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Reststoffe

Plus70 heißt die neue Einkammerballenpresse von Strautmann Umwelttechnik aus Melle. Hinter diesem Namen verbirgt sich die erste und einzige Maschine auf dem Markt, die in der Lage ist, Pappkartonagen und ähnliche Recyclingmaterialien mit einer Presskraft von 700 kN zu verdichten. Dieses entspricht einem Druck von 70 t. Bislang erreichten gute Einkammerballenpressen lediglich 600 kN Presskraft.

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Strengere Verordnungen und Gesetze zur Abfallbehandlung und beim Umweltschutz zwingen die Unternehmen der Lebensmittelindustrie, alternative Wege bei der Beseitigung und Verwertung der anfallenden Abfall- und Reststoffströme zu beschreiten. Neben innerbetrieblichen Maßnahmen zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs bieten sich wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen an, beispielsweise auf dem Sektor der Abwasserbehandlung.

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Paul Bruijn, Heineken Technical Services, präsentierte anlässlich der MBAA Konferenz in Austin/Texas am 19.10. ein neues Verfahren zur Trebernverwertung. In Zusammenarbeit mit der Firma Biorefineries, Dübendorf/Schweiz, entwickelte man eine Alternative zu der klassischen Verwertung als Rinderfutter.

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Der nachfolgende Artikel beschreibt ein neues Verfahren in welchem Biertrebern vollständig energetisch wie auch stofflich verwertet werden können.

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Beim URRC-Recyclingverfahren werden gebrauchte PET-Getränkeflaschen in einem mehrstufigen Prozess zu Recyclat verarbeitet. Das Verfahren stellt eine Kombination des herkömmlichen mechanischen und des chemischen Recyclings dar. Ausgangsprodukt des Prozesses sind nach Farben sortierte PET-Getränkeflaschen. Endprodukt ist ein Mahlgut („Flake“), das für die Produktion neuer Getränkeflaschen eingesetzt werden kann. Das Recyclat ist für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen, das Verfahren hat die US-FDA Zulassung sowie die entsprechenden Zulassungen in diversen europäischen Staaten.

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Über die Bioabfallverordnung und ihre Anwendung auf Brauereireststoffe, insbesondere Kieselgur, zur Verwendung als Sekundärrohstoffdünger (SeRo-Dünger) hat der Deutsche Brauer-Bund in der Vergangenheit berichtet.

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Über die technologisch-wissenschaftliche Basis bei der Wassereinsparung berichtete Dr. Alfons Ahrens, VLB Berlin, im Forenprogramm anlässlich der drinktec-interbrau 2001 in München. Steigende Kosten für den Frischwasserbezug und für die Abwasserentsorgung in der näheren Zukunft führen zu der Notwendigkeit, den Wasserverbrauch in der Getränkeindustrie zu minimieren. In deutschen Brauereien schwanken beispielsweise die aktuellen spezifischen Frischwasserverbräuche zwischen 3,3 und 12,0 hl Frischwasser pro hl Verkaufsbier (im Mittel 5,6 hl/hl VB).

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Im Rahmen des Forenprogramms anlässlich der drinktec-interbrau 2001 in München berichtete Michael Eumann, EUWA H.H. Eumann GmbH, über verfahrenstechnische Fragen bei der Wassereinsparung. Sehr viele Getränkebetriebe, die im alkoholfreien Sektor oder im Bierbereich tätig sind, haben nicht genügend Wasser in ausreichender Qualität zur Verfügung, die den verschiedenartigen Anforderungen moderner Prozesse gerecht werden.

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Kieselgur wird außer in der Bioabfallverordnung und kommunalen Entwässerungssatzungen in keinen Gesetzestexten explizit erwähnt. Aber die Verwendung von Kieselgur zur Filtration und die Entsorgung von Kieselgurschlamm unterliegen einer Vielzahl von Verordnungen und Gesetzen. Die betreffenden Gesetze lassen sich in die drei Bereiche Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und Regelung zur Entsorgung unterteilen.

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