol-Extrakt) ein seit Jahrzehnten bewährtes Hopfenprodukt zur Herstellung von Bier. In diesem zweiteiligen Beitrag werden seine Eigenschaften unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt. (BRAUWELT Nr. 27/2021)

Bieralterung: Wie stabil sind Hopfenbitterstoffe?

Hopfengabe | Zum Verhalten von Hopfenbitterstoffen in der Bieralterung und möglichen sensorischen Auswirkungen gibt es bereits einige Untersuchungen; ein Überblick dazu findet sich in „Hopfen – Vom Anbau bis zum Bier“ [1]. Keine der Studien stellte sich bisher die Frage, ob sich die Veränderungen der Bitterstoffe bei ausschließlich heiß gehopften Bieren von denen hopfengestopfter Biere unterscheiden. Deshalb wurde ein untergäriges Versuchsbier spät gehopft und ein Teil zusätzlich hopfengestopft; die Biere wurden gezielt gealtert und analysiert. (BRAUWELT Nr. 27/2021)

Hopfen: Wöllmeranalysen der neuen Hüller Zuchtsorten

Bitterqualität | Die wichtigste Aufgabe des Hopfens beim Brauen ist, dem Bier die typische feine Bittere zu verleihen. Ein Maß für das Bitterpotential des Hopfens ist der Alphasäurengehalt. Doch die Qualität der Bittere – ob angenehm, harmonisch, rund – hängt von viel mehr Substanzen ab, die sich im Lupulin befinden. Hier ein kurzer historischer Rückblick auf die Erforschung des Lupulins und Ergebnisse von Wöllmeranalysen der neuen Hüller Zuchtsorten. (BRAUWELT Nr. 51-52/2020)

Hopfen aus Argentinien

Patagonischer Hopfen | Das argentinische Hopfenzuchtpro­gramm muss sich vor allem mit den örtlichen agroklimatischen Besonderheiten auseinandersetzen. Die Hopfenanbautäler in Patagonien liegen auf relativ niedriger Breite. Aber die Nachfrage durch die argentinischen Craft Brauer steigt, die Anbauflächen der einheimischen Sorten Mapuche, Traful und Nahuel stiegen in den letzten zehn Jahren deutlich an. (BRAUWELT Nr. 46-47/2020)

Aurum – Grünes Gold für klassische Bierstile

Hüller Aromahopfen | Der Klimawandel bringt besondere Herausforderungen für Hopfenpflanzer und Brauer. Aurum, die neue Hüller Aromasorte mit Tettnanger Background, präsentiert sich nicht nur als klimatoleranter Edelhopfen, sondern macht auch mit einem fein-hopfigen Aroma in Kombination mit einer angenehm milden Bittere ihrem Namen in zahlreichen Brauversuchen alle Ehre. (BRAUWELT Nr. 46-47/2020)

   

Akoya – eine Antwort auf den Klimawandel?

Neue Hopfensorte | Perlen faszinieren den Menschen seit 5000 Jahren. Ihr schimmernder und eleganter Glanz macht die Akoya-Perle zu etwas ganz Besonderem, sie steht für Qualität aber auch für die Errungenschaft des modernen Zuchtwesens. So wie die Perlenzüchter in Japan haben auch die Hopfenzüchter von Hopsteiner viel Zeit und Wissen in die Entwicklung ihrer ganz eigenen Perle gesteckt. Das Ergebnis: Akoya. (BRAUWELT Nr. 32/2020)

   

Kalthopfung mit Eureka! – Brauversuche und Analysen

Aromastoffübergang | Auf der Suche nach charakteristischem Hopfenaroma in kaltgehopften Bieren wurde das Potential der Hopfensorte Eureka! anhand von Brauversuchen näher betrachtet. Der zeitabhängige Übergang ausgewählter Hopfeninhaltsstoffe ins Bier stand im Fokus der Untersuchung. (BRAUWELT Nr. 27/2020)

   

Warum schießen neue Hopfensorten wie Pilze aus dem Boden?

Krankheits- und klimaresistente Hopfensorten | Seit den letzten 20 Jahren nimmt die Zahl neuer Hopfensorten weltweit deutlich zu. Derzeit sind knapp 300 Sorten zugelassen. Alleine in Deutschland werden heute etwa 30 Sorten kommerziell angebaut, in den 1950er-Jahren waren es lediglich vier. Für Brauer lohnt es sich, diese Entwicklung aufmerksam zu beobachten. (BRAUWELT Nr. 6/2020)

   

Diamant – neue hochfeine Hüller Aromasorte

Umweltfreundliche Alternative | Mit Diamant, einer Tochter der alten Landsorte Spalter, bringt die Gesellschaft für Hopfenforschung (GfH) nach langjährigen Entwicklungs- und Selektionsarbeiten durch die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) eine neue hochfeine Aromasorte auf den Markt. Diamant ist die wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative zu Spalter, Tettnanger und Saazer, mit einem Aroma der Spitzenklasse. (BRAUWELT Nr. 45/2019)

   

Einfluss des Klimawandels auf den Hopfen

Klimafaktor | Der schon länger prognostizierte und bisweilen immer noch verleugnete Klimawandel ist inzwischen augenscheinlich. In diesem Beitrag werden Wetterdaten der Hallertau den Ernte­ergebnissen von Hopfen gegenübergestellt, um die Auswir­kungen des Klimawandels einordnen zu können. (BRAUWELT Nr. 36/2019)